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	<title>Kommentare zu: Gute Social Media Guidelines sollten&#8230;</title>
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	<description>Weblog von Mitarbeitern der PR-Agentur Sympra GmbH (GPRA)</description>
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		<title>Von: Mirko Lange</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2010/01/28/gute-social-media-guidelines-sollten/#comment-219</link>
		<dc:creator>Mirko Lange</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 04:35:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, mit dem Begriff &quot;einf&#252;hren&quot; war ich auch nicht gl&#252;cklich, er trifft es nicht wirklich. Und ja, ich sage auch immer, das &quot;gute PR&quot; schon immer &quot;social&quot; war. Und v&#246;llig einverstanden, auch da war die Agentur nur der Mittler - wenn&#039;s wichtig wird, musste der Chef schon selber ran (oder wer auch immer Sprecher ist). &lt;br&gt;&lt;br&gt;Trotzdem gibt es Unterschiede. In der klassischen PR und in klassischen Medien herrscht eher eine Kultur der &quot;objektiven Distanz&quot;. Es geht mehr um die (abstrakte) Vermittlung von Informationen. Ich betone: &quot;mehr&quot;. In sozialen Medien herrschen m.E.n. andere Schwerpunkte. Nat&#252;rlich kann man auch hier &quot;objektive Informationen&quot; twittern (resp. bloggen, facebooken, youtuben usw.), aber da bleibt man hinter dem Potenzial von Social Media zur&#252;ck. Besser ist, wenn jemand *aus* dem Unternehmen kommuniziert, jemand, den man mit dem Unternehmen identifiziert, und jemand der dort auch ein paar Einblicke gibt - idealerweise pers&#246;nliche. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Deswegen kann man - so meine ich - &quot;Social Media&quot; weniger weit deligieren. Was meinst du?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, mit dem Begriff &#8220;einf&#252;hren&#8221; war ich auch nicht gl&#252;cklich, er trifft es nicht wirklich. Und ja, ich sage auch immer, das &#8220;gute PR&#8221; schon immer &#8220;social&#8221; war. Und v&#246;llig einverstanden, auch da war die Agentur nur der Mittler &#8211; wenn&#39;s wichtig wird, musste der Chef schon selber ran (oder wer auch immer Sprecher ist). </p>
<p>Trotzdem gibt es Unterschiede. In der klassischen PR und in klassischen Medien herrscht eher eine Kultur der &#8220;objektiven Distanz&#8221;. Es geht mehr um die (abstrakte) Vermittlung von Informationen. Ich betone: &#8220;mehr&#8221;. In sozialen Medien herrschen m.E.n. andere Schwerpunkte. Nat&#252;rlich kann man auch hier &#8220;objektive Informationen&#8221; twittern (resp. bloggen, facebooken, youtuben usw.), aber da bleibt man hinter dem Potenzial von Social Media zur&#252;ck. Besser ist, wenn jemand *aus* dem Unternehmen kommuniziert, jemand, den man mit dem Unternehmen identifiziert, und jemand der dort auch ein paar Einblicke gibt &#8211; idealerweise pers&#246;nliche. </p>
<p>Deswegen kann man &#8211; so meine ich &#8211; &#8220;Social Media&#8221; weniger weit deligieren. Was meinst du?</p>
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		<title>Von: Bernhard Jodeleit</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2010/01/28/gute-social-media-guidelines-sollten/#comment-218</link>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 01:26:33 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Mirko, volle Zustimmung, was die Beratung durch einen externen Partner betrifft. Die wird definitiv wichtiger. Wir machen im Moment ebenfalls die Erfahrung, dass Unternehmen daf&#252;r sehr dankbar sind. Es hilft einfach, wenn jemand, der in Social Media umfangreiche Erfahrungen gesammelt hat und wei&#223;, wie die Zielgruppen dort ticken, seine Perspektive ins Spiel bringt. Beratung macht folgerichtig einen immer gr&#246;&#223;eren Teil unseres Tagesgesch&#228;fts aus.