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Mahlzeit im Carl-Eugen

Mahlzeit-im-CE 1 in Das Problem kennt jeder, der in einem klassischen Gewerbegebiet arbeitet: Die Möglichkeiten, auswärts preisgünstig ein passables Mittagesmahl einzunehmen, sind eher bescheiden. Pizzatasche und Lkw in Ehren – aber bitte nicht jeden Tag! Den Mitarbeitern im Sympra-Büro in Echterdingen ging es da nicht anders. Die Heißtheke der benachbarten Bäckerei, der Imbiss im Minimal-Supermarkt (Frittiertes mit Beilage) und das damalige Restaurant Krone (2 Spiegeleier mit Brot für 3,90 DM) – mehr war in Laufweite nicht gegeben. So beschlossen wir, selbst zu kochen. In den ersten Monaten übernahm dies täglich die Kollegin und passionierte Hobbyköchin Veronika Fink, später wurde der Kochdienst auf alle mitessenden Kollegen verteilt.

Wie in jeder Kantine führten wir Essenmarken ein: jede Mahlzeit 5 Mark. Der verteilte Kochdienst klappte soweit ganz gut, einzig das Finanzierungskonzept wies Mängel auf. Eifrige Mitesser erwarben gleich 10 Essensmärkchen auf ein Mal und zahlten mit einem 50-Mark-Schein. Der Koch bzw. Essensbeschaffer wähnte die Kasse in vermeintlichem Plus (in der Volkswirtschaftslehre spricht man in solchen Fällen von der „Geldillusion“) und spendierte den Gästen auch mal was Außergewöhnliches. Leider – man ahnt es bereits – waren ab einem bestimmten Zeitpunkt zwar jede Menge unverbrauchter Märkchen im Umlauf, die Kasse aber war leer.

Daraufhin änderten wir das Konzept. Fortan galt: Wer mitspeisen will, muss einmal in zwei bis drei Wochen das komplette mitessende Kollegium versorgen; entweder durch eine Pizzabestellung (eher teuer bei vielen Gästen) oder mit etwas Selbstzubereitetem.

Mit dem Umzug in die Stafflenbergstraße vor zehn Jahren übernahmen wir das Prinzip am neuen Standort, denn die Versorgungssituation zur Mittagszeit war und ist nicht besser als auf den Fildern.

Das Sympra-Mittagessen ist inzwischen längst zum Ritual geworden. Täglich, irgendwann zwischen 12 und 14 Uhr erklingt der Essensruf über die Telefonanlage, und – je nach Projektlage – zwischen 8 und 14 Kollegen stürmen den Besprechungsraum „Carl-Eugen“, der dann vorübergehend zur Kantine mutiert. Speisenauswahl nach Laune des Chefs (= Chefkochs), 1 x vegetarisch, Nachtisch ist Pflicht, Geschäftsführer sind donnerstags dran.

Anmerkung: In der Vor-Sympra-Zeit hörte ich von einer Agentur, die ein ähnliches Konzept verfolgte, und fand das damals etwas seltsam, arg familiär und betriebswirtschaftlich fragwürdig. Meine Zweifel hatten sich schnell gelegt, als wir in unserem Unternehmen selbst damit anfingen. Schneller, preiswerter, bequemer, netter und in der Regel besser kann man kaum lunchen. Jeden Tag ist die Überraschung groß, was die Kollegin oder der Kollege wohl auf den Tisch zaubert; an besonders lebhaften Tagen ist es manchmal der einzige Zeitpunkt, an dem man mit den Kollegen plauschen kann; zuweilen wird das Mittagsmahl kurzfristig zu einer Brainstormingrunde umfunktioniert. Das Mittagessen ist auf jeden Fall zu einem Stück Sympra-Kultur geworden.

Heute vor 20 Jahren … Memonet

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Screenshot von der Memonet-Benutzeroberfläche. (Screenshots waren damals abfotografierte Monitorinhalte.)

11. April 1992, 10 Uhr, Stuttgart-Weilimdorf. Ich habe einen Recherchetermin bei Alcatel Network Services Deutschland, einer Tochter unseres Kunden Alcatel (jetzt: Alcatel-Lucent Deutschland), die sich mit dem Aufbau und dem Betrieb des konzerneigenen, weltweiten Kommunikationsnetzes befasst. Thema ist „Memonet“, eine Softwarelösung, die künftig ganz nützlich sein sollte. Wenn in großen Unternehmen in den Achtziger und frühen Neunziger Jahren von „EDV“ die Rede ist, dann steht sehr oft ein großer IBM-Mainframe-Rechner im Keller, an den viele Hundert oder Tausend Terminals angeschlossen sind. Über die Terminals erfolgt die Eingabe von Daten, die der Großrechner verarbeitet; die Ergebnisse erscheinen Sekunden oder Minuten später Grün auf Schwarz an den Arbeitsplätzen. Als Besonderheit gibt es die Möglichkeit, von einem Arbeitsplatz zum anderen ein kleine Textbotschaft zu versenden. Die liegt dann in einer sogenannten Mailbox zum Abholen bereit. In einigen Unternehmen wird diese Art der Kommunikation eifrig genutzt; in anderen bleiben Botschaften zuweilen wochenlang ungelesen im Briefkasten. Die schwedische Software Memonet kann nun etwas ganz Besonderes, nämlich die Memo-Systeme einzelner Unternehmen miteinander verbinden. Nun kann also z. B. der Mitarbeiter von BASF seinem Kollegen von Volvo eine Nachricht senden, von einem Unternehmensnetz ins andere – eine echte Sensation!

