Archiv für die Kateogorie ‘ Internationales ’

La presse française à la recherche d’un nouveau modèle économique

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L’année 2011 se termine amèrement pour les titres de la presse française. Le quotidien national historique France-Soir, né à la Libération sous l’impulsion de deux résistants et placé sous la houlette de Pierre Lazareff, vient de mourir après une lente agonie. Le coup de grâce a été porté par l’actuel propriétaire du journal, Alexandre Pougatchev, homme d’affaire milliardaire franco-russe qui fêtera bientôt ses 27 ans. Le dernier numéro papier de France-Soir est paru il y a quelques jours, laissant place à une unique version numérique et perdant au passage 89 emplois.

Le quotidien économique La Tribune se trouve également dans une fâcheuse posture. Placé en procédure de sauvegarde depuis janvier pour geler sa dette qui s’élève à 11 millions, le deuxième quotidien économique français est depuis plusieurs semaines à la recherche de repreneurs ou d’investisseurs potentiels. Son concurrent Les Echos, qui appartient à Bernard Arnault, propriétaire du Groupe de luxe LVMH, a lui-même perdu 5 millions d’euros en 2010 et s’apprête à subir un plan d’économies drastique.

La situation n’est guère plus envieuse au sein du quotidien L’Humanité, qui a perdu 2 millions d’euros en 2010 ou même au Parisien-Aujourd’hui en France, premier quotidien français d’information générale, qui cherche actuellement à réduire ses effectifs.

L’avenir appartient-il au numérique, versions Web, tablettes et autres smartphones ? C’est plus que probable. Reste à trouver l’alchimie gagnante respectant qualité de l’information et équilibre budgétaire.

Wanted: Die DNA der Innovation

CODE N 121-300x263 in Welche IT-Nachwuchsunternehmen besitzen die DNA der Innovation? Dieser Frage widmet sich die Initiative CODE_n, die unser Kunde GFT Technologies AG heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin offiziell gegründet hat. Partner sind der BITKOM, die Deutsche Messe, Ernst & Young, Fujitsu Technology Solutions und ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe.

CODE_n sucht die innovativsten Jung-Unternehmer der Welt, die bahnbrechende Geschäftsmodelle auf Web- und Mobile-Basis im Gepäck haben. Die 50 innovativsten bringt CODE_n auf die CeBIT 2012. Der Künstler Tobias Rehberger und der Architekt Jürgen Mayer H. Mehr

Sympra unterstützt „Shoot against Poverty”

SAP1-300x300 in „Shoot against Poverty” ist der Titel eines Fotowettbewerbs, der im Rahmen der Europäischen Entwicklungstage 2010 in 27 Ländern ausgeschrieben ist. Gemeinsam mit den PRN-Partnern in Belgien und Frankreich unterstützt Sympra das Projekt. Junge Fotografen können ihre Werke zum Thema Armut bis zum 22. November 2010 unter www.shootagainstpoverty.eu einreichen. Die 20 besten Bilder werden im Rahmen einer Ausstellung in Brüssel zu sehen sein. Als erster Preis winkt eine Reise nach Burkina Faso, wo der Gewinner die Möglichkeit haben wird, Eindrücke eines Filmfestivals mit seiner Kamera festzuhalten. Ins Leben gerufen hat den Wettbewerb die Belgische Entwicklungszusammenarbeit (DGDC).