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Was mir aber nicht passt, ist dieses Bild vom externen Berater, der etwas im Unternehmen einf&#252;hrt. Wichtig ist beim Aufbau von Social Media Relations, dass Gesch&#228;ftsleitung und externer Partner die bestehenden Aktivit&#228;ten der Mitarbeiter, viel mehr noch deren Wissen rund um Social Media, sorgf&#228;ltig analysieren. An erster Stelle steht meines Erachtens eine interne Bestandsaufnahme. Welche Mitarbeiter sind bereits im Social Web engagiert? Wie wirkt sich die Einf&#252;hrung von Guidelines auf deren Aktivit&#228;ten aus? Wie kann man motivieren statt g&#228;ngeln oder einfach &quot;einf&#252;hren&quot;? Lassen sich Strategien unter Einbeziehung der Mitarbeiter gestalten?  Hier ist mehr Feingef&#252;hl gefragt als bei der Einf&#252;hrung einer Software. Hier geht es um eine Operation mitten im Zentrum der Unternehmenskultur. Die sollte nicht schiefgehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Du schreibst, Social Media k&#246;nne man definitiv nicht an einen externen Dienstleister delegieren. Ganz so pauschal schlie&#223;e ich das nicht aus. Es kann durchaus Sinn ergeben, dass eine Agentur einen Twitter-Account nicht nur einrichtet, sondern dem Unternehmen zudem beim Networking hilft. Auch an redaktioneller Kapazit&#228;tsverst&#228;rkung rund um Social Media sehe ich nichts Problematisches. Man muss eben eng mit dem Kunden in Kontakt stehen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Meines Erachtens lassen sich Social Media Relations in exakt dem gleichen Ma&#223;e extern delegieren wie Media Relations. Denn dialogorientiert sind, um einem Mythos zu widersprechen, eigentlich beide Disziplinen - wenn man das &quot;Relations&quot; in Public Relations und Media Relations ernst nimmt. Schon bisher haben Agenturmenschen f&#252;r ihre Kunden kommuniziert und Anfragen beantwortet. Schon bisher haben sie das Gesicht des Unternehmens nach au&#223;en mit gepr&#228;gt. Je enger das Verh&#228;ltnis zwischen Agentur und Kunde und je langj&#228;hriger die Zusammenarbeit, desto besser klappt das. Welche Instrumente dabei zum Einsatz kommen ist meines Erachtens weit weniger entscheidend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mirko, volle Zustimmung, was die Beratung durch einen externen Partner betrifft. Die wird definitiv wichtiger. Wir machen im Moment ebenfalls die Erfahrung, dass Unternehmen daf&#252;r sehr dankbar sind. Es hilft einfach, wenn jemand, der in Social Media umfangreiche Erfahrungen gesammelt hat und wei&#223;, wie die Zielgruppen dort ticken, seine Perspektive ins Spiel bringt. Beratung macht folgerichtig einen immer gr&#246;&#223;eren Teil unseres Tagesgesch&#228;fts aus.</p>
<p>Was mir aber nicht passt, ist dieses Bild vom externen Berater, der etwas im Unternehmen einf&#252;hrt. Wichtig ist beim Aufbau von Social Media Relations, dass Gesch&#228;ftsleitung und externer Partner die bestehenden Aktivit&#228;ten der Mitarbeiter, viel mehr noch deren Wissen rund um Social Media, sorgf&#228;ltig analysieren. An erster Stelle steht meines Erachtens eine interne Bestandsaufnahme. Welche Mitarbeiter sind bereits im Social Web engagiert? Wie wirkt sich die Einf&#252;hrung von Guidelines auf deren Aktivit&#228;ten aus? Wie kann man motivieren statt g&#228;ngeln oder einfach &#8220;einf&#252;hren&#8221;? Lassen sich Strategien unter Einbeziehung der Mitarbeiter gestalten?  Hier ist mehr Feingef&#252;hl gefragt als bei der Einf&#252;hrung einer Software. Hier geht es um eine Operation mitten im Zentrum der Unternehmenskultur. Die sollte nicht schiefgehen.</p>