Beim Briefing geht’s um Standards und Übertragungstechnologien, um notwendige Hard- und Software und ob Memonet vielleicht ein Produkt ist, mit dem richtig Geld verdienen kann. Mein Ansprechpartner sieht, weit hinten am Horizont, durchaus einen technischen Ansatz, der eines Tages den Brief und das Telefonieren ersetzen kann. Noch heute habe ich Begriffe wie „zeitversetztes Beantworten von Anfragen“ oder „rund um die Uhr erreichbar“ im Ohr. Zugegeben: Der Gedanke, dringende Fragen schriftlich (!) beantworten zu müssen, ist damals ungewohnt. Und genauso abstrus die Vorstellung, dass man sich von einem tragbaren PC aus via Akustikkoppler in seine Mailbox einwählen kann, um Memos von unterwegs aus zu bearbeiten.

Der ganz große Durchbruch gelang Memonet meines Wissens nicht. Zumindest muss man arg intensiv googlen, um überhaupt auf das Produkt zu stoßen Aber natürlich war es eine der ersten Technologien in Richtung Mail.

Übrigens: Viele IBM-Mitarbeiter sprechen noch heute von “Memos”, wenn sie “Mails” meinen.

Das Ende der hübschen gelben Häuschen?

IStock 000002038444Small-200x300 in Im März 1992 erschien dieser Artikel in der Zeitschrift BZB Sachmagazin, einem der vielen Magazine zum Thema Bürokommunikation, an das sich heute kaum noch jemand erinnert. Unser Kunde Standard Elektrik Lorenz AG (heute Alcatel-Lucent Deutschland AG) beauftragte uns damit, mögliche Nutzer von Mobiltelefonie über die Vorzüge der D-Netze zu informieren. Heute klingt die Story, die ich zusammen mit meinem Kollegen Thomas Pleil geschrieben habe, schon sehr nostalgisch; mancher Leser weiß vermutlich nicht einmal, dass Telefonzellen früher postgelb lackiert waren.
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Was Sie über die neuen Netze wissen müssen

Mobile Kommunikationsmittel sind zwar noch längst nicht in allen Autos, wohl aber in aller Munde. Dies liegt natürlich besonders an den hohen Erwartungen an die neuen digitalen Telefonnetze D1 und D2, die von der Telekom und ihrem privaten Konkurrenten Mannesmann Mobilfunk (Anm.: heute Vodafone) kräftig geschürt werden. Zugegebenermaßen: nicht ohne Grund. Denn die neuen Netze können mit einer besseren Übertragungsqualität, Internationalität und niedrigen Preisen und Gebühren aufwarten. Noch aber hat auch das C-Netz einige Vorteile.

Bevor 1986 das C-Netz für die mobile Kommunikation von der Deutschen Bundespost eröffnet wurde, war es ein Privileg weniger, ein Telefon im Auto zu besitzen. Dies änderte sich bald, die Zahl der Teilnehmer stieg rasant. Heute gibt es mehr als 550.000 Besitzer von Funktelefonen. Neue Technologien ermöglichten es, dass dieser Dienst stark ausgeweitet werden konnte. Die dadurch erreichten hohen Stückzahlen bei den Endgeräten ließen die Preise sinken. Ein mobiles Telefon für das C-Netz kostet derzeit zwischen 3.500 und 6.000 Mark. Und der Wunsch der Teilnehmer, ständig erreichbar zu sein, hält an. Die Telekom vergrößerte daher im letzten Jahr erneut die Netzkapazität von 600.000 auf 800.000 Teilnehmer.

Die Vorteile des C-Netzes sind vielfältig: So kann von fast allen Standorten in der Bundesrepublik jede beliebige Telefonnummer angewählt werden. Die Nutzer sind unter der bundesweit einheitlichen Vorwahl 0161 zu erreichen. Dabei ist unerheblich, wo sich der Teilnehmer gerade aufhält. Ein weiterer Vorteil ist das Telefonieren mit der Berechtigungs- bzw. Telekarte. Auf ihr sind die Funktelefonnummern und ein Kontrollcode gespeichert. Dadurch kann jedes fremde Mobiltelefon auf eigene Kosten benutzt werden. Ein wichtiges Argument, denn noch rasen die Gebühreneinheiten im Acht-Sekunden-Takt durch. Die monatlichen Grundgebühren hat die Telekom jedoch vor einem Jahr von 120 auf 75 Mark gesenkt.

