Archiv für die Kateogorie ‘ Events ’

„Nicht mehr die Bravo ist es, die Jugendliche anspricht.“

16 interessierte Vertreter der Handwerkskammern Baden-Württemberg, ein Referent mit vielschichtiger Erfahrung in der Jugendkommunikation und eine inspirierende Location über den Dächern von Stuttgart – perfekte Voraussetzungen für einen fruchtbaren Workshop.

DSC09534-300x224 in Und darum ging es genau: Pressesprecher und andere Kommunikationsverantwortliche der Handwerkskammern waren der Einladung vom Baden-Württembergischen Handwerkstag e.V. (BWHT) gefolgt und kamen einen Tag nach Stuttgart, um sich zum Thema Jugendansprache weiterzubilden. Unter dem Motto „Der professionelle Auftritt bei Jugendmessen“ hat Daniel Barkowski, seit 2008 Projektleiter der YOU, kurzweilig über die Trends und Erfolgsfaktoren im Umgang mit einer jugendlichen Zielgruppe berichtet. Die YOU ist Europas größte Jugendmesse und lockt jeden Sommer bis zu 150.000 Jugendliche auf das Messegelände Berlin. Aber wie macht man Jugendliche auf die Messe aufmerksam? Wie weckt man ihr Interesse? „Durch das Internet sind Jugendliche jetzt ihre eigenen Redakteure. Es ist längst nicht mehr die Bravo, die die Jugendlichen am besten erreicht“, erklärt Barkowski den Teilnehmern und macht deutlich, dass soziale Medien bei jungen Menschen mittlerweile eine größere Bedeutung haben als klassische Printmedien. Nahezu 100 Prozent der Mädchen und Jungen zwischen 15 und 17 Jahren nutzen das Internet und suchen sich dort aktiv alle Informationen, die sie benötigen. Und genau dort sollte man sie abholen. Die Präsenz auf verschiedenen Social-Media-Kanälen hält Barkowski für die Aktivierung von Jugendlichen sehr wichtig. Und das funktioniert nur mit zielgruppengerechtem Inhalt „Stellen Sie sich breiter auf“, rät Barkowski den Anwesenden und fügt hinzu: „Sie sollten sich nicht nur auf Ihre Nische konzentrieren.“ So kommt der Referent beispielsweise spontan auf die Idee, das Interesse der Jugendlichen mit einer Autogrammstunde vom VfB Stuttgart zu wecken. „Jugendliche sind heutzutage von vorne herein schon mehr gewillt, auf coole Events zu gehen. Denn damit haben Sie etwas, das sie auf Facebook posten können, um Eindruck zu machen“, fügt Barkowski hinzu. Und er überzeugte. Während anfangs einige Teilnehmer daran zweifelten, ob sich Barkowskis Erfahrungen aus Berlin so einfach auf Reutlingen, Karlsruhe und Co. übertragen lassen, setzte nach und nach immer mehr zustimmendes Nicken ein. Natürlich kann man die Maßnahmen der YOU nicht 1:1 übernehmen, aber man kann sich daran orientieren und sie auf die eigenen Ziele herunter brechen.

Handwerks-power in Der Workshop war der gelungene Abschluss einer Veranstaltungsreihe, die Sympra seit 2004 mit dem BWHT umgesetzt hat. In bis zu vier Veranstaltungen pro Jahr ging es stets darum, gemeinsam mit den Pressesprechern der Handwerksorganisationen darüber zu diskutieren, über welche Kanäle Jugendliche am besten angesprochen und fürs Handwerk begeistert werden können. Die Workshops waren Teil der Nachwuchskampagne www.handwerks-power.de des Baden-Württembergischen Handwerkstags und der acht Handwerkskammern des Landes, in der Anfangsphase unterstützt durch Mittel des Europäischen Sozialfonds.

Zukunft, Wirtschaftskommunikation, DPRG Symposium am Mittwoch, den 7. Dezember 2011 in Stuttgart

„Zwischen Macht und Ohnmacht – Neue Perspektiven für die Wirtschaftskommunikation“

Publikum Klein-300x173 in Diesen Titel trug ein Symposium, das die DPRG-Landesgruppe Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet für Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim (Prof. Dr. Dr. Claudia Mast) mit Unterstützung der IHK Region Stuttgart am 7. Dezember in Stuttgart veranstaltet hat. Ausgangsthema waren die messbaren Veränderungen der Rahmenbedingungen rund um die Wirtschaftskommunikation. Denn eine breitere Ansprache des Publikums, Elemente des Magazinjournalismus und gesellschaftliche Bezüge lösen zunehmend enge Nutzwertkonzepte ab und ergänzen die einseitige Ausrichtung an Fachthemen. Dies belegen Ergebnisse aktueller Journalisten- und Bevölkerungsumfragen in Verbindung mit einer Inhaltsanalyse der Unternehmensberichterstattung, die von der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit der ING-DiBa AG durchgeführt wurden. Hinzu kommt, dass Internet und Social Media auch für die Wirtschaftskommunikation Veränderungen mit sich bringen: Neue Angebote entstehen, Nutzungsmuster verändern sich.

Was bedeuten die sich verändernden Rahmenbedingungen für die Medienarbeit? Wie muss Unternehmenskommunikation Themen auswählen, aufbereiten und vermitteln? Wie kann sie Strategien der Publikumsansprache und neue Techniken zur Vermittlung von Wirtschaftsthemen nutzen, um Journalisten, aber auch andere Zielgruppen zu erreichen? Wie kann die Kommunikation den Erwartungen der Bevölkerung entsprechen? Diesen und anderen Fragen gingen namhafte Referenten aus Wirtschaft und Kommunikation nach.

Über Wirtschaft berichten: Unternehmensberichterstattung im Umbruch?

