Archiv für Juni, 2012

Alumni-Club gegründet

Alumni-Club-e1340704014406 in Alumni-Club gegründetDass so manche PR-Karriere bei Sympra begann oder dass unsere Agentur wenigstens eine Station auf dem Weg zu einem (weiteren) interessanten Job war – darüber sind wir ziemlich stolz. Unser Jubiläum haben wir daher zum Anlass genommen zu recherchieren, was aus den ehemaligen Kollegen geworden ist. Mit vielen stehen wir ja ohnehin in Kontakt; zu anderen ist die Verbindung irgendwann mal abgebrochen. Dank Google und sozialer Netze konnten wir viele Alumni ausfindig machen. Bei manchen war die Suche aber schwieriger: Nach Heirat (oder Scheidung) hatten sich Namen geändert, bei anderen waren wir uns nicht sicher, ob sie sich tatsächlich so verändert haben, wie es das XING-Bild suggerierte, wenige haben sich aus der Branche verabschiedet. Am Ende war unsere Erfolgsquote mit geschätzten 85 Prozent doch recht hoch und selbst Schnupperpraktikanten konnten wir ausfindig machen. Am 29. Juni 2012 haben wir zum Alumni-Festle in unseren Garten eingeladen: zum Wiedersehen und Kennenlernen, zum Update, zum Austausch von Erinnerungen. Wir sind schon schwer gespannt!

Auf  XING haben wir unserem Alumni-Club eine Plattform gegeben. Beitritt erwünscht.

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Demokratie im Fotojournalismus: die Plattform emphas.is

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Projekt "Crossroads: The Mongolian Choice", Fotograf: O. Labban-Mattei

Vor kurzem haben wir im Sympra-Blog über das Thema „Crowdfunding“ berichtet, einer neuen Form der Projektfinanzierung im Internet. Die Plattform emphas.is widmet sich ganz dem Fotojournalismus. Die Krise der Zeitungsbranche in den letzten Jahren zwingt viele Redaktionen, Etats für exklusives Fotomaterial zu streichen. Die Gründer von emphas.is riefen daher eine Plattform ins Leben, die es Fotojournalisten ermöglicht, ihre Projekte mithilfe des Kleingelds der Vielen umzusetzen.

Gründer der Plattform, Karim Ben Khalifa, war selbst viele Jahre lang als Kriegsfotograf in weiten Teilen der Welt unterwegs und weiß um die Bedeutung aktuellen Bildmaterials: „Oftmals müssen Journalisten aus Kostengründen auf exklusives Bildmaterial verzichten und greifen auf vorhandenes, bereits veröffentlichtes Fotomaterial zurück. Das lässt die Medienlandschaft einheitlich erscheinen und über viele Themen wird gar nicht erst berichtet“, erklärt der Tunesier, der gemeinsam mit der freien Bild-Redakteurin Tina Ahrens und dem Open-Innovation-Evangelist Fanuel Dewever emphas.is im Jahr 2010 gründete.

Die dazugehörige Website ist dabei mehr als eine reine Crowdfunding-Plattform. Sie ist Ausdruck dessen, welche Themen und Projekte die Öffentlichkeit sehen will. Bilder bewegen die Menschen und das Motto bei emphas.is lautet „Be part of the story“: Das Agenda-Setting betreibt jeder einzelne Geldgeber, der sich dafür entscheidet, eines oder mehrere Fotoprojekte finanziell zu unterstützen. Im Gegenzug erhalten die Unterstützer abhängig von ihrem Beitrag Zugang zum Making-off des Projekts, sei es in Form von regelmäßigen Updates, Fotos bis hin zur Begleitung der Reise. So wurden in den letzten zwölf Monaten knapp 250.000 Euro für Fotoprojekte gesammelt, was in diesem Bereich eine enorme Summe ist. Die Zahlen von Ikosom (Institut für Kommunikation in sozialen Medien) untermauern dies: In einer Crowdfunding-Studie aus dem Jahr 2010 / 2011 berechneten die Mitarbeiter von Ikosom eine Summe von 208.000 Euro – für fünf deutsche Crowdfunding-Plattformen aus unterschiedlichen Themenbereiche zusammen! Auch was letztlich realisierte Projekte angeht, liegt emphas.is mit einer Erfolgsrate von 60 Prozent über dem Durchschnitt. Die Studie soll im Jahr 2012 wiederholt werden, man darf also auf neue Zahlen gespannt sein.