Künftig zwei digitale Mobilfunknetze

Alcatel in Trotz Kapazitätsausweitung beim C-Netz: Weil immer mehr mobil erreichbar sein wollen, stößt das Netz sehr bald an seine (nun nicht mehr veränderbaren) Grenzen. Am 1. Juli letzten Jahres nahmen (auch) deshalb die beiden D-Netze ihren Probebetrieb auf, in Kürze werden sie der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Zwei Betreiber, die Deutsche Bundespost Telekom und das private Konsortium Mannesmann Mobilfunk, bieten mobiles Telefonieren in ihren digitalen Netzen an. Während bisher im C-Netz Fernsprechen und mit Hilfe eines Modems auch Faxen bedingt möglich war, sind in den späteren Ausbaustufen der D-Netze eine Reihe von weiteren Diensten für die Datenkommunikation vorgesehen. Das „mobile Büro“ soll durch Übertragungsmöglichkeiten großer Datenmengen, durch Zugang zu Btx und Teletex bald noch leistungsfähiger werden. Zunächst bieten die digitalen Netze jedoch dieselben Dienste wie das C-Netz an, die Sprachqualität ist allerdings bedeutend besser.

Entscheidender Vorteil der neuen Netze ist ihre Verfügbarkeit in ganz Europa. 24 Betreiber aus 17 Ländern haben sich hier auf den gemeinsamen technischen Standard GSM geeinigt. War mobiles Telefonieren bislang auf ein Land beschränkt, kann man künftig von Finnland bis Portugal und von Frankreich bis Griechenland vom selben Mobiltelefon aus kommunizieren. Auch von den osteuropäischen Ländern, die Mobilfunknetze aufbauen wollen, ist zu erwarten, dass sie sich dem GSM-Standard anschließen. Insgesamt haben schon jetzt mehr als 40 Staaten weltweit beschlossen, ebenfalls den GSM-Standard einzuführen.

Digitale Technik, die einen einfacheren Geräteaufbau ermöglicht, und Stückzahlen in Millionenhöhe sind Grundlage für die Schätzung, dass bis in drei bis vier Jahren Funktelefone zum Preis eines guten Autoradios angeboten werden. Bis zum Jahr 1995 soll sich die Zahl der Mobilfunk-Teilnehmer in Europa auf über zwölf Millionen vervierfachen. Drei bis vier Millionen mobile Telefone wird es dann allein in Deutschland geben.

Was kommt danach?

Und schon plant man für übermorgen. Vor wenigen Tagen hat der Bundespostminister bekanntgegeben, dass ein drittes Netz, das E1-Netz, entwickelt werden soll. Denn: Auch die Kapazität der D-Netze wird einmal erschöpft sein. Entwickelt sich digitales Telefonieren zu einem echten Massendienst, muss bald die neue PCN-Technologie (Anm.: PCN hieß später UMTS) zur Verfügung stehen. Im E1-Netz wird man mit höheren Frequenzen arbeiten. Dies macht allerdings kleinere Funkzellen notwendig, um genügend Teilnehmer unterbringen zu können. Insgesamt wird es aber beim GSM-Standard bleiben.

Sicher wird das mobile Telefon in den nächsten Jahren noch überwiegend geschäftlich genutzt werden – allerdings nicht nur vom Chef, sondern von allen Mitarbeitern, die viel unterwegs sind. Bis Ende des Jahrzehnts dürfte das Telefon jedoch zur Standardausstattung jedes neuen Autos gehören. Womöglich hat bis dahin sogar jeder Fußgänger sein Handtelefon in der Manteltasche. Für die hübschen kleinen gelben Häuschen wäre dies wohl das Ende. Schade oder?

20-Jahre-Sympra 110217 Rz Regular K1 in Nachklapp: Die tatsächliche Entwicklung des Mobilfunks in Deutschland und anderen Ländern übertraf schließlich die optimistischsten Schätzungen der Experten. Bereits Ende 1995 telefonierten 3.764.000 Menschen mobil. Die Endgeräte lösten sich auch schnell vom Auto – das „Handy“ begann seinen Siegeszug. Heute bestehen in Deutschland mehr als 107 Millionen Mobifunkverträge, 1,3 pro Einwohner.

Ich in Springe und das Blut oder: Mögliche Folgen eines Putztraumas

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Einer unserer frühen Kunden war ein Anbieter von Lasersystemen für Zahnärzte. Er stellt diese Maschinen nicht selber her, sondern bezog sie von einem Lieferanten in Slowenien oder in der Slowakei – weiß ich nicht mehr genau – klebte sein Firmenlogo drauf und verscherbelte sie an innovative Dentisten der Republik. Davon gab’s Mitte der Neunziger Jahre offenbar noch nicht so sehr viele. Ein Blech mit einem Laserstrahl zu durchtrennen war nichts Besonderes; ein Lippenbändchen hingegen schon.