Prof -Dr -Claudia-Mast-216x300 in In einer Keynote zu Entwicklungen im Wirtschaftsjournalismus und ihrer Bedeutung für die PR stellte Prof. Dr. Dr. Claudia Mast von der Universität Hohenheim zunächst einige empirische Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprogrammen vor. Unter anderem waren repräsentative Leitfadengespräche mit Journalisten und Entscheidern der Wirtschaft, Inhaltsanalysen und Bevölkerungsumfragen durchgeführt worden. Im Fokus der Untersuchungen stand dabei die Perspektive derer, an die sich die Kommunikation in erster Linie richtet. Laut Umfrage interessiert sich der Großteil der Bevölkerung, nämlich 86 Prozent, für Wirtschaftsthemen. Daraus resultieren entsprechend hohe Erwartungen an den Journalismus. Vermehrt sind qualifizierte Erklärungen und Hintergründe bei Wirtschaftsthemen gefragt, die helfen, Nachrichten selber einzuordnen. Gesellschaftliche und politische Aspekte sollen in der Berichterstattung ebenfalls berücksichtigt werden. Laut Claudia Mast herrscht zudem Misstrauen gegenüber der Medienberichterstattung, die Bürger fühlen ihre Interessen nicht genug vertreten. Ihr Fazit: Betriebswirtschaftliche Perspektiven verlieren an Akzeptanz, zumindest aus Publikumssicht. Gewünscht ist eine gesellschaftsorientierte Medienberichterstattung, auf die auch die Unternehmenskommunikation Antworten finden muss, beispielsweise mit einem breiteren Angebot an Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft. Mast: „Publikums- und Breitenmedien werden wichtiger, hier wird die Schlacht um Reputation entschieden“.

Podiumsdiskussion: Wirtschaft erklären: Neuorientierung der Medienarbeit?

DPodiumsdiskussion-300x155 in ie anschließende Podiumsdiskussion, moderiert vom Fachjournalisten Peter Welchering, beleuchtete die Frage nach der Neuorientierung von Unternehmensberichterstattung und Medienarbeit. Es diskutierten Richard Gaul, Vorsitzender des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR), Prof. Dr. Dr. Claudia Mast, Andreas Richter, Hauptgeschäftsführer IHK Region Stuttgart, Matthias Röder, Leiter dpa Landesbüro Stuttgart, sowie Dr. Frank-B. Werner, Chefredakteur €uro und €uro am Sonntag und Geschäftsführer des Finanzen Verlags. Richard Gaul vom DRPR kritisierte an der Wirtschaftsberichterstattung, dass sie zu stark börsenorientiert sei, „der Mittelstand kommt praktisch gar nicht vor“, so Gaul. Außerdem habe der sogenannte „Rudeljournalismus“, der sich in der Hauptstadt breit gemacht habe, zu Verdichtung und Oberflächlichkeit geführt. Er forderte „Inhalte liefern statt Zahlen“ und Andreas Richter von der IHK Stuttgart plädierte für mehr Berichterstattung über die Realität der Unternehmen. €uro-Chefredakteur Dr. Frank-B. Werner gab zu Bedenken, dass Interviews häufig nach dem Gegenlesen komplett geändert würden. Einig waren sich die Podiumsvertreter schließlich in ihrer Sicht der zukünftigen Unternehmensberichterstattung: Nachrichten ja, aber nicht nur Zahlen und Fakten, sondern Hintergrundinformationen, auch über die Branche, angereichert mit volkswirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen. Das Ganze zum Beispiel in Textblöcken aufbereitet, Kommentar und Korrespondentenbericht inklusive. Auch auf Regionalität solle mehr Wert gelegt werden, kommentierte IHK-Geschäftsführer Richter, denn „das Produkt muss dem Kunden gefallen und seiner Lebenswirklichkeit entsprechen“.

Wirtschaft kommunizieren: PR für Wirtschaftsthemen – Fallbeispiele

Den dritten Teil des Symposiums bildeten Fallbeispiele aus Unternehmen, die in Impulsvorträgen vorgestellt wurden. Frank Schabel, Leiter Marketing/Corporate Communications bei der Hays AG, erläuterte das Thema „Wirtschaftsthemen besetzen: Medienarbeit strategisch oder flankierend?“ Wie kann Pressearbeit wirkungsvoll in das Marketing eingebunden werden? Was ist der interessante Content nach Zielgruppen? Edith Meissner, Manager Executive and R&D Communications, bei der Daimler AG sprach über „Wirtschaftsthemen erklären: Innovation als Thema für die Medien“. Sie stellte einen Auszug aus dem gesamten Repertoire der Kommunikation bei Daimler vor. Hier finden sowohl klassische Formate wie Broschüren, Magazine, Presseinformationen und Pressekonferenzen Gehör, als auch spezielle Veranstaltungen wie „TechDays“ und „TechTalks“, Hintergrundgespräche zu einem speziellen Technologiethema, die dann in der Werkstatt oder im Labor stattfinden. Dazu gibt es Social-Media-Aktivitäten aller Art, Web-Bühnen, Technologie-Blogs und Online Newsletter. Meissners Fazit: Innovationskommunikation ist wie das Konzert eines Symphonieorchesters. Will sagen: Mit der gesamten Klaviatur des Medienmix erreicht man erst die volle Klang- und Raumwirkung. Ein weiteres Thema erklärte der Head of Media Relations bei der SAP AG, Christoph Liedtke: „Wirtschaftsthemen individualisieren: Media Relations 2.0 – neue Wege, alte Zielgruppen?“ Er gab Einblicke in die Zusammenarbeit mit Bloggern, die SAP als wichtige Zielgruppe in die PR einbindet. Weltweit arbeiten 45 Personen im Bereich Media Relations, ein Team aus fünf Personen betreut je 200 autonome Blogger. Teilweise werden auch Blogs zugekauft (Beispiel Forbes), in denen sich dann verschiedene Fachleute äußern. Außerdem seien Videokanäle auf dem Vormarsch, und damit die Notwendigkeit, Inhalte noch komprimierter zu kommunizieren. Twitter sieht Liedtke als wichtigsten Kanal zur Multiplikation und um Trends früh zu erkennen. Seiner Ansicht nach wird es generell immer wichtiger werden, die Kompetenz zu entwickeln, eine Meinung zu äußern und zu vermitteln.