INCA Award 2010 – Innovative ITK-Anwendungen gesucht

 in Der INCA Award (Innovative and Creative Applications) ist ein noch sehr junger Wettbewerb, der 2009 erstmals vom belgischen Forschungsinstitut IBBT in Flandern ausgeschrieben wurde – mit großer Resonanz: In nur vier Wochen entwarfen flämische Entwickler verschiedenste funktionsfähige ITK-Anwendungen, die sich mit einer Bandbreite an Themen beschäftigten; von Kinderbetreuung über Umwelt bis hin zu Kultur und Verkehr. Gewonnen hatte damals das Fisher-Price-Spielzeug Twoddler, mit dem Kleinkinder spielend Twitter Nachrichten versenden können. Bei dem Spielzeug handelt es sich um ein Activity Center von Fisher-Price, das, ausgestattet mit Sensoren und bestückt mit Bildern von Eltern oder Verwandten, die Aktivitäten des Kleinkinds in vorformulierte Tweets umwandelt. Spielt das Kleinkind etwa längere Zeit mit dem Bild seiner Mutter, wird automatisch ein Tweet auf dem zugehörigen Twitter-Account des Kindes veröffentlicht: „… vermisst seine Mama und freut sich darauf, heute Abend mit ihr zu spielen“. Die Applikation erhielt im Internet Aufmerksamkeit auf diversen Social-Media-Seiten, darunter Wired, Mashable oder Geek.com. Auch der amerikanische TV-Sender FOX News berichtete. Die Auffassung über den Sinngehalt der Erfindung blieb dabei geteilt.

Dieses Jahr wird der INCA Award zum ersten Mal europaweit ausgeschrieben. Junge Talente, einfallsreiche Programmierer, sowie Gründer und Unternehmer aus ITK-, Medien- und Kreativwirtschaft sind dazu aufgerufen, innerhalb eines Monats nützliche und kreative ITK-Anwendungen zu entwerfen. Die Erfindungen sollten sich den gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit stellen und der Allgemeinheit von Nutzen sein. Denkbar sind neben mobilen Applikationen auch die Entwicklung von Webseiten, Widgets, Mashups oder APIs. Eine internationale Jury wählt unter den Einsendungen die Gewinner aus, die im Rahmen der Future Internet Conference Week 2010 in Gent, Belgien, am 16. Dezember mit Geldpreisen in Höhe von 25.000 Euro prämiert werden.

Bundesweite Kontaktstelle des INCA Awards ist der Sympra-Partner MFG Baden-Württemberg, die Innovationsagentur des Landes für IT und Medien. Mit dem INCA-Award bietet die MFG nationalen ITK-, Medien- und Kreativunternehmen eine internationale Plattform, über die Kontakte zu potentiellen Kunden, Investoren oder Kooperationspartnern geknüpft werden können. Das genaue Motto des Awards und die Einreichungsfrist werden am 1. Oktober 2010 veröffentlicht. Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahme finden sich unter www.inca-award.eu. Rückfragen nimmt Valentina Grillea entgegen.

MIKI – ein neues Format für das Social Web

Vor ein paar Wochen traf ich Marc Frey, Vorstand der IntelliMedia AG, der mir sein neuestes Baby vorstellte: MIKI. Am Ehesten ließe sich dieses beschreiben als eine Kombination aus Slideshare-Präsentation und YouTube-Video, zu bewegen per Wischen, wie man es vom iPhone her kennt, und integrierbar in Websites, Blogs und andere Web-2.0-Plattformen.

Auf der Website www.my-miki.de geht’s los! Für private Zwecke ist die Registrierung kostenfrei, für kommerzielle Anwendungen fallen Kosten an. Die Plattform bietet ein umfangreiches Layoutprogramm, mit dessen Hilfe ich die einzelnen Seiten meines MIKIs gestalten kann. Hierzu kann ich Bilder, Grafiken, selbst Videos importieren, Textfelder einbauen, Hintergründe basteln. Auf jeder Seite links oben fixiert erscheint das Unternehmenslogo oder eine andere Wort-Bild-Marke. MIKIs können beliebig viele Seiten umfassen, die miteinander verkettet sind. Attraktiv ist die Möglichkeit, auf den Seiten anklickbare Links zu Websites, Mailadressen oder Webshops einzubauen. Letzteres bietet sich zum Beispiel an, wenn Kleidung oder Accessoires eines abgebildeten Models per Mausklick bestellt werden sollen.