Da kam er folgerichtig zu Sympra, die wir uns schon seinerzeit das Erklären erklärungsbedürftiger Themen und deren Promotion in den Medien auf die Fahnen geschrieben hatten. Sein konkretes Ansinnen war das Erstellenlassen eines Beitrags über einen seiner Kunden, einen Zahnarzt im niedersächsischen Springe, der frühzeitig die Segnungen des Er:YAG/Nd:YAG-Laser zu schätzen (und zu monetarisieren) wusste. Anwenderreportagen waren früher sehr begehrter Input, den Agenturen an Fachredaktion liefern durften; heute ist dieses Format bei Redakteuren und Lesern nicht mehr ganz so beliebt.

Ich durfte mich dieses Kunden annehmen, wobei ich vorausschicken muss, dass mir medizinische Themen eher weniger liegen. Blut, subkutane Injektionen, Liveberichte aus dem OP sind nicht so meines und können tatsächlich schlimmstenfalls zu kurzen Unterbrechungen meiner Präsenz führen. Im Falle der Laserreportage sollte es ja aber um Technik gehen, um Physik, Mechanik und so – genau mein Thema!

20-Jahre-Sympra 110217 Rz Regular K1 in Ich fahre also nach Hannover, von dort ins benachbarte Springe. In Marktplatznähe finde ich die Zahnarztpraxis, wo ich schon erwartet werde. Es ist Mittag und der sehr nette Dentist lädt mich gleich zum Mittagessen ein. Es gibt Grünkohl mit Pinkel. Gut genährt starten wir mit dem Briefing – und zwar in der Praxis: 20 Minuten erläutert mir der Herr Dr., warum er in die Lasertechnologie investiert hat, wie er damit bestehende und neue Patienten behandelt und sein Leistungsspektrum erweitert hat. Dann geht es ans Eingemachte: Er erklärt mir die Einsatzszenarien des Laserstrahls anhand von rund 200 Dias, die er von seinen Patienten während der Behandlung geschossen hat. Detailaufnahmen von entzündetem Weichgewebe (Gingiva). Detintubuli, die durch Schmelzabtrag aufgrund einen Putztraumas freigelegt wurden (jemand hatte sich täglich mehr als zehn Mal die Zähne geputzt und sich die Zahnoberfläche regelrecht weggebürstet.). Eitergefüllte Aphthen im hinteren Mundbereich, die in kleinen Stücken weggelasert wurden. Und Schlimmeres.

Ich schaue mir die Dias an der Wand an, aber eigentlich eher daran vorbei. Schreibe nur noch stichwortartig mit. Es nimmt kein Ende. Ich spüre Grünkohl und Pinkel. Denke an die fünf Stunden Rückreise. Schwöre mir, in meinem Leben mich nie mehr auf einen Zahnarztstuhl zu setzen. Versuche, die Diaschau zu verkürzen, indem ich anmerke, ich hätte das Thema soweit durchdrungen. Der Termin scheint kein Ende zu nehmen …

Wochen später erscheint mein umfangreicher Fachartikel im „Dental Magazin“, wunderbar bebildert mit klinischen Fotos aus Springe. Kunde ist glücklich, der Laser-Zahnarzt ebenso. Und ich habe erstaunliches Wissen angeeignet, mit dem ich bei meiner Zahnärztin auftrumpfen konnte. Zudem dürfte ich bei Sympra der Einzige sein, der spontan weiß, wie man das Wort „Aphthe“ richtig schreibt.

Nachklapp: Es sollte mein einziger Beitrag bleiben, bei dem es um blutige Themen geht. Mit dem Wachstum von Sympra fanden sich in den Jahren danach immer wieder Kollegen, die sich gerne mit solchen und anderen Themen beschäftigen. Ich war und bin ihnen dankbar.

Foto: © watanyou intachai für iStockphoto.com

Sympra wird 20.

20-Jahre-Sympra 110217 Rz Regular K in Sind 20 Jahre ein stattliches Alter? Im Vergleich zu den Jubiläen, die Automobilhersteller und -zulieferer jüngst feiern konnten, bestimmt nicht. Betrachtet man die vielen Veränderungen in der Public-Relations-Branche und die teilweise kurzen Lebenszyklen von Geschäftsmodellen, Kooperationen und Unternehmungen, sind wir schon ein bisschen stolz, dass wir auf zwei Jahrzehnte erfolgreichen Arbeitens zurückblicken dürfen.