<p>Du schreibst, Social Media k&#246;nne man definitiv nicht an einen externen Dienstleister delegieren. Ganz so pauschal schlie&#223;e ich das nicht aus. Es kann durchaus Sinn ergeben, dass eine Agentur einen Twitter-Account nicht nur einrichtet, sondern dem Unternehmen zudem beim Networking hilft. Auch an redaktioneller Kapazit&#228;tsverst&#228;rkung rund um Social Media sehe ich nichts Problematisches. Man muss eben eng mit dem Kunden in Kontakt stehen.</p>
<p>Meines Erachtens lassen sich Social Media Relations in exakt dem gleichen Ma&#223;e extern delegieren wie Media Relations. Denn dialogorientiert sind, um einem Mythos zu widersprechen, eigentlich beide Disziplinen &#8211; wenn man das &#8220;Relations&#8221; in Public Relations und Media Relations ernst nimmt. Schon bisher haben Agenturmenschen f&#252;r ihre Kunden kommuniziert und Anfragen beantwortet. Schon bisher haben sie das Gesicht des Unternehmens nach au&#223;en mit gepr&#228;gt. Je enger das Verh&#228;ltnis zwischen Agentur und Kunde und je langj&#228;hriger die Zusammenarbeit, desto besser klappt das. Welche Instrumente dabei zum Einsatz kommen ist meines Erachtens weit weniger entscheidend.</p>
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		<title>Von: Mirko Lange</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2010/01/28/gute-social-media-guidelines-sollten/#comment-217</link>
		<dc:creator>Mirko Lange</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:47:51 +0000</pubDate>
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		<description>Die &quot;Einf&#252;hrung&quot; von Social Media hat aus meiner Sicht tats&#228;chlich etwas von der Einf&#252;hrung einer IT-L&#246;sung. Und ebenso kann ein (externer) Berater hier viel dazu eintragen: Zun&#228;chst geht es um eine Vorstandsentscheidung, wie viel Social Media er in seinem Unternehmen zulasssen oder f&#246;rdern will. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Dazu braucht die Gesch&#228;ftsleitung einen Sparringspartner um die Tragweite einer solchen Entscheidung zu erfassen. Dann m&#252;ssen Entscheidungen getroffen werden, wie die neue Art der Kommunikation in die sonstigen Kan&#228;le integriert wird: Welche Prozesse gibt, welche Rollen, wie werden Themen abgestimmt - das ist eine Abstimmungsarbeit zwischen den Betroffenen, die ein externer Berater sehr gut moderieren kann. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Weiterhin gibt es tats&#228;chlich eine ganze Reihe von technischen Plattformen, die eingerichtet werden m&#252;ssen: Blog, Youtube, Twitter, Facebook etc. Und last but not least m&#252;ssen die die Prozesse tats&#228;chlich &quot;eingef&#252;hrt&quot; werden. Social Media Guidelines funktioneieren ja nicht so, dass man sie irgendwo auf den Server legt: Es braucht einen Kick-off, die Gesch&#228;ftsleitung kann ihr pers&#246;nliches Committment aussprechen, Mitarbeiter k&#246;nnen geschult, die Guidelines besprochen werden. Auch das ist etwas, wo ein externer Berater sehr viel Hilfe leisten kann.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Unter dem Strich: Social Media ist definitiv nichts, was man an jemand externen deligiert werden kann. Aber ich w&#252;rde so oder so jedem Unternehmen empfehlen, externen Rat hinzuzuziehen - eigentlich sogar egal, wie erfahren der Zust&#228;ndige im Unternehmen gibt. Ein guter Berater hat praktische Erfahrung aus anderen Projekten, kann die Au&#223;ensicht einbringen, kann aleine durch seine Position als Externer anders reden. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Oder meinst Du nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#8220;Einf&#252;hrung&#8221; von Social Media hat aus meiner Sicht tats&#228;chlich etwas von der Einf&#252;hrung einer IT-L&#246;sung. Und ebenso kann ein (externer) Berater hier viel dazu eintragen: Zun&#228;chst geht es um eine Vorstandsentscheidung, wie viel Social Media er in seinem Unternehmen zulasssen oder f&#246;rdern will. </p>