Die MIKIs werden auf Websites eingebettet – physikalisch liegen sie auf dem MIKI-Server,  vergleichbar mit den Videos auf dem YouTube-Server. Dies hat den großen Vorteil, dass der MIKI-Autor oder -Gestalter stets Herr der Inhalte bleibt, sein MIKI also zentral ändern kann; jede Korrektur oder Aktualisierung ist in allen einbetteten MIKIs im Web sofort wirksam. So läuft man nicht Gefahr, dass Seiten verfälscht oder aus dem Gesamtzusammenhang gerissen werden.

Neben dem Einbetten von MIKIs ist eine sehr interessante Möglichkeit, einzelne Seiten aus anderen MIKIs in ein eigenes MIKI zu verlinken. Überträgt man diese Funktion auf YouTube, dann wäre das so, als könnte ich mir aus unterschiedlichen Filmen Szenen nach Belieben zu einem eigenen Video “remixen”. Trotzdem behält der Urheber des ursprünglichen MIKI die volle Kontrolle. Somit ist das MIKI ein echtes Content-Mashup. Mit dieser Funktionen lassen sich übrigens gerade für Marken attraktive Plattform-Projekte in Richtung “Brand Communities” realisieren.

„MIKIs sind eine interessante Form, um z. B. auch Inhalte von Printmedien ansprechend und eigenständig im Web zu präsentieren und über Social Media zu verteilen. Das horizontal angelegte Format kommt bei Designern und Grafikern gut an“, erklärt Marc Frey. „MIKIs müssen dabei keineswegs Printprodukte substituieren oder sich von ihnen ableiten. So gibt es immer mehr Nutzer, die mit dem MIKI ganze Webseiten erstellen, ja sogar Landingpages.“ Weiterer Pluspunkt: Alle MIKIs stehen auch auf www.my-miki.de zum Anschauen bereit, mit Möglichkeit zum Bewerten und Empfehlen sowie mit einem Counter, der die Anzahl der Zugriffe anzeigt.

Meine Kollegen und ich waren spontan begeistert von MIKI, und wir haben die ersten eigenen erstellt. Um einen Eindruck zu bekommen, wie das Ganze funktionieren, empfehle ich die Lektüre unseres MIKIs über internationale Öffentlichkeitsarbeit, der auf einem von unserer Grafikerin Ulla Sachs gestalteten Flyer basiert:

Schön sind auch die MIKIs zum CWF 2009 und zur re-publica 2010.

Ich glaube, dass dieses neuartige Format eine Menge Potenzial für die Darstellung und Verbreitung von Inhalten im Web bietet, und empfehle, sich die MIKIs mal genauer anzuschauen. Für Fragen stehen wir bei Sympra gern zur Verfügung. Und natürlich auch, wenn es darum geht, einen MIKI zu gestalten. Anruf (0711/ 947670) oder Mail genügt!

Ciber lavanderia

Cyberlavanderia in

Eigentlich eine gute Idee, was sich der Betreiber des Waschsalons (”lavanderia”) in Tapachula, Chiapas, Mexiko, einfallen ließ: Wer warten muss, bis seine Wäsche fertig ist, kann ja eine Weile surfen. Überhaupt steht das Internet hier hoch im Kurs, wie ich über Pfingsten erneut erleben konnte: Nachbarschaftsläden, Eisdielen, einfache Hotels – alle bieten sie Internetzugang an, meist kostenlos. Sogar am Flughafen konnte ich für umme surfen. Und um mich herum ohne Ausnahme Menschen mit iPhone, Blackberry oder zwei (!) Handys. In Facebook ist so ziemlich jeder; kaum eine Anzeige ohne Hinweise auf den Twitteraccount des Inserenten.