Einiges hat sich getan seit 1992. Haben wir uns zu Beginn vor allem mit dem Erstellen von Beiträgen für die Fachpresse beschäftigt, stehen heute Public-Relations-Beratung, das Arbeiten mit Medien unterschiedlichster Art (print, online, TV …, 1.0., 2.0, 3D) und Corporate Publishing im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Unsere Reichweite haben wir – dank unserer Mitgliedschaft im internationalen Agenturverbund PRN – auf alle wesentlichen Märkte auf fünf Kontinenten erhöht. Wir sind inzwischen fast 20 Mitarbeiter.

Wir wollen unseren Geburtstag zum Anlass nehmen zurückzublicken. Und zwar auf die ausgefallenen Ereignisse der letzten zwei Dekaden, auf Skurriles, Unglaubliches, Amüsantes, was wir mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern – jeweils tatsächliche und potenzielle – erlebt haben. Einige Begebenheiten haben sich in unser Gedächtnis für alle Zeiten eingebrannt, manche Anekdoten erzählen wir regelmäßig im Kollegenkreis (die langjährigen Mitarbeiter können sie inzwischen auch auswendig …). Wenige waren symprakulturprägend.

In den kommenden Wochen und Monaten erzählen wir an dieser Stelle von diesen Ereignissen und Erfahrungen aus 20 Jahren Agenturalltag. Und wir versprechen: Alle Storys haben sich genau so zugetragen. Wir übertreiben nicht. Wir fügen keine Pointen hinzu. Es ist die ganze Wahrheit.

Stay tuned! Und schon jetzt viel Freude beim Lesen!

8 Fragen zum Jahresende

  1. Elfyourself in Warum beginnen manche Unternehmen Mitte Dezember, eine Public-Relations-Agentur fürs Folgejahr zu suchen?
  2. Wer benutzt eigentlich noch diese großen A0-Jahresplaner, die man ab November in den Fachzeitschriften findet – im Schnitt 1 Planer pro Ausgabe. (Ich habe inzwischen gut drei Dutzend davon gesammelt).
  3. Was bringt eine Weihnachtskarte ohne Absender, auf der ich die Unterschrift partout nicht entziffern kann?
  4. Warum geben sich so viele Unternehmen und Organisationen so wenig Mühe mit ihren Weihnachtskarten? Ich meine: Ein gemailter Zweizeiler mit Bild von einem Christbaum oder einem Gletscher im Anhang verteilt a) an einen anonymen Verteiler (“Sehr geehrte Damen und Herren …”) oder b) an einen ca. 150 Mailadressen umfassenden Verteiler (aus Transparenzgründen alle Adressen ins An:-Feld kopiert) ist wirklich nicht das Gelbe vom Ei.
  5. Was sollen eigentlich die Statusmeldungen auf XING “Ich wünsche meinen Geschäftspartnern ein erfolgreiches neues Jahr” oder auf Facebook “Nur noch fünf Tage bis Weihnachten und ich wünsche ein frohes Fest”?
  6. Wie viel Prozent der weltweiten Bandbreite gehen in den Tagen vor Weihnachten wohl drauf, damit minutenlange YouTube-Videos und soundunterlegte PPS-Dateien Freunde rund um die Welt erfreuen? Wie viele Gbit/s davon braucht die Übertragung der Fotos von Kindern in Engelskostümen mit 300 dpi im Format 21 x 29 cm?
  7. Wie viele Stunden Arbeitszeit werden in einer Volkswirtschaft für das Kreieren und Versenden eigener digitaler Weihnachtskarten (z. B. Nikolausmütze auf das Portraitbild der Website gebastelt) investiert?
  8. Warum gehen die letzten handgeschriebenen Weihnachtskarten am 23. aus dem Haus, wenn doch die meisten Empfänger bereits ab 20. nicht mehr arbeiten? Und vor dem 9. Januar auch nicht wieder mit der Arbeit beginnen?

Mit Wiki und Blog: Sympra ist seit 2007 Enterprise 2.0!

Fotolia 30398186 XS in Vor ein paar Tagen rief mich der Redakteur Oliver Hein-Behrens an, der für den PRREPORT einen Beitrag über Social Media im Unternehmen, und da insbesondere auch in Public-Relations-Agenturen, recherchierte. Von Prof. Dr. Thomas Pleil von der Hochschule Darmstadt wusste er, dass wir bei Sympra seit einiger Zeit 2.0-Plattformen für die interne Kommunikation im Einsatz haben.