Wirtschaft leben: Der Vorstandsvorsitzende der Uzin Utz AG  im Interview zum Thema Wirtschaft, Medien und Kommunikation

 in Dass der Kommunikationswandel auch vor dem Mittelstand nicht Halt macht, verdeutlichte die Abschlussdiskussion mit Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG aus Ulm. Mit ihm betrachtete Peter Welchering das Verhältnis von Wirtschaft, Kommunikation und Medien aus der Sicht eines erfolgreichen Familienunternehmens. Die Wirtschaftsberichterstattung sei als börsennotiertes Unternehmen selbstverständlicher Teil der Unternehmenskommunikation, so Utz. Im Jubiläumsjahr 2011 hätten zum 100-jährigen Bestehen des Unternehmens jedoch zahlreiche zusätzliche Presse- und Marketingaktivitäten stattgefunden. Ein Projekt mit Ausstellung zur Zukunft des Bodens ist dabei genauso wichtig wie die ständige und umfassende Ansprache der Hauptzielgruppe Handwerker. Hier setzt das Unternehmen sowohl auf Weiterbildungsangebote in Bezug auf Produkte, Technik und Marketing, als auch auf spezielle Events an Orten mit Praxisbezug. Inhaltlich besetzt der Produzent von bauchemischen Produktsystemen und Maschinen für die Bodenbearbeitung Themen wie umweltfreundliche Technologien, Nachhaltigkeit und wohngesunde Produkte sowie Zukunftstrends.

Hintergrundinformationen zum Vortrag von Prof. Dr. Dr. Claudia Mast auf dem DPRG Symposium am 7. Dezember in Stuttgart gibt es hier.

ZUMO: Mit dem Elektromobil durch den Schwarzwald

Am 29. Juli fand die 1. Tour mit Zukunftsmobilen durch den Schwarzwald statt. Initiiert vom Sympra-Partner, der Initiative Zukunftsmobilität. Die Sympra-Kolleginnen Helen Reiser und Ines Kübler fuhren in einem Peugeot iOn mit.

Nach einstündiger Anreise von Stuttgart nach Villingen-Schwenningen beginnt der Tag um 10.45 Uhr am Umweltzentrum in Schwenningen. Eine schnelle Anmeldung bei den netten Damen der Schwarzwald Touristik, ein Namensschild für meine Kollegin, Ines Kübler, und mich, Helen Reiser, anschließend eine kleine Stärkung für die bevorstehende Fahrt durch den schönen Schwarzwald.

Pünktlich um 11.00 Uhr begrüßt Michael Neuenhagen, Vorstand des Trägerverein Umweltzentrum, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Eröffnungsveranstaltung des Initiativprojektes ZUMO. Mit anschließenden Worten von Rolf Fußhoeller, dem erstem Bürgermeister von Villingen-Schwenningen, sowie dem Landrat des Schwarzwald-Baar-Kreises Karl Heim und dem Projektinitiator Christian Klaiber geht es zum praktischen Teil des Tages über.

Zumokonvoi022 Klein-300x137 in Es stellt sich nun die heikle Frage: Wer bekommt welches Auto? Zur Auswahl stehen zwei City EL, zwei Reva i, zwei Tazzari Zero und acht Peugeot iOn, insgesamt 14 elektrobetriebene Fahrzeuge. Außerdem sind zwei Opel Zafira und zwei VW Passat als Erdgasmobile für die Testfahrt im Einsatz. Unser fahrender Untersatz für diesen Tag ist ein schnuckeliger Peugeot iOn in Weiß. Erste Herausforderung: die Zündung. Erste Reaktion: „Ist der jetzt schon an?“ Ja, ist er tatsächlich. Kein gewohntes Motorensurren, einfach nur Stille. Ein durchaus angenehmer Zustand.

Zumokonvoi890 Klein-300x200 in 12.00 Uhr: Abfahrt in Schwenningen. Mit Polizeibegleitung startet der Autokorso über Triberg weiter Richtung Offenburg. Erster Stopp ist am Parkplatz Berggasthaus „Lachenhäusle“ mit atemberaubendem Blick über den Schwarzwald. Der leere „Tank“ der Autos wird anschließen am Parkplatz Kronenmatte aufgeladen. NaturEnergie sorgt mit einem bunten Begrüßungscocktail für die nötige Erfrischung nach der ersten Etappe. Nach einem gemeinsamen Mittagessen, sind auch die Fahrer und Fahrerinnen wieder motiviert und positiv gestimmt, weiter Richtung Freiburg zu „düsen“. Zuvor wagen einige Teilnehmer eine kurze Testfahrt mit einem Segway. Auf den ersten Blick sieht es sehr einfach aus. Allerdings muss der Fahrer vor allem eine gute Körperbeherrschung haben, da die Steuerung komplett über die Gewichtsverlagerung des Fahrers funktioniert.

Gegen 15.30 Uhr geht es weiter nach Freiburg. Pünktlich um 16.30 Uhr fährt die Kolonne vollzählig ein und versammelt sich am Konzerthaus Freiburg, von wo aus wir zu Fuß zum historischen Kaufhaus marschieren. Dort gibt es interessante Beiträge über das Thema Zukunftsmobilität von Prof. Dr. Martin Haag, Bürgermeister der Stadt Freiburg, Christian Klaiber, Leiter des Steinbeis-Beratungszentrum Innovation & Energie, Ernst Burgbacher, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär und Schirmherr von ZUMO, sowie Franz Loogen, Geschäftsführer der e-mobil BW GmbH, und Michael Kasprowicz, stellvertretender Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH zu hören. Nach einem umfangreichen Blick in die Zukunft der Mobilität, verabschiedet sich ZUMO mit dankenden Worten an alle Partner, Unterstützer und Befürworter des Projekts.