Apropos Twitter: Wir wurden vom Tropensturm Agatha heftig erwischt, der insbesondere in Guatemala starke Verwüstungen angerichtet hat. Wie die Lage in der Region war und welche Straßen noch passierbar waren und welche nicht mehr, erfuhr ich über Tweets mit #Agatha. Auch die offiziellen Meldungen der Sicherheitsbehörden und Aufrufe zum Blutspenden wurden getwittert; die Sondersendungen im Fernsehen beriefen sich ebenfalls auf Twitter.

Und parallel dazu: die Tweets zum #ESC. Dem konnte hier jedoch niemand so recht etwas abgewinnen …

This way and that – a guide through the jungle of International PR

When talking to marketers and PR professionals in industry, we hear an audible sigh when the words international PR are mentioned. It is a lot of work, it costs a lot of money and it is so complicated. Are there any shortcuts, people ask. Well, there are no shortcuts but help is at hand. Running the Business Centre for the international Public Relations Network (PRN) I would like to share a few insights.

Iconworldmap3-1024x533 in One frequent question is: Why does PR on an international scale seem so complicated when we continually hear that the world is so small and that cultural habits are converging to a large extent? The simple answer is that although on the surface the world seems a smaller place, the sensibilities of a national audience are still very particular. The world is, as ever, a very large place and in this geographical expanse of land are countries that are all completely different from one another. This can be illustrated by the fact for example that although Germany, Austria and Switzerland are all German-speaking countries, this is where the similarity begins and ends. Public relations means relating to the public, if the public is different everywhere, so thus is public relations.

One December morning a while ago, Sympra received a call from the Marketing Director of a leading food company. He had been landed with the task of planning an international campaign in 11 different countries and had a timeframe of 7 weeks (including the Christmas and New Year period). He had to plan not only the complete presence of the company at the Fair but also interest foreign journalists and invite them to visit his company’s stand as well as get media coverage all over Europe. His materials to date included a basic press kit in English. His mood was naturally bleak. How was he going to manage? Sympra and the Public Relations Network shouldered his workload and here are some Do and Don’t tips we shared with him.

Don’t just have a translation agency translate your press release and then send it abroad. This never works. Journalists everywhere are inundated with news pieces from everywhere. The chance that your message is going to be picked up is slim to non-existent. Journalists open mails from people they know, they speak to sources they trust and they publish a topic of interest in a language that is suited to their target audience and not just a translation of a piece targeted at another market with a couple of local facts.

Do keep your news local and make sure that it really is news. To give a banal example: In Spain it is not news that a German company has opened, restructured itself or changed its name, even if this company also has a subsidiary in Spain. If it does not impact the Spanish market, it is not news to the Spanish. It is news however if this company is providing jobs in the country. Once you have your news, you need to have it translated into the local language. This translation now needs to be verified. Please do remember, translators are translators – they are not writers and they do not know what journalists in your target country are looking for. This brings me onto my next point:

Do work with a local agency you can trust. An agency has a team of writers that know what their journalist colleagues want. These communication experts have been working with journalists and your key publications for years and can not only turn a mediocre translation into a journalistic piece for the media but they can also more often than not, due to their age old contacts with journalists and editors, get your piece into the publications you need. Of course, there is never any 100% guarantee and a good agency will never give you a guarantee as press freedom still remains one of the cornerstones of our democracy, but if they think it is newsworthy, they know what they are talking about!

Do listen to your agency. What works in one country does not necessarily work in another. This is a crucial point as it challenges all our knowledge of what we have learnt about PR in our country. Sometimes, we have to let go of preconceived ideas and listen to the experts in the target country…they know what they are doing as they are on the frontline of communication.

Being intensively involved in the setting up of an international PR network and hand-picking member agencies around the world, we are well-versed in communication abroad. And it is not easy. Although the agencies we have selected are like-minded communication experts, we still make sure that our partner has understood what is required. The bigger networks often don’t know their partners abroad and work with them from job to job so they have to learn to communicate with their partners while working for the client. Thankfully, we have been through this process – we know that we won’t get French journalists to a breakfast meeting because our French PR colleagues are not keen on this either. Fine delicacies but we are pleased that we have learnt these things before working on a job for our clients – saving time and a lot of energy!