Als ich die Informationen für seine Recherche zusammensuchte, war ich an ein paar Stellen selbst überrascht. Zum Beispiel darüber, dass wir bereits seit mehr als vier Jahren einen Wiki als Wissensdatenbank nutzen. Im „symWIKI“ haben wir alle Informationen archiviert, die die Kollegen für ihre tägliche Arbeit benötigen: von den Unternehmensleitlinien, über Workflows, Adressen von Lieferanten und Partnern (inkl. Bewertungen), Eventlocations, Anleitungen für Serienbriefe, aber auch Best Practises, Ideen, Konzepte, Checklisten … – aktuell sind dies rund 500 Artikel. Die Artikel werden – tatsächlich! – von allen Mitarbeitern erstellt, gepflegt und aktualisiert. Da wir konkurrierende Informationsmedien (Ordner, Dokumente irgendwo auf dem Server, Zettelkästen etc.) abgeschafft haben, stehen alle relevanten Information im Wiki. Zudem hatten unsere Assistentinnen die Anweisung bei Fragen – sie erhielten von ihren Kollegen täglich viele Fragen! – mit dem Hinweis „Schau in den Wiki“ zu beantworten. Das war am Anfang lästig, heute beginnt die Recherche in der Regel im Wiki.

Unser interner Blog dient als Schwarzes Brett und informiert über Aktuelles aus dem Agenturgeschehen, von Kunden und Lieferanten und Wissenswertes aus der Branche, über Veranstaltungen etc. Auch auf neue, wichtige Artikel im Wiki wird im Blog hingewiesen. Alle Mitarbeiter dürfen bzw. sollen bloggen bzw. kommentieren. Wer eine Veranstaltung besucht hat, muss darüber zum Wissenstransfer ein Posting verfassen. Da nicht immer alle Mitarbeiter im Büro sind, dient der Blog als Informationsplattform, aber auch als Wissensdatenbank.

Für die – eher informelle – Kommunikation zwischen den Sympra-Kollegen nutzen wir zwei „geheime“ Facebook-Gruppen. Eine weitere Facebook-Gruppe setzen wir für die Kommunikation mit unseren internationalen Partneragenturen ein. Google+ haben wir als Plattform für das Management eines Kundenprojekts getestet, haben dann aber auf Google-Docs umgeschwenkt; Google+ war schlichtweg nicht die Plattform, die bei allen Projektbeteiligten stets im Blickfeld war.

Wiki und Blog sind längst selbstverständliche Werkzeuge für Wissensmanagement und interne Information. Die Zeiten, in denen wir wichtige Daten irgendwo in einem Pfad auf dem Server abgelegt haben und alles Mögliche per Mail „an alle“ geschickt haben, sind schon ewig her. Da hat es mich dann doch verwundert, dass Oliver Hein-Behrens am Ende schreibt: „Noch sind Agenturen wie Sympra … beim Thema Social Intranet Ausnahmen in der deutschen PR-Landschaft.“

Der Beitrag „Konversation ohne Vorzimmer“ von Oliver Hein-Behrens ist in der Dezember-Ausgabe des PRREPORT erschienen.

Ein Plädoyer für “Public Relations” – oder: Warum Sympra nicht eine PR-Agentur ist

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1. Auf die Frage: „Was machst Du so?“ hatte ich früher meist geantwortet: „Ich habe eine PR-Agentur.“ Darunter konnten sich die meisten zwar nichts Konkretes vorstellen, aber so in etwa wussten sie dann doch Bescheid: Das ist so etwas wie eine Werbeagentur, weniger mit Anzeigen und Plakate, mehr mit Zeitungsartikeln und so. In vielen Fällen genügte es mir, dass man mich beruflich somit einigermaßen einordnen konnte.

2. Moritz Hunzinger ist ein PR-Berater. Dieter Thomas Heck wollte seine Gattin erwürgen – war aber wohl nur ein PR-Gag für die Vermarktung seiner Memoiren. Beim PR-Bild-Award gibt’s auch mal ein schönes Portraitbild vom Regierungssprecher und ein Foto von einem Balkon an der Chinesischen Mauer. “Liszt war ein geniales PR-Genie” (Pianistin Hélène Grimaud zum 200. Geburtstag von Franz Liszt).

3. Ein Anruf erreicht mich im Büro: „Guten Tag! (…) Ich bringe ein neues Produkt auf den Markt und komme zu Ihnen, weil ich PR dafür brauche.“ Im Klartext bedeutet diese Anfrage: Ich brauche Unterstützung bei der Pressearbeit. Genau genommen bei der Produktpressearbeit. Aufgabe der PR ist hier Verkaufsförderung, soll die Werbung ergänzen (oder gar ersetzen), fast ausschließlich marktorientiert. Legitim.

4. Im Strategieworkshop unseres Agenturverbands GPRA e. V. machen wir uns Gedanken, ob die GPRA umfirmieren soll. Die beiden mittleren Buchstaben im Akronym stehen für „Public Relations“ und einige Agenturkollegen fühlen sich damit nicht mehr so richtig wohl. Ihr Tätigkeitsspektrum sei viel umfassender geworden, sie böten umfassende Kommunikation, Events, Public Affairs und das sei doch weit mehr als Pressearbeit. Wir diskutieren über die Vertrauenskrise in der Öffentlichkeit, die durch großes Misstrauen gegenüber politischen Autoritäten, staatlichen Organisationen und Unternehmen gekennzeichnet ist. Eine große Rolle spielt der Wandel des Mediensystems, vor allem die Krise der klassischen Medien und der Bedeutungsgewinn von Social Media. In dieser Situation wollen wir unsere Kernkompetenzen stärker nutzen: Wir sind doch die Experten für den Aufbau und Erhalt von Vertrauen sowie für Meinungsbildung und Dialog mit Stakeholdern – Public Relations pur! Es bleibt bei „GPRA“.