Bevor es ein Projekt auf die Plattform emphas.is schafft, bewertet eine Expertengruppe das Vorhaben und die anvisierte Geldsumme. „Wenn Konzepte mangels Budgetdeckung nicht umgesetzt werden können, ist das natürlich schade, aber eine Entscheidung der Vielen. Das ist das Besondere am Crowdfunding-Konzept“, beschreibt Tina Ahrens, Mitgründerin und COO, den demokratischen Ansatz von emphas.is. In solch einem Fall fließen alle Beiträge direkt an die Geldgeber zurück.

Sympra und andere PRN-Mitgliedsagenturen unterstützen emphas.is.

Siemens Stiftung startet „empowering people. Award“

Siemens Stifung Cover Foto 179 Arme V31-1024x677 in Siemens Stiftung startet „empowering people. Award“

Die Siemens Stiftung, München, hat Sympra mit der Konzeption und Durchführung des internationalen Wettbewerbs „empowering people. Award“ beauftragt. Die Stiftung will damit weltweit technische Lösungen finden, die in Entwicklungs- und Schwellenländern die Lebensbedingungen der Menschen verbessern helfen.

Auf dem UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro haben am Samstag, dem 16. Juni 2012, Barbara Kux, Mitglied des Vorstands der Siemens AG sowie des Stiftungsrats der Siemens Stiftung, und Ulrike Wahl, Geschäftsführender Vorstand der Siemens Stiftung, den „empowering people. Award“ ins Leben gerufen. Erfinder und Entwicklungsteams sollen praxistaugliche Produkte oder Lösungen einreichen, die den Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern helfen können, existenzielle Versorgungsdefizite auszugleichen. Gesucht werden geeignete Produkte oder Lösungen in den Bereichen Wasser & Abwasser, Energie, Ernährung & Landwirtschaft, Abfallmanagement & Recycling, Gesundheit, Wohnen & Bauen sowie Informations- & Kommunikationstechnologie. Hauptanliegen des Wettbewerbs ist es, technische Lösungen für all diejenigen zugänglich zu machen, die sich aktiv für die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen einsetzen.

Die Einreichungen werden evaluiert und über eine zentrale Wissensdatenbank für Praktiker in der Entwicklungszusammenarbeit bereitgestellt. Die Siemens Stiftung honoriert den Gewinner des Wettbewerbs bei der Awards Ceremony im Juni 2013 mit einem Preisgeld von 50.000 Euro. Der zweite Preis ist mit 30.000 Euro dotiert, der Drittplatzierte erhält 20.000 Euro. 20 weitere Finalisten werden mit jeweils 5.000 Euro ausgezeichnet. Alle Einreichungen werden von einer interdisziplinären und international aufgestellten Jury bewertet. Das geistige Eigentum verbleibt beim Entwickler bzw. dem Entwicklerteam.

Die Einreichungen zum „empowering people. Award“ bilden die Grundlage für eine langfristig angelegte Wissensdatenbank. Sie bietet nicht nur die Möglichkeit zur gezielten Recherche, sondern sorgt für einen direkten Austausch zwischen dem öffentlichen und privaten Bereich sowie der akademischen Welt und bezieht Entwickler und Praktiker mit ein. Gleichzeitig werden die Teilnehmer und ihre Projekte von internationalen Partnern und Investoren wahrgenommen. Die Plattform dient dazu, Menschen zu vernetzen und gemeinsame Erfolge in der Entwicklungszusammenarbeit zu erreichen. Einreichungsschluss ist der 31. Dezember 2012, 24.00 Uhr.