<p>Dazu braucht die Gesch&#228;ftsleitung einen Sparringspartner um die Tragweite einer solchen Entscheidung zu erfassen. Dann m&#252;ssen Entscheidungen getroffen werden, wie die neue Art der Kommunikation in die sonstigen Kan&#228;le integriert wird: Welche Prozesse gibt, welche Rollen, wie werden Themen abgestimmt &#8211; das ist eine Abstimmungsarbeit zwischen den Betroffenen, die ein externer Berater sehr gut moderieren kann. </p>
<p>Weiterhin gibt es tats&#228;chlich eine ganze Reihe von technischen Plattformen, die eingerichtet werden m&#252;ssen: Blog, Youtube, Twitter, Facebook etc. Und last but not least m&#252;ssen die die Prozesse tats&#228;chlich &#8220;eingef&#252;hrt&#8221; werden. Social Media Guidelines funktioneieren ja nicht so, dass man sie irgendwo auf den Server legt: Es braucht einen Kick-off, die Gesch&#228;ftsleitung kann ihr pers&#246;nliches Committment aussprechen, Mitarbeiter k&#246;nnen geschult, die Guidelines besprochen werden. Auch das ist etwas, wo ein externer Berater sehr viel Hilfe leisten kann.</p>
<p>Unter dem Strich: Social Media ist definitiv nichts, was man an jemand externen deligiert werden kann. Aber ich w&#252;rde so oder so jedem Unternehmen empfehlen, externen Rat hinzuzuziehen &#8211; eigentlich sogar egal, wie erfahren der Zust&#228;ndige im Unternehmen gibt. Ein guter Berater hat praktische Erfahrung aus anderen Projekten, kann die Au&#223;ensicht einbringen, kann aleine durch seine Position als Externer anders reden. </p>
<p>Oder meinst Du nicht?</p>
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		<title>Von: Bernhard Jodeleit</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2010/01/28/gute-social-media-guidelines-sollten/#comment-216</link>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 03:59:59 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Herr Pfeifle! Danke f&#252;r Ihren Beitrag. Er hat mich gerade zur richtigen Zeit erreicht; ich habe heute den gr&#246;&#223;ten Teil des Sonntags am Social-Media-Guidelines-Kapitel meines laufenden (privaten) Buchprojekts gearbeitet. Die IBM-Richtlinien hatte ich dabei auch auf dem Tisch, ich finde sie bis auf minimale Inkonsistenzen ebenfalls sehr gut, wenn auch tendenziell zu ausf&#252;hrlich. Falls Sie dar&#252;ber mehr verraten m&#246;chten, w&#252;rde mich sehr interessieren, welche Punkte Sie auf Basis der IBM-Richtlinien weggelassen und erg&#228;nzt haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Pfeifle! Danke f&#252;r Ihren Beitrag. Er hat mich gerade zur richtigen Zeit erreicht; ich habe heute den gr&#246;&#223;ten Teil des Sonntags am Social-Media-Guidelines-Kapitel meines laufenden (privaten) Buchprojekts gearbeitet. Die IBM-Richtlinien hatte ich dabei auch auf dem Tisch, ich finde sie bis auf minimale Inkonsistenzen ebenfalls sehr gut, wenn auch tendenziell zu ausf&#252;hrlich. Falls Sie dar&#252;ber mehr verraten m&#246;chten, w&#252;rde mich sehr interessieren, welche Punkte Sie auf Basis der IBM-Richtlinien weggelassen und erg&#228;nzt haben.</p>
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		<title>Von: Bernhard Jodeleit</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2010/01/28/gute-social-media-guidelines-sollten/#comment-215</link>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 03:53:36 +0000</pubDate>