5. „Public Relations [sind] das bewusste und legitime Bemühen um Verständnis sowie um Aufbau und Pflege von Vertrauen in der Öffentlichkeit auf der Grundlage systematischer Erforschung“ definiert die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG).

Auch wenn “PR” nur die Abkürzung für “Public Relations” ist: Ich fühle im allgemeinen Sprachgebrauch einen großen Unterschied zwischen den beiden Begriffen. „PR“ reduziert unsere Disziplin nur zu oft auf Pressearbeit und Event, gern laut und am besten kurzfristig wirksam. „Public Relations” steht für mehr: für Aufklärung, für langfristig angelegtes Informieren und Aufbauen von Vertrauen, für Interessensausgleich, vor allem für Dialog. Pressearbeit gehört dazu, Kommunikation über soziale Medien, aber auch Hintergrundgespräche, runde Tische und Diskussionen mit Befürwortern und Gegner. Public Relations sind nach meinem Empfinden leiser als PR, brauchen mehr Zeit und wirken nachhaltiger. Sympra ist ganz klar eine Public-Relations-Agentur.

Empfinde nur ich diesen semantischen Unterschied? Ihre/Euere Meinung würde mich interessieren.

Neu gelernt

In den vergangenen drei Wochen habe ich neue Formen der Wissensvermittlung ausprobiert  – in allen drei Fällen mit digitaler Unterstützung.

Audivisuell on demand

Die beiden Hochschulen HTW Dresden und TU Dresden haben unter Leitung von Prof. Dr. Ralph Sonntag Ende 2010 ein neues Ausbildungsangebot für Studierende im Bereich Social Media gestartet. Die Ausbildung soll frühzeitig ein sich neu entwickelndes Berufsbild erschließen und bedarfsorientiertes und praxisrelevantes Wissen zu den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Unternehmen vermitteln. Experten aus der Praxis dozieren in sogenannten eLectures zu unterschiedlichen Web-2.0-Themen; ich sprach über den Nutzen von Social-Media-Guidelines und welche Inhalte diese haben sollten. Der Vortrag wird auf Video aufgenommen und mit den begleitenden PowerPoint-Charts auf der Plattform Lecturnity synchronisiert. Die Studierenden können sich nun jederzeit die Online-Vorlesungen anschauen, sich virtuell dazu austauschen und Informationen herunterladen. Die Inhalte sind prüfungsrelevant, wollen die Teilnehmer die Weiterbildung mit einem Zertifikat abschließen. Die EU fördert das Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Nachhaltigkeit wird unter anderem durch die Wiederverwendung an anderen Hochschulen erreicht.

eLectures der HTW Dresden: http://social-media-experten.de

Innovation by 3D-Collaboration

Open Innovation war das Thema, das Prof. Dr. Sonja Salmen von der Hochschule Heilbronn in Zusammenarbeit mit der MFG Baden-Württemberg und Sympra in der virtuellen Welt Second Life durchgeführt hat. Für uns schon das dritte Weiterbildungsprojekt dieser Art (2009 auf Twinity, 2010 auf Second Life). Open Innovation steht für die Einbeziehung von Menschen außerhalb des Unternehmens in den Innovationsprozess. Experten aus Beratungsfirmen gaben an den drei Abenden Einblicke, wie diese neue Art der Ideenfindung bereits heute in der Praxis funktioniert, welche Ergebnisse dabei entstehen (sogar Autos werden so auf den Markt gebracht!) und was von rechtlicher Seite her zu beachten ist. Das Ganze fand im virtuellen Hörsaal statt; die Zuhörer ließen sich dort von ihren Avataren vertreten. Perspektivenwechsel, räumliches Hören über den Kopfhörer und unterschiedliche Möglichkeiten, um sich mit einem oder mehreren Teilnehmern zu unterhalten (per Chat, akustisch, via integrierter Twitterwall) führten schon nach kurzer Zeit dazu, dass man sich tatsächlich in der virtuellen Welt glaubte – man sprich von Immersion, dem Eintauchen in die künstliche Umgebung. Die Teilnehmer bzw. deren Avatare fanden sich schließlich zu Arbeitsgruppen zusammen, um auf Basis ausgewählter Methoden gemeinsam neue Produkte für eine Restaurantkette und einen Automobilzulieferer zu kreieren. Den Abschluss bildete das Get-Together in der Lounge, wo die Avatare in Grüppchen zusammenstanden und über den Vortrag und die Workshops diskutierten, oder chillten und groovten.