The international PR jungle is a vast and varied one and there are traps where you least expect them but there are guides to get you through and they are certainly worth investing in.

If you are interested in learning more about how international public relations works in practice, visit the event Commerce meets international communication at the Town Hall in Stuttgart (Rathaus Stuttgart) on 24th March from 11.00 am – 2.00 pm, entrance is free. For more information click here.

Mit der Cyber-DNA gegen Cyberspionage?

IStock 000005356215Small-300x199 in Im neuen Roman von Frank Schätzing Limit jagt eine der Hauptpersonen Cyberkriminelle in China. Beim Lesen des Romans, der immerhin im Jahr 2025 spielt, habe ich mich gefragt, warum der Autor sich nicht neue Arten von Cyberattacken ausgedacht hat, so sehr ähneln seine Fiktionen aktuellen Analysen – und Geschehnissen. China und die USA spielen dabei eine wichtige Rolle, aber Wirtschaftsspionage im Internet ist ein globales Problem.

Die Auseinandersetzung zwischen Google und der chinesischen Regierung scheint auf den ersten Blick auch eher wie das Phantasieprodukt eines begabten Schriftstellers zu wirken. Die chinesische Regierung hat demnach gezielt Hacker beauftragt, Daten über Bürgerrechtler auszuspionieren – und das offensichtlich erfolgreich. Sie hat das vehement bestritten, Google scheint indes so sicher, dass es sein China-Geschäft in Frage gestellt hat.

Dieser weltweit bekannt gewordene Fall illustriert einen Trend. Neben Google wurden im Dezember 2009 34 weitere amerikanische Unternehmen höchstwahrscheinlich von China aus attackiert. Im Sommer 2009 griffen Hacker 100 amerikanische Unternehmen über manipulierte PDF-Dokumente an, allerdings ohne Erfolg, so Eli Jellenc, Vorstand der internationalen Abteilung für Cyber Intelligence bei Verisign iDefense.  Und Ende Januar erst wurde ein Bericht bekannt, demzufolge die nordamerikanischen Ölfirmen Marathon Oil, ExxonMobil und ConocoPhilips Opfer von Hackern wurden. Laut Christian Science Monitor haben Unbekannte schon im Jahr 2008 vertrauliche Informationen über Ölvorkommen und E-Mail-Passwörter gestohlen. Ein Angriff konnte nach China zurückverfolgt werden.

Es geht nicht darum, einen Cyberwar von China gegen US-amerikanische Unternehmen zu konstruieren. Internetspionage erfolgt sicherlich in vielfältige Richtungen – und ist auch nicht neu. Was aber irritiert, ist die Tatsache, dass die verwandten Methoden immer perfider werden. Bei der Attacke, die darauf abzielte, Zugang zu persönlichen Informationen der chinesischen Dissidenten zu erlangen, gaben sich die Angreifer als Freunde von Mitarbeitern aus. So hat McAfee-CTO George Kurtz der Financial Times erklärt, die Hacker hätten sich vor den Angriffen informiert, wer die verantwortlichen Personen in den Unternehmen seien und wie man sie kontaktieren könne. Jemand habe sich die Mühe gemacht, unter den Freunden nach potenziellen “Mithelfern” zu suchen. Über eine Instant-Messaging-Lösung hätten sie Malware an die Opfer geschickt.

In dem Fall der attackierten Ölfirmen sei es sogar so, „dass ausländische Geheimdienste die Kontrolle über wesentliche Teile ihrer Netzwerke“ übernommen hätten, so eine Quelle. Was die Verantwortlichen dort nicht glauben wollten, aber wahr sei, weil der „Schädling nicht wie ein normaler Virus“ funktionierte. Etwas so Raffiniertes und Hartnäckiges haben wir noch nie gesehen.”