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		<description>Mirko, die Formulierung &quot;Wir f&#252;hren gerade Social Media bei Censhare ein&quot; macht mich neugierig. Das klingt ja so, als ob Ihr bei talkabout im Rahmen Eurer Beratungst&#228;tigkeit Social Media wie eine neue IT-L&#246;sung von au&#223;en in ein Unternehmen einbringt. Ebenso klingt das mit der &quot;Einrichtung der Kan&#228;le&quot;, von der Du schreibst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mirko, die Formulierung &#8220;Wir f&#252;hren gerade Social Media bei Censhare ein&#8221; macht mich neugierig. Das klingt ja so, als ob Ihr bei talkabout im Rahmen Eurer Beratungst&#228;tigkeit Social Media wie eine neue IT-L&#246;sung von au&#223;en in ein Unternehmen einbringt. Ebenso klingt das mit der &#8220;Einrichtung der Kan&#228;le&#8221;, von der Du schreibst.</p>
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		<title>Von: Jürgen Pfeifle</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2010/01/28/gute-social-media-guidelines-sollten/#comment-214</link>
		<dc:creator>Jürgen Pfeifle</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 18:33:30 +0000</pubDate>
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		<description>Die SAP-Guidelindes wurden k&#252;rzlich &#252;brigens mal von Carsten Ulbricht aus Anwaltssicht &lt;a href=&quot;http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/124-Social-Media-Guidelines-Recht-Kritische-Analyse-der-SAP-Social-Media-Participation-Richtlinien-Teil-2.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;kritisch diskutiert&lt;/a&gt;. Zwei Hauptkritikpunkte: Inkonsistenzen (muss/kann) und die Bezugnahme auf das private Kommunikationsverhalten. &lt;br&gt;. &lt;br&gt;Gerade Zweites sehe ich als Knackpunkt bei der Formulierung solcher Guidelines oder Leitf&#228;den. Einerseits hat jeder Mensch das Recht auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung, andererseits hat er aber auch die Pflicht, sich an den Arbeitgeberinteressen zu orientieren. Und gerade diese Interessen k&#246;nnen nat&#252;rlich sehr weit gespannt sein (z.B. die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Produkten, abf&#228;llige &#196;u&#223;erungen &#252;ber potenziellen Neukunden, Nutzung von F&#228;kalsprache). &lt;br&gt;&lt;br&gt;---&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein - wie ich finde - sch&#246;nes und orientierungsw&#252;rdiges Beispiel sind die &lt;a href=&quot;http://www.ibm.com/blogs/zz/en/guidelines.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;IBM Social Computing Guidelines&lt;/a&gt;. Ich habe diese als Grundlage genutzt, um darauf unsere eigenen aufzubauen (um ein paar Punkte reduziert, um neue erg&#228;nzt).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die SAP-Guidelindes wurden k&#252;rzlich &#252;brigens mal von Carsten Ulbricht aus Anwaltssicht <a href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/124-Social-Media-Guidelines-Recht-Kritische-Analyse-der-SAP-Social-Media-Participation-Richtlinien-Teil-2.html" target="_blank" rel="nofollow">kritisch diskutiert</a>. Zwei Hauptkritikpunkte: Inkonsistenzen (muss/kann) und die Bezugnahme auf das private Kommunikationsverhalten. <br />. <br />Gerade Zweites sehe ich als Knackpunkt bei der Formulierung solcher Guidelines oder Leitf&#228;den. Einerseits hat jeder Mensch das Recht auf freie Meinungs&#228;u&#223;erung, andererseits hat er aber auch die Pflicht, sich an den Arbeitgeberinteressen zu orientieren. Und gerade diese Interessen k&#246;nnen nat&#252;rlich sehr weit gespannt sein (z.B. die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Produkten, abf&#228;llige &#196;u&#223;erungen &#252;ber potenziellen Neukunden, Nutzung von F&#228;kalsprache). </p>
<p>&#8212;</p>
<p>Ein &#8211; wie ich finde &#8211; sch&#246;nes und orientierungsw&#252;rdiges Beispiel sind die <a href="http://www.ibm.com/blogs/zz/en/guidelines.html" target="_blank" rel="nofollow">IBM Social Computing Guidelines</a>. Ich habe diese als Grundlage genutzt, um darauf unsere eigenen aufzubauen (um ein paar Punkte reduziert, um neue erg&#228;nzt).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mirko Lange</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2010/01/28/gute-social-media-guidelines-sollten/#comment-211</link>