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Open Innovation by 3D Collaboration: http://forschungsprojekt2011.hs-heilbronn.de

E-Learning und Blended Learning für Office 2010

Bislang war es in der betrieblichen Weiterbildung so: Wer den Umgang mit einer neuen Software oder einem Upgrade erlernen wollte, buchte einen oder mehrere Schulungstage. Entweder außer Haus bei einem Schulungsanbieter oder in einem Hotel, oder ein Trainer kam ins Unternehmen und erzählte einen Tag lang Wissenswertes über das neue Werkzeug. Die Teilnehmer schrieben eifrig mit, erhielten am Ende umfangreiche Schulungsunterlagen, vielleicht sogar ein Buch, auf jeden Fall ein Zertifikat.  Ob das Gelernte durch solch einen Crashkurs auch nachhaltig sitzen bleibt – eher unwahrscheinlich, trotz hohem Aufwand und erheblichen Opportunitätskosten. Unser Kunde Know How! AG, Spezialist für E-Learning-Lösungen, vertritt daher einen alternativen Weg, Neues zu erlernen, z. B. den Umstieg auf das MS-Office 2010: Blended Learning. Das Konzept umfasst eine Kick-off-Veranstaltung für alle Mitarbeiter, in der die Philosophie der Software und einige grundlegende Dinge erklärt werden. Das Erlernen der einzelnen Funktionen erfolgt dann aber in Form von E-Learning-Elementen, die der Mitarbeiter individuell und je nach Wissensdurst oder aktuellem Bedarf an seinem PC üben und erlernen kann. Mit diesem Ansatz ist der Lernerfolg nachweisbar höher, die Kosten deutlich geringer. Große Konzerne haben die Vorteile erkannt und schulen auf diese Weise inzwischen Zehntausende von Mitarbeitern; jetzt sollen auch mittelständische Unternehmen vom Blended Learning  profitieren. (Um das Thema bei dieser Zielgruppe bekannt zu machen, hat die Know How! AG Sympra mit Pressearbeit und Social Media Relations beauftragt.) Klar, dass auch wir hier bei Sympra die E-Learning-Software getestet und viele neue Funktionen gelernt haben.

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Blended Learning für den Umstieg auf Office 2010: http://www.elearning-office2010.de

Ein Fazit

Ein direkter Vergleich der drei Methoden entspräche dem zwischen Äpfeln und Birnen, denn bei allen drei Projekten steht jeweils ein anderes Ziel im Vordergrund. Bei den Dresdner eLectures geht vor allem um den zeit- und ortsunabhängigen Genuss von Vorlesungen, gehalten von Fachleuten, die nicht so ohne weiteres zu einer realen Vorlesung z. B. nach Dresden kommen können. Second Life, schon lange totgesagt, zeigt, dass sich eine virtuelle Welt weniger für den Zeitvertreib, sehr gut aber für Aus- und Weiterbildung eignet. Die Plattform bietet inzwischen viele Möglichkeiten, in einer sehr realitätsnahen Umgebung zu lernen: So konnten wir die Charts zur Vorlesung auf einer großen Leinwand über dem Referenten sehen, in der Arbeitsgruppe haben wir an einem Whiteboard unsere Ideen auf Post-its geschrieben und angepinnt; beeindruckt hat mich aber vor allem, dass ich mich vor und während der Vorlesung und der Gruppenarbeit mit meinen Zuhörern bzw. Co-Referenten unterhalten konnte, am Schönsten war dies beim Chillout in der Lounge, wo wir in Grüppchen miteinander plauderten und einige Themen vertieften. Und zum Thema E-Learning: Das ist definitiv die Zukunft, eigentlich bereits die Gegenwart! Lernen im Kontext realer Aufgaben, wann ich Zeit und Lust dazu habe (mit der Umstieghilfe vor allem in dem Moment in dem ich das Wissen brauche!), abgestimmt auf meinen individuellen Kenntnistand – das ist dem Frontalunterricht bei weitem überlegen. (Ich erinnere mich noch an solche grausame Halbtages-Sessions bei Sympra, in denen mir Excel näher gebracht werden sollte – bis heute ohne nachhaltigen Erfolg.)

Eines haben alle drei Ansätze gemeinsam: Das Lernerlebnis und das Lernergebnis sind deutlich besser als bei traditionellen Methoden. Und: Lernen macht wieder Spaß!

Open Innovation by 3D Collaboration

Am 3. Mai 2011 startet die Weiterbildung zum Thema Open Innovation in der virtuellen Welt Second Life. Sympra ist Partner der Veranstaltungsreihe, die vom Studiengang Electronic Business der Hochschule Heilbronn und der MFG Baden-Württemberg organisiert wird. Um was es geht, erfährt man in diesem Video:

Weitere Informationen gibt es auf der Website zum Forschungsprojekt.