Konvoi2621-300x159 in Resümee eines aufregenden Tages mit ZUMO: Gute Organisation, schöne Landschaft und vor allem ein tolles erstes Fahrerlebnis in einem Elektromobil. Leise, umweltschonend, wendig und zukunftsorientiert – der Peugeot iOn wird mir in positiver Erinnerung bleiben!

Mehr Informationen zur Initiative Zukunftsmobilität unter www.zukunftsmobilitaet.de, dem Projekt ZUMO und den Urlaubsangeboten unter www.zumo-schwarzwald.de und www.facebook.com/Zukunftsmobilitaet.

Über die Initiative Zukunftsmobilität:
Die Initiative Zukunftsmobilität wurde vom Steinbeis-Beratungszentrum Innovation und Energie im baden-württembergischen Trossingen gegründet und ist das Kompetenznetzwerk für die Entwicklung und Realisierung zukunftsweisender Mobilitätskonzepte. Das Steinbeis-Institut bildet den formalen Rahmen für die Projekte der Initiative Zukunftsmobilität. Mobilitätsformen, Mobilitätsangebote und eingesetzte Technologien ordnen sich den konzeptionellen Anforderungen des tatsächlichen Mobilitätsbedarfs der Nutzer unter. Entscheidendes Kriterium für Projekte der Initiative Zukunftsmobilität ist die Schaffung und Implementierung nachhaltiger Lösungen. Im Fokus stehen primär Projekte außerhalb der großen urbanen Zentren, in die alle relevanten Akteure eingebunden werden; Auftraggeber und Projektpartner sind je nach Ausrichtung der einzelnen Praxisprojekte Kommunen, Versorger oder auch Technologie- oder Infrastrukturanbieter. Als Kooperationspartner konnte die Initiative die e-mobil BW Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg, den Verband für Energie- und Wasserwirtschaft e.V., das Innovations-Netzwerk Energie Baden-Württemberg, die ERDGAS mobil, Cities for Mobility und die Energiedienst AG gewinnen. Die Schwarzwald Tourismus GmbH bietet im zeitlichen Rahmen der Sommerferien in Baden-Württemberg (vom 30.07. bis 10.09.2011) Urlaubspauschalen an, bei der sich alles um klima- und umweltschonende Mobilität dreht. Das Konzept der Initiative Zukunftsmobilität zum Praxisprojekt „ZUMO – Zukunftsmobilität in der Ferienregion Schwarzwald“ wurde im Ideenwettbewerb zum „Automobilsommer 2011“ der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg prämiert.

„Die Zukunft unter uns“

Öffentlichkeitsarbeit für ein Kreativ-Projekt zum 100-Jahr-Jubiläum der Uzin Uz AG

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Wie sieht der Boden der Zukunft aus? Im Kreativ-Projekt „Die Zukunft unter uns“ beschäftigen sich Designer, Architekten, Künstler, Filmemacher und Wissenschaftler mit dieser Frage und entwickeln daraus ihre ganz persönlichen Ideen. Zu ihrem 100. Firmenjubiläum richtet die Uzin Utz AG als Initiatorin damit ihren Blick weit nach vorne und weg von althergebrachten Denkmustern. Die Fortschritte und Denkanstöße werden auf der Website www.die-zukunft-unter-uns.de dokumentiert. In einer Ausstellung im Ulmer Stadthaus vom 29.8.2011 bis 10.9.2011 werden die Arbeiten öffentlich ausgestellt. Sympra betreut die Medienarbeit für das von unserer Partneragentur Dorten konzipierte Projekt.

Kann man die Zukunft vorhersagen? Zumindest gibt es Menschen, die das richtige Gespür dafür haben, was in Zukunft gesellschaftlich relevant sein wird. So auch auf dem Gebiet des Bodens. Die Uzin Utz AG, Hersteller von Spezialchemikalien und Geräten für die Bodenbearbeitung, möchte dem Projekt „Die Zukunft unter uns“ den Blick in die Zukunft wagen. Dafür konnte das Unternehmen Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, aus der Kunst, der Fotografie, Wissenschaft und Forschung, aus den Bereichen Sport und Kultur dafür gewinnen, sich einzubringen und Anregungen zum Thema Boden geben, von denen die gesamte Branche profitieren soll. Sechs Kreativteams machen sich nun auf, die Zukunft des Bodens zu entdecken und tatsächlich umzusetzen, darunter die Ulmer Produktdesigner Sternform und kanadische Szenenbildnerin Jasna Stefanovic. Am Ende stehen neue Eindrücke, Visionen und Modelle wohin sich die Zukunft des Bodens entwickeln wird. Die Umsetzung des Denkprozesses zeigen die Exponate in der Ulmer Ausstellung im Stadthaus.

„Als Innovationsmotor möchten wir mit diesem Projekt der Branche neue Impulse und Ideen schenken“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. H. Werner Utz die Beweggründe. „Die Uzin Utz AG stellt mit ihren Marken praktisch alle Produkte rund um das Thema Boden her, nur nicht den Boden selbst. Deshalb können wir als einziges Unternehmen der Branche ganz unvoreingenommen und kreativ an dieses spannende Thema herangehen, ohne zu wissen, was sich daraus entwickelt.“

Wer sind die Kreativteams genau? Und welche Projektbestandteile gibt es noch? Diese Fragen beantwortet die Projektwebsite www.die-zukunft-unter-uns.de. In den kommenden Wochen wird hier über das Geschehen und die Hintergründe kontinuierlich berichtet. Zudem bietet der Bodenreport unter www.facebook.com/diezukunftunteruns die Möglichkeit zum kreativen Austausch und zur Beteiligung.

Die Uzin Utz AG, Ulm, ist mit rund 900 Mitarbeitern und einem Konzernumsatz von 184 Mio. Euro führend in der Entwicklung und Herstellung von Spezialchemikalien und Geräten für die Bodenbearbeitung.

Neu gelernt

In den vergangenen drei Wochen habe ich neue Formen der Wissensvermittlung ausprobiert  – in allen drei Fällen mit digitaler Unterstützung.