		<dc:creator>Mirko Lange</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 16:53:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.sympra.de/?p=1755#comment-211</guid>
		<description>Absolut! Wir f&#252;hren zum Beispiel grade Social Media bei Censhare ein (&lt;a href=&quot;http://www.censhare.de&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;www.censhare.de&lt;/a&gt;) einem Unternehmen mit ca. 70 Mitarbeitern. Und da ist explizites Ziel, &quot;das Potenzial&quot; der Mitarbeiter zu wecken. Da gibt es so viel Know-how, und die Gesch&#228;ftsleitung sieht es als strategisches Ziel, dass sie alle (soweit sie m&#246;chten) &#252;ber soziale Medien selber Know-how transportieren, sich vernetzen usw. Censhare ist da vom Ansatz ohnehin sehr innovativ. Und unser Hauptaufgabe ist neben der Einrichtung der Kan&#228;le die Schlung und die &quot;Bef&#228;higung&quot; der Mitarbeiter - neudeutsch: Enabling. Und in diesem Sinne ist auch der Social Media Leitfaden zu verstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Absolut! Wir f&#252;hren zum Beispiel grade Social Media bei Censhare ein (<a href="http://www.censhare.de" rel="nofollow">http://www.censhare.de</a>) einem Unternehmen mit ca. 70 Mitarbeitern. Und da ist explizites Ziel, &#8220;das Potenzial&#8221; der Mitarbeiter zu wecken. Da gibt es so viel Know-how, und die Gesch&#228;ftsleitung sieht es als strategisches Ziel, dass sie alle (soweit sie m&#246;chten) &#252;ber soziale Medien selber Know-how transportieren, sich vernetzen usw. Censhare ist da vom Ansatz ohnehin sehr innovativ. Und unser Hauptaufgabe ist neben der Einrichtung der Kan&#228;le die Schlung und die &#8220;Bef&#228;higung&#8221; der Mitarbeiter &#8211; neudeutsch: Enabling. Und in diesem Sinne ist auch der Social Media Leitfaden zu verstehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Bernhard Jodeleit</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2010/01/28/gute-social-media-guidelines-sollten/#comment-210</link>
		<dc:creator>Bernhard Jodeleit</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 16:16:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.sympra.de/?p=1755#comment-210</guid>
		<description>Danke, Mirko. Im Rahmen einiger Gespr&#228;che mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen unternehmen und Ebenen habe ich in den vergangenen Monaten auch durchweg das Feedback erhalten: Ja, Guidelines ergeben Sinn, wir brauchen sowas. Auch Mitarbeiter au&#223;erhalb von Kommunikation und Marketing sind offensichtlich ganz dankbar, etwas an der Hand zu haben, das ihnen bei der Orientierung hilft. Es sollten eben vor allem Rechte einger&#228;umt und exakt beschrieben werden und nicht nur Pflichten oder Verbote formuliert. Sonst verschenkt man Potenzial.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Christian (@Kucklick), den von Dir erw&#228;hnten Begriff &quot;Leitfaden&quot; finde ich sch&#246;n und evtl. als Alternative geeignet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Mirko. Im Rahmen einiger Gespr&#228;che mit Mitarbeitern aus unterschiedlichen unternehmen und Ebenen habe ich in den vergangenen Monaten auch durchweg das Feedback erhalten: Ja, Guidelines ergeben Sinn, wir brauchen sowas. Auch Mitarbeiter au&#223;erhalb von Kommunikation und Marketing sind offensichtlich ganz dankbar, etwas an der Hand zu haben, das ihnen bei der Orientierung hilft. Es sollten eben vor allem Rechte einger&#228;umt und exakt beschrieben werden und nicht nur Pflichten oder Verbote formuliert. Sonst verschenkt man Potenzial.</p>
