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	<title>Sympra Public Relations Blog &#187; Public Relations</title>
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	<description>Weblog von Mitarbeitern der PR-Agentur Sympra GmbH (GPRA)</description>
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		<title>„Nicht mehr die Bravo ist es, die Jugendliche anspricht.“</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 13:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines Kübler</dc:creator>
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16 interessierte Vertreter der Handwerkskammern Baden-W&#252;rttemberg, ein Referent mit vielschichtiger Erfahrung in der Jugendkommunikation und eine inspirierende Location &#252;ber den D&#228;chern von Stuttgart – perfekte Voraussetzungen f&#252;r einen fruchtbaren Workshop.
Und darum ging es genau: Pressesprecher und andere Kommunikationsverantwortliche der Handwerkskammern waren der Einladung vom Baden-W&#252;rttembergischen Handwerkstag e.V. (BWHT) gefolgt und kamen einen Tag nach Stuttgart, [...]]]></description>
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<p><strong>16 interessierte Vertreter der Handwerkskammern Baden-W&#252;rttemberg, ein Referent mit vielschichtiger Erfahrung in der Jugendkommunikation und eine inspirierende Location &#252;ber den D&#228;chern von Stuttgart – perfekte Voraussetzungen f&#252;r einen fruchtbaren Workshop.</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3249" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/01/DSC09534-300x224.jpg" alt="DSC09534-300x224 in " width="300" height="224" />Und darum ging es genau: Pressesprecher und andere Kommunikationsverantwortliche der Handwerkskammern waren der Einladung vom Baden-W&#252;rttembergischen Handwerkstag e.V. (BWHT) gefolgt und kamen einen Tag nach Stuttgart, um sich zum Thema Jugendansprache weiterzubilden. Unter dem Motto „Der professionelle Auftritt bei Jugendmessen“ hat Daniel Barkowski, seit 2008 Projektleiter der YOU, kurzweilig &#252;ber die Trends und Erfolgsfaktoren im Umgang mit einer jugendlichen Zielgruppe berichtet. Die YOU ist Europas gr&#246;&#223;te Jugendmesse und lockt jeden Sommer bis zu 150.000 Jugendliche auf das Messegel&#228;nde Berlin. Aber wie macht man Jugendliche auf die Messe aufmerksam? Wie weckt man ihr Interesse? „Durch das Internet sind Jugendliche jetzt ihre eigenen Redakteure. Es ist l&#228;ngst nicht mehr die Bravo, die die Jugendlichen am besten erreicht“, erkl&#228;rt Barkowski den Teilnehmern und macht deutlich, dass soziale Medien bei jungen Menschen mittlerweile eine gr&#246;&#223;ere Bedeutung haben als klassische Printmedien. Nahezu 100 Prozent der M&#228;dchen und Jungen zwischen 15 und 17 Jahren nutzen das Internet und suchen sich dort aktiv alle Informationen, die sie ben&#246;tigen. Und genau dort sollte man sie abholen. Die Pr&#228;senz auf verschiedenen Social-Media-Kan&#228;len h&#228;lt Barkowski f&#252;r die Aktivierung von Jugendlichen sehr wichtig. Und das funktioniert nur mit zielgruppengerechtem Inhalt „Stellen Sie sich breiter auf“, r&#228;t Barkowski den Anwesenden und f&#252;gt hinzu: „Sie sollten sich nicht nur auf Ihre Nische konzentrieren.“ So kommt der Referent beispielsweise spontan auf die Idee, das Interesse der Jugendlichen mit einer Autogrammstunde vom VfB Stuttgart zu wecken. „Jugendliche sind heutzutage von vorne herein schon mehr gewillt, auf coole Events zu gehen. Denn damit haben Sie etwas, das sie auf Facebook posten k&#246;nnen, um Eindruck zu machen“, f&#252;gt Barkowski hinzu. Und er &#252;berzeugte. W&#228;hrend anfangs einige Teilnehmer daran zweifelten, ob sich Barkowskis Erfahrungen aus Berlin so einfach auf Reutlingen, Karlsruhe und Co. &#252;bertragen lassen, setzte nach und nach immer mehr zustimmendes Nicken ein. Nat&#252;rlich kann man die Ma&#223;nahmen der YOU nicht 1:1 &#252;bernehmen, aber man kann sich daran orientieren und sie auf die eigenen Ziele herunter brechen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3264" style="border: 1px solid black;" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/01/handwerks-power.jpg" alt="Handwerks-power in " width="342" height="210" />Der Workshop war der gelungene Abschluss einer Veranstaltungsreihe, die Sympra seit 2004 mit dem BWHT umgesetzt hat. In bis zu vier Veranstaltungen pro Jahr ging es stets darum, gemeinsam mit den Pressesprechern der Handwerksorganisationen dar&#252;ber zu diskutieren, &#252;ber welche Kan&#228;le Jugendliche am besten angesprochen und f&#252;rs Handwerk begeistert werden k&#246;nnen. Die Workshops waren Teil der Nachwuchskampagne <strong><a href="http://">www.handwerks-power.de</a></strong> des Baden-W&#252;rttembergischen Handwerkstags und der acht Handwerkskammern des Landes, in der Anfangsphase unterst&#252;tzt durch Mittel des Europ&#228;ischen Sozialfonds.</p>
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		<title>Torj&#228;ger und Torh&#252;ter in der Kommunikation &#8211; Die Social Communication Scorecard</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 10:10:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Muecke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Dissertation]]></category>
		<category><![CDATA[interpersonale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Social Communication Scorecard; Daniel Mücke]]></category>

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Wer sind die wichtigen Spieler beim Fu&#223;ball? Der St&#252;rmer, der die Tore schie&#223;t? Der Torwart, der die Tore verhindert? Oder vielleicht doch jemand ganz anderes?

&#196;hnliche Fragen stellen sich in Kommunikationsabteilungen von Unternehmen oder in Kommunikationsagenturen. Die Unternehmenskommunikation oder auch Agenturen fertigen ein Produkt an: Kommunikation. Und meistens wird die Qualit&#228;t der Kommunikation nur am Ende [...]]]></description>
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<p>Wer sind die wichtigen Spieler beim Fu&#223;ball? Der St&#252;rmer, der die Tore schie&#223;t? Der Torwart, der die Tore verhindert? Oder vielleicht doch jemand ganz anderes?</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3230" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/01/snasoccer-1024x7181.jpg" alt="Snasoccer-1024x7181 in " width="526" height="368" /></p>
<p>&#196;hnliche Fragen stellen sich in Kommunikationsabteilungen von Unternehmen oder in Kommunikationsagenturen. Die Unternehmenskommunikation oder auch Agenturen fertigen ein Produkt an: Kommunikation. Und meistens wird die Qualit&#228;t der Kommunikation nur am Ende festgestellt. Wie oft ist unsere Presseinformation abgedruckt worden? Wie viele Menschen haben das Event besucht? Oder: Welche Umsatzsteigerung haben wir durch unsere kommunikativen Anstrengungen erzielt? Was aber bislang nicht oder kaum untersucht war, ist der Weg hin zur Kommunikationsleistung. Wie sehen die Austauschbeziehungen innerhalb einer Abteilung oder eines Unternehmens aus? Findet gen&#252;gend Austausch statt – oder gar zu viel? Wenn im Vorfeld – also bei der Entstehung der Kommunikationsleistung – Missst&#228;nde nicht erkannt werden, kann auch das Endprodukt nicht optimal sein. Wie soll ein Entscheidungstr&#228;ger optimal entscheiden, wenn er gar nicht alle relevanten Informationen erh&#228;lt? Wie kann ein Unternehmen in einer Krise schnell reagieren, wenn die wichtigen Informationen &#252;ber zu viele Stationen wandern m&#252;ssen, um am richtigen Punkt anzukommen? Wer sind &#252;berhaupt die Menschen, die als Meinungsf&#252;hrer innerhalb der Abteilung fungieren? Sind das immer nur die Chefs? Wohl eher nicht. Die Frage lautet also: Wer sind die wichtigen Akteure in Kommunikationsabteilungen? Und was sind die Indikatoren daf&#252;r, dass man wichtig ist? Hierarchie?</p>