Sympra ist neben der Koordination und Organisation des Projekts vor allem für die Bereiche Medienarbeit, Social Media Relations und Eventmanagement verantwortlich. Die internationalen Public Relations erfolgen in Zu­sammenarbeit mit den Sympra-Partneragenturen in Australien, Brasilien, Großbritannien, Indien, Südafrika und den USA.

Weitere Informationen auf www.empowering-people-award.org, auf Facebook www.facebook.com/EmpoweringPeopleAward und auf Twitter www.twitter.com/Emp_Ppl_Award.

Heute vor 20 Jahren… Fußball-EM in Schweden

Reputation Building für Regionen durch Sport

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Hach, endlich rollt er wieder, der EM-Ball. Und mit ihm eine Welle der Völkerverständigung, die uns die Öffentlich-Rechtlichen handwarm ins Wohnzimmer spülen. Wie wir diese Zeit genießen, in der wir sehen, dass Dänen, Holländer und Portugiesen auch Menschen sind wie wir. Menschen, die ihre Landesfarben im Gesicht tragen und 90 Minuten lang singen, tanzen und schreien.

Große Sportereignisse wie diese sind ein wunderbares Lehrstück für wirksames Reputation Building. In nur wenigen Tagen machen sich Millionen von Zuschauern ihr eigenes, ganz dezidiertes Bild von einzelnen Sportlern, ganzen Städten oder Nationen und ihren Fans. Die Intensität und Nachhaltigkeit des Reputation Building durch Sportveranstaltungen hängt dabei ganz entscheidend davon ab, inwiefern es einem Sportler oder einer Mannschaft gelingt, Außergewöhnliches zu leisten – im Positiven oder Negativen – und sich so einen Differentiator gegenüber dem Wettbewerb zu verschaffen. Ein Beispiel: Frank Rijkaard bei der Weltmeisterschaft 1990. (Ich bin sicher zu wissen, welche Assoziation sie gerade im Kopf haben.)

D 228 Nemark1992 Peter Klein in Heute vor 20 Jahren… Fußball-EM in SchwedenEin weiteres Beispiel ist für mich persönlich Dänemark bei der Europameisterschaft 1992. Sie erinnern sich? Die Dänen schlagen Deutschland völlig überraschend im Finale und holen den Titel. Nach wie vor bestimmt dieses Ereignis mein ganz persönliches Bild von Dänemark und seinen Bewohnern. So verrückt es klingt: Noch heute bin ich kurz überrascht, wenn ein Däne nicht aussieht wie Brian Laudrup oder wenigstens Peter Schmeichel. Noch heute verbinde ich mit Dänemark die Attribute Überraschung, Frische und Lässigkeit. Und noch heute spüre ich ein Gefühl der Gefahr, wenn unsere Nationalmannschaft mal wieder gegen Danish Dynamite ran muss. Und einen leisen Schmerz, der fast nur noch vom Gedanken an die DFB-Pokalfinal-Niederlage 1992 von Borussia Mönchengladbach gegen Hannover 96 übertroffen wird … Ein sicheres Indiz dafür, wie langfristig Reputation Building wirken kann.

Ich bin jetzt schon gespannt, welcher Mann- und Fanschaft es gelingt, aus der laufenden EM für sich und ihr Land den größten Reputationsgewinn zu ziehen. Ich hätte da so einen Wunsch… Und nein, es ist nicht Dänemark.

P.S.: Uns fehlen noch die Ferrero-Sammelbildchen von Tim Wiese und Jerome Boateng. Im Sinne unseres Insulinspiegels freuen wir uns über Zusendungen. Im Tausch können wir anbieten: Sami Kedhira (in Aktion) und Lu-Lu-Lu-Lukas-Podolski (als Porträt). Weitere Motive auf Anfrage.

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Bild: Adam Kazmierski / iStockphoto