Gestern brachte die FTD als Aufmachermeldung, dass Hacker das europäische Register für den Emissionshandel geplündert haben. Die Kriminellen stahlen Verschmutzungsrechte und verkauften sie weiter. Laut Candid Wüst von Symantec hat der Markt für Cyber Warfare und Wirtschaftsspionage im Jahr 2009 ein weltweites Budget von 8,12 Millionen US-Dollar. Er bezieht sich auf Zahlen von Companiesandmarkets. Die jüngsten Fälle lassen annehmen, dass die Tendenz weiter deutlich nach oben zeigt.

Was also dagegen tun? Vielleicht hat das Pentagon demnächst das unschlagbare Mittel gefunden. Denn seit Ende Januar sucht eine neue gegründete „Cyber-Genom“-Arbeitsgruppe nach der eindeutigen, nicht zu widerlegenden digitalen DNA der Hacker. Was das genau sein soll und wie sich die Wissenschaftler des Pentagon diesem Thema annähern, liest sich so spannend wie der neue Roman von Frank Schätzing ab Seite 346. Doch das ist eine andere Geschichte – für den nächsten Blog.

New York – impressions from a business trip

The Public Relations Network (PRN) held its first meeting outside of Europe in New York on June 26th and 27th. The meeting was hosted by partner Mantra Public Relations. 15 members from Europe, Australia and America gathered at the Omni Berkshire Hotel on 52nd Street to discuss projects and collaboration within the Network as well as to swap experiences and talk about trends present and future in the world of PR. (here you can find PRN press release; keynotes on the future of publishing and the current state of social media will follow on this blog so stay tuned!)

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Actually I don’t want to write much about the Big Apple. Those who have been to New York know that it is a feast for the senses – there is just too much to see, to hear, to smell, to taste, and it would not do the City justice to try and describe everything in a short blog posting. (To those who haven’t travel to New York yet: Go there as soon as possible!)

However, I would like to note some of my observations.

Mark Sanford, Farah Fawcett and… Michael JacksonNYT-150x150 in
The day I arrived was the day Michael Jackson died. In fact the day began with former American dream girl Farah Fawcett passing away. No, to be honest it started with a live press conference by Governor Mark Sanford who, after going AWOL (absent without leave) for seven days, admitted that he had secretly flown to Argentina to visit a woman with whom he was having an affair. Wiping away the tears, he apologized to his wife and his four sons. CBS, NBC, CNN and all the other stations broadcasted live. Colleagues and experts were in the middle of commentary when suddenly the program was interrupted by the news that Farah Fawcett had passed away after having suffered from cancer. CBS, NBC, CNN and all the other stations broadcasted live. Colleagues and experts were in the middle of commentary when suddenly the program was interrupted by the news that Michael Jackson had been rushed to hospital. CBS, NBC, CNN and all the other stations broadcasted live, at the beginning referring to news brought by the paparazzi news service TMZ.com , showing just a helicopter view of the hospital. Colleagues and experts commented live. What a haunting issue forcing everyone to talk, pray and then mourn – and the media to live-broadcast and to print. Less than 24 hours later at Times Square T-shirts with ”Jacko – R.I.P. 1958-2009“ were sold by the hundreds.

Everybody is in the media business and makes media their business

During the four days I got to know a couple of people and got the impression that in Manhattan everyone is in the media business. I met an ad, video and documentary producer turned Social Media Content Strategist, a publisher of print magazines and a lot of PR people. Walking down the streets you see all those skyscrapers belonging to Condé Nast, Murray Hill, CBS or NBC, and at each corner there is a camera team making a film, interviewing passers-by. There was a live TV broadcasting from outside our hotel and I very nearly appeared in the video on New York’s Pride Parade on Michael Bloomberg’s website ((www.michaelbloomberg.com)); you can see my arm…

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Talking about famous people. I was standing two meters away from New York’s Mayor Mike Bloomberg and I had a close-up of the Chief of New York Police Department. I saw the legendary Hotel Chelsea and read ”The Guide To Spotting Celebrities In New York City“ (e. g. Halle Berry at Barney’s and Paris Hilton at Butter). I saw so many stretch limousines and I am sure that behind each black window there was a celebrity, a politician or a business tycoon on his way to a cocktail party or a concert. (Okay I have to admit that in Little Italy the driver of one of black stretch limos offered us a ride ”forr the same prrice as a cab“.)