Audivisuell on demand

Die beiden Hochschulen HTW Dresden und TU Dresden haben unter Leitung von Prof. Dr. Ralph Sonntag Ende 2010 ein neues Ausbildungsangebot für Studierende im Bereich Social Media gestartet. Die Ausbildung soll frühzeitig ein sich neu entwickelndes Berufsbild erschließen und bedarfsorientiertes und praxisrelevantes Wissen zu den Einsatzmöglichkeiten von Social Media in Unternehmen vermitteln. Experten aus der Praxis dozieren in sogenannten eLectures zu unterschiedlichen Web-2.0-Themen; ich sprach über den Nutzen von Social-Media-Guidelines und welche Inhalte diese haben sollten. Der Vortrag wird auf Video aufgenommen und mit den begleitenden PowerPoint-Charts auf der Plattform Lecturnity synchronisiert. Die Studierenden können sich nun jederzeit die Online-Vorlesungen anschauen, sich virtuell dazu austauschen und Informationen herunterladen. Die Inhalte sind prüfungsrelevant, wollen die Teilnehmer die Weiterbildung mit einem Zertifikat abschließen. Die EU fördert das Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Nachhaltigkeit wird unter anderem durch die Wiederverwendung an anderen Hochschulen erreicht.

eLectures der HTW Dresden: http://social-media-experten.de

Innovation by 3D-Collaboration

Open Innovation war das Thema, das Prof. Dr. Sonja Salmen von der Hochschule Heilbronn in Zusammenarbeit mit der MFG Baden-Württemberg und Sympra in der virtuellen Welt Second Life durchgeführt hat. Für uns schon das dritte Weiterbildungsprojekt dieser Art (2009 auf Twinity, 2010 auf Second Life). Open Innovation steht für die Einbeziehung von Menschen außerhalb des Unternehmens in den Innovationsprozess. Experten aus Beratungsfirmen gaben an den drei Abenden Einblicke, wie diese neue Art der Ideenfindung bereits heute in der Praxis funktioniert, welche Ergebnisse dabei entstehen (sogar Autos werden so auf den Markt gebracht!) und was von rechtlicher Seite her zu beachten ist. Das Ganze fand im virtuellen Hörsaal statt; die Zuhörer ließen sich dort von ihren Avataren vertreten. Perspektivenwechsel, räumliches Hören über den Kopfhörer und unterschiedliche Möglichkeiten, um sich mit einem oder mehreren Teilnehmern zu unterhalten (per Chat, akustisch, via integrierter Twitterwall) führten schon nach kurzer Zeit dazu, dass man sich tatsächlich in der virtuellen Welt glaubte – man sprich von Immersion, dem Eintauchen in die künstliche Umgebung. Die Teilnehmer bzw. deren Avatare fanden sich schließlich zu Arbeitsgruppen zusammen, um auf Basis ausgewählter Methoden gemeinsam neue Produkte für eine Restaurantkette und einen Automobilzulieferer zu kreieren. Den Abschluss bildete das Get-Together in der Lounge, wo die Avatare in Grüppchen zusammenstanden und über den Vortrag und die Workshops diskutierten, oder chillten und groovten.

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Open Innovation by 3D Collaboration: http://forschungsprojekt2011.hs-heilbronn.de

E-Learning und Blended Learning für Office 2010

Bislang war es in der betrieblichen Weiterbildung so: Wer den Umgang mit einer neuen Software oder einem Upgrade erlernen wollte, buchte einen oder mehrere Schulungstage. Entweder außer Haus bei einem Schulungsanbieter oder in einem Hotel, oder ein Trainer kam ins Unternehmen und erzählte einen Tag lang Wissenswertes über das neue Werkzeug. Die Teilnehmer schrieben eifrig mit, erhielten am Ende umfangreiche Schulungsunterlagen, vielleicht sogar ein Buch, auf jeden Fall ein Zertifikat.  Ob das Gelernte durch solch einen Crashkurs auch nachhaltig sitzen bleibt – eher unwahrscheinlich, trotz hohem Aufwand und erheblichen Opportunitätskosten. Unser Kunde Know How! AG, Spezialist für E-Learning-Lösungen, vertritt daher einen alternativen Weg, Neues zu erlernen, z. B. den Umstieg auf das MS-Office 2010: Blended Learning. Das Konzept umfasst eine Kick-off-Veranstaltung für alle Mitarbeiter, in der die Philosophie der Software und einige grundlegende Dinge erklärt werden. Das Erlernen der einzelnen Funktionen erfolgt dann aber in Form von E-Learning-Elementen, die der Mitarbeiter individuell und je nach Wissensdurst oder aktuellem Bedarf an seinem PC üben und erlernen kann. Mit diesem Ansatz ist der Lernerfolg nachweisbar höher, die Kosten deutlich geringer. Große Konzerne haben die Vorteile erkannt und schulen auf diese Weise inzwischen Zehntausende von Mitarbeitern; jetzt sollen auch mittelständische Unternehmen vom Blended Learning  profitieren. (Um das Thema bei dieser Zielgruppe bekannt zu machen, hat die Know How! AG Sympra mit Pressearbeit und Social Media Relations beauftragt.) Klar, dass auch wir hier bei Sympra die E-Learning-Software getestet und viele neue Funktionen gelernt haben.