<p>Christian (@Kucklick), den von Dir erw&#228;hnten Begriff &#8220;Leitfaden&#8221; finde ich sch&#246;n und evtl. als Alternative geeignet.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mirko Lange</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2010/01/28/gute-social-media-guidelines-sollten/#comment-209</link>
		<dc:creator>Mirko Lange</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:51:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.sympra.de/?p=1755#comment-209</guid>
		<description>Hallo Bernhard. 100% Zustimmung. Social-Media-&quot;Leit&quot;-F&#228;den sind Teil der &quot;F&#252;hrungs&quot;-Aufgabe des Managements. Nicht mehr und nicht weniger. Selbst in einer Ehe empfiehlt es sich, Erwartungen klar zu formulieren. Und so lange in den Unternehmen (und bei Mitarbeitern) keine 100%ige Klarheit besteht (besteht nicht), empfiehlt es sich auch bei Unternehmen, eine Richtung vorzugeben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Bernhard. 100% Zustimmung. Social-Media-&#8221;Leit&#8221;-F&#228;den sind Teil der &#8220;F&#252;hrungs&#8221;-Aufgabe des Managements. Nicht mehr und nicht weniger. Selbst in einer Ehe empfiehlt es sich, Erwartungen klar zu formulieren. Und so lange in den Unternehmen (und bei Mitarbeitern) keine 100%ige Klarheit besteht (besteht nicht), empfiehlt es sich auch bei Unternehmen, eine Richtung vorzugeben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: kucklick</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2010/01/28/gute-social-media-guidelines-sollten/#comment-208</link>
		<dc:creator>kucklick</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:33:44 +0000</pubDate>
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		<description>zun&#228;chst zur Semantik: bevorzuge deutschsprachige Bezeichnungen und nenne es daher &quot;Social Media Leitfaden&quot; - diese Formulierung entspricht dann auch dem Inhalt am ehesten, der den Mitarbeitern lediglich als Orientierung dienen soll und keinesfalls Vorschriften macht.&lt;br&gt;Es soll Mitarbeitern, die sich noch nicht oder kaum in sozialen Netzwerken rumtreiben &#252;ber die verschiedenen Dienste, Netzwerke und Applikationen aufkl&#228;ren und erste Schritte aufzeigen, wie man sich darin bewegt, insbesondere wenn man f&#252;r das Unternehmen spricht. &lt;br&gt;Mitarbeitern, die sich bereits in diesen Netzwerken aufhalten, sollte die Bedeutung ihrer Online-Aktivit&#228;ten f&#252;r das Unternehmen verdeutlicht werden; wo Fettn&#228;pfchen lauern, aber vor allem sollten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die diese Mitarbeiter zu Kreativit&#228;t und Eigenst&#228;ndigkeit animieren - dies gilt auch bez&#252;glich interner Vorschl&#228;ge f&#252;r die UKomm im Netz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zun&#228;chst zur Semantik: bevorzuge deutschsprachige Bezeichnungen und nenne es daher &#8220;Social Media Leitfaden&#8221; &#8211; diese Formulierung entspricht dann auch dem Inhalt am ehesten, der den Mitarbeitern lediglich als Orientierung dienen soll und keinesfalls Vorschriften macht.<br />Es soll Mitarbeitern, die sich noch nicht oder kaum in sozialen Netzwerken rumtreiben &#252;ber die verschiedenen Dienste, Netzwerke und Applikationen aufkl&#228;ren und erste Schritte aufzeigen, wie man sich darin bewegt, insbesondere wenn man f&#252;r das Unternehmen spricht. <br />Mitarbeitern, die sich bereits in diesen Netzwerken aufhalten, sollte die Bedeutung ihrer Online-Aktivit&#228;ten f&#252;r das Unternehmen verdeutlicht werden; wo Fettn&#228;pfchen lauern, aber vor allem sollten Rahmenbedingungen geschaffen werden, die diese Mitarbeiter zu Kreativit&#228;t und Eigenst&#228;ndigkeit animieren &#8211; dies gilt auch bez&#252;glich interner Vorschl&#228;ge f&#252;r die UKomm im Netz.</p>
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