Die Macht des Bildes in der PR – Obama bei Flickr
Pünklich zu seinen 100 Tagen im Amt wurde Anfang diesen Monats Bilder von Barack Obama auf Flickr online gestellt. Auf über 300 Fotos können wir das Arbeits- und Privatleben des Präsidenten online nachvollziehen. Ein Bild zeigt ihn bei einem Meeting im Flugzeug, ein anderes beim Besuch der blauen Moschee oder beim Basketball.
Bei Imagebuilding-Prozessen sind Bilder ein zentrales Element, darüber sind sich auch Obama und seine Medienberater im Klaren. Die Bilder zeigen ein sehr ausgewogenes Bild vom derzeitigen amerikanischen Präsidenten. Meist wird er umringt von Beratern dargestellt, der Präsident im Meeting und in Verhandlungen als Person von großem Einfluss, wie sich das für einen Präsidenten gehört. Aber auch ein nachdenklicher Obama wird der Öffentlichkeit präsentiert, einer der Verantwortung trägt und sich dessen bewusst ist. Immer wieder wird die Fotoreihe auch aufgelockert durch die Person Obama als Privatmann. Als Sportler, Familienvater und Ehemann wird er auf den Bildern allen Ansprüchen an einen amerikanischen Vorzeigepräsidenten gerecht.
Alles in allem sehr gelungen, um Vertrauen und Sympathie, beim (amerikanischen) Betrachter zu wecken. Was man auch an den vielen positiven Kommentaren ablesen kann. In Deutschland dagegen ist man bisher noch nicht so weit in die Social-Media-Welt vorgedrungen. Bevor beispielsweise ein Merkel-Stream Erfolg haben könnte, sehe ich gewisse kulturelle Hürden zu überwinden. Zwar ist unsere Bundeskanzlerin ohne Frage eine Person des öffentlichen Interesses, trotzdem steht in Deutschland doch immer noch die Politik im Mittelpunkt und weniger deren Erscheinungsbild bzw. Frau Merkels Privatleben. (Weswegen Frau Merkel ihren Wohnsitz auch in Berlin Mitte hat und nicht im Bundeskanzleramt)
Die deutschen Social-Media Nutzer sind daher vermutlich eher an den Ergebnissen von Merkels Handeln interessiert und weniger an deren bloßer bildlicher Dokumentation. Zumindest eine Kombination aus Bildern und Hintergrundinformationen erscheint deshalb sinnvoll für eine deutsche Merkel-Flickr-Version.
Wer sich selbst ein Bild machen will, der findet den „Official White House Photostream“ hier.

Indeed, 2008 was a tough business year here—and all around the world—and the forecast for 2009 doesn’t seem much better. Still, small things, like Obama signing an executive order to close Guantánamo within the next year and mandating that going forward our governmental processes include a responsible level of transparency, make a big difference, even if the “action” associated with those declarations hasn’t yet been implemented.
Jeder, der sich im Web bewegt, kennt sie: die Mails von Verwandten und Bekannten, die immer unheimlich witzige Anhänge haben. Ich will jetzt mal gar nicht darauf eingehen, dass ab und zu auch was Gefährliches mit geliefert wird oder dass diese Nachrichten argen Bandbreitenhunger haben. Es geht mir heute mehr um die Inhalte. Da ist zum Beispiel die mehrseitige PowerPoint-Präsentation mit Fotos ungeschminkter oder (Photoshop sei Dank!) stark übergewichtiger Celebrities oder mit Wortwitzen, die aus dramaturgischen Gründen auf zehn Charts gestreckt sind. Es sind YouTube-Videos (nicht der Link, sondern das Video im Anhang; zum 6. Mal der Todesstern auf Schwäbisch), animierte Gummibärchen, kleine Videospielchen und und und.