Reasonable and unreasonable prices
Thanks to the relatively strong Euro the US is still not too expensive for us Europeans. From JFK airport to any place in Manhattan there is a taxi flat rate of 45 Dollars (+ toll + tip), a good price for a 45 minutes trip, satellite-based onboard entertainment with satnav and news service included. The luxurious hotel ($199 per room) offered free WLAN in the room and free morning coffee. The daily rate for WLAN in our meeting room would have been $1,100, the costs for the rental of a video projector $1,100 per day.

IMG 3322-150x150 in Apple Store
I visited the Apple Store at 767 Fifth Ave. in front of the Plaza Hotel. The cathedral of the Apple disciplines is open 24/365. Located underground it can be entered by a glass cube via glass stairs. Just for your information: There is nothing for free, you have to pay for iPhone, iPod, MacBook & Co. – but really – the last time I saw crowds like this were at the CeBIT trade fair years ago! Dozens, no, it must have been hundreds of Apple fans were queuing to see and test-drive one of exhibited products or to get a personal shopping experience. To be successful you have to be hard-nosed or make a reservation in advance via the store’s website. Buy an iPod or rather buy Apple stocks!

Red Skies over Twitter P6270061 PRNNYJun09-150x150 in
In Chinatown we saw a strange weather phenomena following a heavy thunderstorm: A green-yellow-purple sky with extraordinary clouds shaped like huge balloons. The setting sun dipped the buildings in surreal bright colors. What an experience! And what a flood of tweets and Flicker photos on this meteorological anomaly the next day!

And even more
By coincidence we saw the Pride Parade on Fifth Ave. (“40 years of Stonewall riots”), there was model shooting at Abercrombie & Fitch, in the Financial District they prepared a film set, some of the photos taken from on top of the Rockefeller Center show a wonderful rainbow…

We twittered on the PRN meeting; just follow #PRN@NYC.

http://fehlermeldungen.pons.eu/?p=155

Vom Arbeiten in einem internationalen Agenturnetzwerk

International PR Sympra in Die Welt ist ein Dorf geworden. Nicht nur große Konzerne müssen sich darauf einstellen: Auch viele kleine und mittlere Unternehmen stehen früher oder später vor der Herausforderung, ihre Produkte und Dienstleistungen auch im Ausland anzubieten. Damit einher geht unmittelbar der Bedarf an internationaler Kommunikation. Global abgestimmt und doch an nationale und regionale Gegebenheiten angepasst, so sollte sich ein zeitgemäßes Unternehmen heute präsentieren.

Sympra kommt dem steigenden Bedarf an grenzüberschreitenden Public-Relations-Aktivitäten seit einigen Jahren verstärkt entgegen: Statt sich einem etablierten Agenturnetzwerk anzuschließen, hat die Stuttgarter PR-Agentur mit Büros in Berlin und München mit den Anstoß zur Gründung eines eigenen Netzwerks inhabergeführter PR-Agenturen mit hohem Qualitätsanspruch gegeben. Über die Erfahrungen im und mit dem Public Relations Network (PRN) berichtete Sympra-Geschäftsführer Veit Mathauer am Abend des 15. Juni 2008 bei einer Veranstaltung der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), die bei Sympra in Stuttgart stattfand. Titel der Abendveranstaltung: “Hitting the Headlines – vom Arbeiten in internationalen Agenturnetzwerken”.