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Blended Learning für den Umstieg auf Office 2010: http://www.elearning-office2010.de

Ein Fazit

Ein direkter Vergleich der drei Methoden entspräche dem zwischen Äpfeln und Birnen, denn bei allen drei Projekten steht jeweils ein anderes Ziel im Vordergrund. Bei den Dresdner eLectures geht vor allem um den zeit- und ortsunabhängigen Genuss von Vorlesungen, gehalten von Fachleuten, die nicht so ohne weiteres zu einer realen Vorlesung z. B. nach Dresden kommen können. Second Life, schon lange totgesagt, zeigt, dass sich eine virtuelle Welt weniger für den Zeitvertreib, sehr gut aber für Aus- und Weiterbildung eignet. Die Plattform bietet inzwischen viele Möglichkeiten, in einer sehr realitätsnahen Umgebung zu lernen: So konnten wir die Charts zur Vorlesung auf einer großen Leinwand über dem Referenten sehen, in der Arbeitsgruppe haben wir an einem Whiteboard unsere Ideen auf Post-its geschrieben und angepinnt; beeindruckt hat mich aber vor allem, dass ich mich vor und während der Vorlesung und der Gruppenarbeit mit meinen Zuhörern bzw. Co-Referenten unterhalten konnte, am Schönsten war dies beim Chillout in der Lounge, wo wir in Grüppchen miteinander plauderten und einige Themen vertieften. Und zum Thema E-Learning: Das ist definitiv die Zukunft, eigentlich bereits die Gegenwart! Lernen im Kontext realer Aufgaben, wann ich Zeit und Lust dazu habe (mit der Umstieghilfe vor allem in dem Moment in dem ich das Wissen brauche!), abgestimmt auf meinen individuellen Kenntnistand – das ist dem Frontalunterricht bei weitem überlegen. (Ich erinnere mich noch an solche grausame Halbtages-Sessions bei Sympra, in denen mir Excel näher gebracht werden sollte – bis heute ohne nachhaltigen Erfolg.)

Eines haben alle drei Ansätze gemeinsam: Das Lernerlebnis und das Lernergebnis sind deutlich besser als bei traditionellen Methoden. Und: Lernen macht wieder Spaß!

Open Innovation by 3D Collaboration

Am 3. Mai 2011 startet die Weiterbildung zum Thema Open Innovation in der virtuellen Welt Second Life. Sympra ist Partner der Veranstaltungsreihe, die vom Studiengang Electronic Business der Hochschule Heilbronn und der MFG Baden-Württemberg organisiert wird. Um was es geht, erfährt man in diesem Video:

Weitere Informationen gibt es auf der Website zum Forschungsprojekt.

MiPo’11: Wann fließen die Informationen im Unternehmen?

3. Konferenz zu Mitarbeiterportalen in der Unternehmenspraxis in Merklingen

 in Am 19. und 20. Januar 2011 findet zum dritten Mal die MiPo, die Fachkonferenz zu Mitarbeiterportalen in der Unternehmenspraxis, statt. Die Referenten der zweitägigen Veranstaltung beschäftigen sich insbesondere damit, wie Mitarbeiter in Unternehmen und Organisationen motiviert werden können, dass sie Social Media effizient und effektiv nutzen. Die Konferenz wird von der Hochschule Aalen organisiert und findet in Merklingen statt.

In modernen Intranets fließen – auch dank Web-2.0-Technologien – die richtigen Informationen zu den richtigen Empfängern. Über innovative Mitarbeiterportale können Mitarbeitende mehr voneinander erfahren, in Gruppenräumen zusammen arbeiten, persönliche Angelegenheiten des Berufslebens durch „self services“ erledigen und sich sozial vernetzen. Doch: Den Verheißungen und Wünschen rund um Intranet, Mitarbeiterportal, Social Media und Enterprise 2.0 steht eine Realität gegenüber, in der Anspruch und Wirklichkeit oft weit auseinandergehen.

„Als Gründe für ausbleibende Erfolge im Intranet oder für erst gar nicht begonnene Projekte wird oftmals die Unternehmenskultur angeführt, die noch nicht soweit sei, dass innovative Intranets ihre Potenziale entfalten und die Informationen fließen lassen könnten“, erklärt Karsten Wendland, Professor für Medieninformatik im Studienschwerpunkt Technische Redaktion an der Hochschule Aalen und Initiator der MiPo’11. Auch verhindern komplexe IT-Strukturen die zielgerichtete und unbeschwerte Erprobung neuer Ansätze, die die Informationsflüsse im Unternehmen innovativ reorganisieren sollen. Die Stelle des für Social Media Verantwortlichen ist in vielen Fällen nicht vorgesehen oder nicht besetzt.

Die 3. Fachkonferenz zu Mitarbeiterportalen in der Unternehmenspraxis setzt die Reihe der MiPo-Konferenzen fort und legt einen Schwerpunkt auf das Thema Informationsflüsse im Unternehmen. Die Tagung soll Fachleuten und Interessierten aus Unternehmen, Wissenschaft und Dienstleistung die Möglichkeit bieten, sich zu aktuellen Fragestellungen und Lösungsansätzen auszutauschen und Antworten und Lösungen zu finden, die in der eigenen Arbeit umgesetzt werden können. In zahlreichen Praxisbeispielen und Expertenvorträgen geht es um Themen wie Erfolgsfaktoren für die Einführung von Social Media im Unternehmen, Tools und Prozesse für die Content-Generierung, Nutzen von „Open-Innovation”-Netzwerken, Markenkommunikation im Social Web oder Mitarbeiter-Coaching für die Partizipation am Informationsfluss. Projektleiter berichten aus Projekten in ihren Unternehmen, Wissenschaftler aus Forschungsprojekten und Experten der Dienstleistungsbranche diskutieren mit kritischem Blick aktuelle Themen und Trends.

Die MiPo’11 richtet sich an Projektleiter von Intranet- und Mitarbeiterportal-Projekten, Verantwortliche für Unternehmenskommunikation und HR, Führungskräfte und Unternehmer, Informationsarchitekten und Konzeptioner sowie IT-Leiter.

Sympra unterstützt die MiPo’11 als Sponsor. Veronika Höber wird zum Thema “Planung ermöglicht Spontaneität: Tools und Prozesse für Mitarbeiter im Workflow der Content-Generierung im Web 2.0. Theorie und Praxis” referieren; Veit Mathauer erläutert in seinem Tutorial die “Phasen der Social-Media-Einführung im Unternehmen: Empfehlungen aus Sicht einer Agentur”.