Netzwerk bietet Zugriff auf PR-Agenturen in 21 Ländern

Ausschlaggebend für den Aufbau des internationalen Netzwerks von PR-Agenturen war laut Veit Mathauer der Wunsch vieler Kunden, im Bedarfsfall rasch international Public Relations aufbauen und nutzen zu können. Für Sympra sei PRN eine wichtige Infrastruktur, auf deren Basis die Agentur auf Anfragen reagieren könne. Nach einem Testbetrieb 2005 und der Gründung mit neun Mitgliedern im Jahr 2006 ist das Netzwerk bis Juni 2009 auf 21 Mitglieder in unterschiedlichen Ländern angewachsen, Tendenz rasch steigend. Ein dreiköpfiges Board unter anderem mit Sympra-Beteiligung, zwei Mitgliederversammlungen jährlich, verschiedene interne Kommunikationstools wie ein Newsletter sowie ein teilweise durch Umlagen finanziertes Sekretariat, das von Deutschland und Italien gemeinsam gemanagt wird, sorgen für den operativen Zusammenhalt. Ein “Bill of Rights” definiert die Regeln im Miteinander und sorgt dafür, dass der Umgang zwischen den Partneragenturen fair bleibt.

Input und Output stehen bei der internationalen Zusammenarbeit in direktem Verhältnis, so Mathauer. Mitgliedsagenturen, die sich eher passiv verhielten, seien mitunter vom Ergebnis des internationalen Networking enttäuscht. Aktivere Netzwerkmitglieder würden daher stärker profitieren und PRN in höherem Maße als Katalysator fürs Neugeschäft betrachten. Ein Geben und Nehmen, das ganz nebenbei jede Menge organisatorische und kulturelle Hürden meistern muss. Anhand einiger unterhaltsamer Beispiele skizzierte Mathauer die durchaus unterschiedliche Herangehensweise von PR-Agenturen in aller Welt an ein und dieselbe Aufgabe. Wenn Italiener mit Indern, Franzosen und Deutschen an einem Projekt arbeiten, dann kann man sich vorstellen, dass kulturelle Unterschiede auftreten können – umso wichtiger, dass enge persönliche Beziehungen als Grundlage den Projekterfolg dennoch sichern. Vineeta Manglani, die bei Sympra als Native Speaker für internationale Aktivitäten zuständig ist, betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig es sei, dass die internationalen Partner “like-minded” sind, also gleichgesinnt, handverlesen. Dass PRN-Mitglieder sich bei den Mitgliederversammlungen des Agenturnetzwerks persönlich kennenlernten, sei von unschätzbarem Wert und helfe bei der Auswahl der richtigen Partner. “It’s people Business”, hatte auch Veit Mathauer in seinen Präsentationsfolien formuliert.

Wie unkompliziert und schlank innerhalb des Agenturnetzwerks kommuniziert wird, demonstrierte eine Videokonferenz: Während der Abendveranstaltung wurde Gaye Carleton von der US-Partneragentur Mantra zugeschaltet und berichtete live darüber, die sie das Unternehmen Kärcher aus Winnenden mit dessen Reinigungsaktion für die “Space Needle” in Seattle in die Medien gebracht hatte – New York Times inklusive. Dabei sei es von großem Wert gewesen, mit Sympra einen Ansprechpartner vor Ort in Deutschland zu haben.

Demnächst Public Relations auch in Dubai, Osteuropa, Südostasien und Kanada

Die nächsten Highlights für PRN stehen bereits fest: Neben der Ende Juni 2009 anstehenden Mitgliederversammlung in New York soll es sich dabei um die Aufnahme von Neumitgliedern in Dubai, Osteuropa, Südostasien und Kanada handeln.

Vortragsfolien von Veit Mathauer zum DPRG-Event

Links:

Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG): www.dprg.de
Kärcher reinigt die Space Needle: www.karcher.de/de/Sponsoring/Kultur-Sponsoring/Space_Needle.htm
Public Relations Network (PRN): www.pr-network.biz