Kreativität vor Ort

In der Veranstaltungsreihe „Kreativität vor Ort“ lädt die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: connected (bwcon) zu einem Mitgliedsunternehmen ein, um Neues über dessen Aktivitäten und Themen zu erfahren. Am 18. November war  Sympra  Gastgeber und auf dem Programm stand „Neues aus der Welt der Social Media“. Ganz im Sinne des Web 2.0, dessen Kennzeichen Vernetzung und Teilen von Wissen sind, hat Sympra den Abend zusammen mit drei Kooperationspartnern gestaltet. 2 in

Nach einer Begrüßung von Nadja Haase, bwcon, und einer Einführung von Veronika Höber, Sympra, sprachen Tobias Hurrle und Christian Laurin von Lingner Consulting New Media aus Jagsthausen über Social Media Storytelling. Trockene Fakten genügten nicht, wenn es darum geht, ein Unternehmen erlebbar zu machen, so führten sie aus. Hier seien vielmehr spannende, emotionale Storys gefragt, die über die sachliche Berichterstattung in Tageszeitungen, E-Newslettern und Pressemitteilungen hinausgehen. Storys, die informieren und mitreißen – in Worten und in Bildern. Wie es konkret aussieht, Geschichten über ein Unternehmen – dazuhin über eines aus dem B2B-Bereich – zu erzählen, zeigten die beiden am Beispiel ihres Kunden Krones auf. Der Anbieter von Getränkeabfüllanlagen setzt unterschiedliche Formate ein, um Kunden, (potenzielle) Mitarbeiter und Lieferanten über sich und seine Produkte zu informieren. Seit mehr als 20 Jahren gehört Bewegtbild dazu; Krones ist auf Facebook und Twitter aktiv und hat ein interaktives Online-Kundenmagazin. (Es dürfte auch eines der ersten Unternehmen sein, das einen Social Media Officer beschäftigt). Tobias Hurrle: „Krones ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Investitionsgüterhersteller über soziale Medien in einen offenen Dialog mit Kunden und Mitarbeitern gehen kann, um sie das Unternehmen erleben zu lassen.“1 in Mit dem Social Media Newsroom stellte Sympra-Geschäftsführer Veit Mathauer eine Plattform vor, auf der Unternehmen und Institutionen ihre Social-Media-Aktivitäten zusammenführen und von wo aus sie verschiedene Web-2.0-Dienste bedienen können. Bei der erfolgreichen Kommunikation 2.0 gehe es vor allem darum, so Mathauer, den Dialog mit Journalisten, Kunden, Bloggern und anderen Multiplikatoren zu führen und ihren jeweiligen Bedürfnissen gerecht zu werden. Am Beispiel des Sympra-Newsrooms zeigt er auf, wie Blogpostings, YouTube-Videos, Flickr-Bilder, Twitter-Tweets, Sideshare-Präsentationen, Bookmarks und weitere Dienste, die seine Agentur nutzt, aggregiert werden. Beiträge können auf Wunsch automatisiert getwittert oder auf Facebook gepostet werden. Veit Mathauer demonstrierte, wie auch Inhalte von Websites oder Blogs Dritter aufgenommen und mit Schlagwörtern versehen werden; hier wird der Newsroom zu einem wichtigen Werkzeug für die Suchmaschinenoptimierung. 3 in

Dr. Martina Göhring, centrestage, und Viola Ploski, Know How!, behandelten in ihrem Vortrag das Thema Social Learning. Plattformen im Web 2.0 und ihre Prinzipien und Funktionsweisen erfordern neue Kompetenzen bei den Anwendern in Unternehmen: Nur wer sich bei Social Media auskennt, akzeptiert die Tools und setzt sie effizient ein. Zum anderen ermöglichen soziale Medien ganz neue Arten der Wissensverarbeitung und des Lernens. Dr. Martina Göhring beeindruckte die Zuhörer mit ihrer „sozialen Suche“ über Twitter, Slideshare und Blogs, die in vielen Fällen deutlich effizienter und effektiver ist als eine Google-Suche. Viola Ploski schilderte anhand von Praxisbeispielen, wie Social Learning im Unternehmen eingeführt und umgesetzt werden kann. „Die klassischen Präsenzseminare werden immer mehr von Blended-Learning-Ansätzen abgelöst, bei denen zusätzlich E-Learning und Lernen in sozialen Netzen auf dem Lehrplan stehen“, so die Weiterbildungsexpertin. In einem international tätigen Großunternehmen setzen Know How! und centrestage dieses Konzept aktuell um und machen so mehrere Hundert Mitarbeiter fit für den Einsatz von Social-Web-Werkzeugen.

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Beim anschließenden Get-together hatten die rund 50 Gäste die Möglichkeit, die Themen mit den Referenten zu diskutieren.

www.lingner.com
www.sympra.de
www.centrestage.de

www.knowhow.de

www.blog.change-zweinull.de

Weitere Bilder von der Veranstaltung findet man auf der Facebookseite von bwcon.

INCA Award 2010 – Innovative ITK-Anwendungen gesucht

 in Der INCA Award (Innovative and Creative Applications) ist ein noch sehr junger Wettbewerb, der 2009 erstmals vom belgischen Forschungsinstitut IBBT in Flandern ausgeschrieben wurde – mit großer Resonanz: In nur vier Wochen entwarfen flämische Entwickler verschiedenste funktionsfähige ITK-Anwendungen, die sich mit einer Bandbreite an Themen beschäftigten; von Kinderbetreuung über Umwelt bis hin zu Kultur und Verkehr. Gewonnen hatte damals das Fisher-Price-Spielzeug Twoddler, mit dem Kleinkinder spielend Twitter Nachrichten versenden können. Bei dem Spielzeug handelt es sich um ein Activity Center von Fisher-Price, das, ausgestattet mit Sensoren und bestückt mit Bildern von Eltern oder Verwandten, die Aktivitäten des Kleinkinds in vorformulierte Tweets umwandelt. Spielt das Kleinkind etwa längere Zeit mit dem Bild seiner Mutter, wird automatisch ein Tweet auf dem zugehörigen Twitter-Account des Kindes veröffentlicht: „… vermisst seine Mama und freut sich darauf, heute Abend mit ihr zu spielen“. Die Applikation erhielt im Internet Aufmerksamkeit auf diversen Social-Media-Seiten, darunter Wired, Mashable oder Geek.com. Auch der amerikanische TV-Sender FOX News berichtete. Die Auffassung über den Sinngehalt der Erfindung blieb dabei geteilt.

Dieses Jahr wird der INCA Award zum ersten Mal europaweit ausgeschrieben. Junge Talente, einfallsreiche Programmierer, sowie Gründer und Unternehmer aus ITK-, Medien- und Kreativwirtschaft sind dazu aufgerufen, innerhalb eines Monats nützliche und kreative ITK-Anwendungen zu entwerfen. Die Erfindungen sollten sich den gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit stellen und der Allgemeinheit von Nutzen sein. Denkbar sind neben mobilen Applikationen auch die Entwicklung von Webseiten, Widgets, Mashups oder APIs. Eine internationale Jury wählt unter den Einsendungen die Gewinner aus, die im Rahmen der Future Internet Conference Week 2010 in Gent, Belgien, am 16. Dezember mit Geldpreisen in Höhe von 25.000 Euro prämiert werden.

Bundesweite Kontaktstelle des INCA Awards ist der Sympra-Partner MFG Baden-Württemberg, die Innovationsagentur des Landes für IT und Medien. Mit dem INCA-Award bietet die MFG nationalen ITK-, Medien- und Kreativunternehmen eine internationale Plattform, über die Kontakte zu potentiellen Kunden, Investoren oder Kooperationspartnern geknüpft werden können. Das genaue Motto des Awards und die Einreichungsfrist werden am 1. Oktober 2010 veröffentlicht. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahme finden sich unter www.inca-award.eu. Rückfragen nimmt Valentina Grillea entgegen.

Eine außergewöhnliche Pressekonferenz: Grillen bei Familie Sachansky

Fam Sachansky Logo1-300x185 in Die Abendsonne scheint durch die Obstbäume. Die Würste brutzeln auf dem Grill im Garten der Familie Sachansky, der kleine Kater Minz turnt auf dem Sofa herum und alle vier Familienmitglieder sind im Haus in Berlin-Biesdorf beschäftigt. Was nach abendlicher Vorstadtidylle klingt, ist in der Wirklichkeit dieses 1. Septembers die wohl außergewöhnlichste Pressekonferenz der IFA. Denn außer Vater Udo; seiner Frau Petra und den beiden Töchtern Alicia (13) und Laura (11) sind noch etwa 30 weitere Personen im Haus. Eingeladene und mit Spannung erwartete Gäste, denen die Sachanskys gerade bereitwillig erzählen, was sie in den vergangenen zwei Wochen mit fünf ganz neuen, unterschiedlichen Lenovo-Computern erlebt haben.

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Thilo Huys steht Rede und Anwort.

„Wir wollten einfach mal etwas ganz anderes machen, keine trockene Produktpräsentation mit Bits und Bytes, sondern zeigen, wie unsere Produkte im Leben einer Familie ankommen“, hatte der Lenovo-Pressesprecher Thilo Huys den Journalisten schon im Bus auf dem Weg nach Biesdorf erläutert. Bei seiner Suche nach der passenden Familie hatte er reichlich Glück gehabt, denn die Sachanskys, die sich auf eine Twitterrecherche bei Lenovo gemeldet hatten, erschienen schon beim ersten Gespräch als Idealbesetzung. Die vier musste man einfach gern haben. An diesem Abend nun kommt ihre erfrischende Natürlichkeit und die beinah verblüffende Offenheit auch bei den neugierigen Journalisten gut an.

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Alicia beantwortet die Fragen der Journalisten.

„Für was interessieren Sie sich denn?“ lautet die offene Frage der 13-jährigen Alicia, die sich den Journalisten gegenüber verhält, als wäre es die natürlichste Sache der Welt, im eigenen Kinderzimmer interviewt zu werden. Aber vielleicht ist es auch das relativ niedrige Durchschnittsalter der Journalisten, das aus einem Pressetermin ein lockeres Gespräch zwischen Menschen macht, die sich dafür interessieren, wie gut oder auch schlecht ein Computer ist.

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Sachanskys nützen den Rechner auch in der Küche intensiv

Unten in der Küche steht Petra Sachansky. Nicht allein, sondern ebenfalls mit einer Gruppe von Journalisten um sie herum. Wo bei anderen Familien die Pinn- oder Magnetwand mit Zetteln und Plänen hängt, steht hier ein Flachbildschirm. „Hier trage ich die Abholtermine der Kinder ein und was wir an bestimmten Tagen nicht vergessen sollten“, erläutert die berufstätige Mutter. Beim Kochen schlägt sie dann aber auch schnell mal ein Rezept im Internet nach oder schaut kurz in eine Fernsehsendung.

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Udo Sachansky erklärt den IdeaCentre A700

„Wer sich einmal mit einem Touchscreen angefreundet hat, möchte diesen nicht mehr missen“, berichtet Udo Sachansky zwei Journalisten im Wohnzimmer und zeigt, wie er seinen Desktop-Hintergrund mit Urlaubsfotos gestaltet. Er ist der größte Technik-Fan in der Familie und hat auch einen eigenen Blog. Im Eigenheim ist er für den Homeserver zuständig, worüber sich vor allem die Mädchen freuen, da sie so über WLAN auf ihre Lieblingssendungen zugreifen können.

Um 9 Uhr Abends schmeißt der Busfahrer den Motor an, um die Journalisten wieder zum Messeplatz zu bringen. Ein aufregender Tag geht für die Sachanskys zu Ende und Kater Minz ist froh, wieder ungestört über das Sofa hüpfen zu können.

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Kater Minz auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen...

Weiteres Bildmaterial von der Pressekonferenz finden Sie auf flickr.