<p>Die Dissertation <a href="http://www.peterlang.com/index.cfm?event=cmp.ccc.seitenstruktur.detailseiten&amp;seitentyp=produkt&amp;pk=63237&amp;concordeid=262137" target="_blank">„Analyse und Bewertung von Kommunikationsleistungen – Die Social Communication Scorecard als Instrument zur Erfassung und Beurteilung interpersonaler Netzwerke in Kommunikationsabteilungen“</a> entwickelt daher einen Ansatz, mit dem die oben genannten Fragen beantwortet werden k&#246;nnen. Dazu werden folgende Aspekte bearbeitet:</p>
<p>- Was muss (Unternehmens-) Kommunikation &#252;berhaupt leisten? Was sind Aufgaben und Ziele?</p>
<p>- Gibt es Ans&#228;tze und Methoden, die das Potenzial haben, die Black Box „Kommunikationsabteilung” zu &#246;ffnen und den Entstehungsprozess von Kommunikationsleistungen sicht- und messbar zu machen?</p>
<p>- Wenn nicht: Wie kann man eine Abteilung oder ein ganzes Unternehmen beschreiben? Und welche Messmethoden gibt es f&#252;r die interpersonalen Beziehungen in solchen Gebilden?</p>
<p><a href="http://www.peterlang.com/index.cfm?event=cmp.ccc.seitenstruktur.detailseiten&amp;seitentyp=produkt&amp;pk=63237&amp;concordeid=262137" target="_blank"><img class="size-full wp-image-3236 alignleft" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2012/01/cover.jpg" alt="Cover in " width="277" height="393" /></a></p>
<p>Da es f&#252;r die Messung von interpersonaler Kommunikation bislang kaum Ideen gab, entwickelt die Arbeit einen neuen Ansatz („Social Communication Scorecard”), der es zum einen erm&#246;glicht, interpersonale Kommunikationsbeziehungen sichtbar zu machen. Dazu beschreibt die Arbeit die Unternehmenskommunikation als ein Netzwerk aus einzelnen Akteuren. F&#252;r die Analyse wird daher die soziale Netzwerkanalyse als Instrument herangezogen. Dadurch erm&#246;glicht die „Social Communication Scorecard” die Bewertung der Beschaffenheit des betrachteten Objekts! Sie liefert Indikatoren f&#252;r die Definition von „Wichtigkeit” einzelner Personen und gleichzeitig auch Messgr&#246;&#223;en zur Bestimmung dieser Auspr&#228;gungen.</p>
<p>Wer ist also nun der wichtigste Spieler beim Fu&#223;ball? Die Antwort ist ein klares „Es kommt drauf an!” Diese Antwort gilt auch f&#252;r Kommunikation. Nat&#252;rlich ist derjenige wichtig, der Kommunikationsbeziehungen zu externen Stakeholdern unterh&#228;lt (Boundary Spanner). Mindestens genauso wichtig ist aber auch derjenige, der intern den Informationsfluss am Laufen h&#228;lt (Bridge) oder aber auch derjenige, der andere vom Informationsfluss abschneiden kann (Gatekeeper). Und ebenfalls wichtig ist die Information, ob es isolierte Personen im Unternehmen gibt – grunds&#228;tzlich oder aber auch bei bestimmten Themen! Erst wenn man wei&#223;, wer auf den oben beschrieben Positionen sitzt, kann man anfangen dar&#252;ber nachzudenken, ob das auch die passende Person ist. Ist ein Boundary Spanner beispielsweise fachlich &#252;berhaupt in der Lage, sich mit Journalisten auseinanderzusetzen? Ist es ratsam, dass manche Positionen vom Informationsfluss abgeschnitten sein k&#246;nnen, wenn nur eine Person (Gatekeeper) ausf&#228;llt, z. B. krankheitsbedingt.</p>
<p>Die Identifikation und Beurteilung des Netzwerks Unternehmenskommunikation mit der „Social Communication Scorecard“ er&#246;ffnet damit eine neue Dimension der Evaluation von Kommunikation, indem der Entstehungsprozess der kommunikativen Leistung beleuchtet wird. Dar&#252;ber hinaus l&#228;sst sich das Instrument auch als Planungstool einsetzen, dass wichtige (Kommunikations-)Positionen bereits in der Strategiephase auf dem Radar hat.</p>
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		<title>Zukunft, Wirtschaftskommunikation, DPRG Symposium am Mittwoch, den 7. Dezember 2011 in Stuttgart</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2011/12/13/zukunft-wirtschaftskommunikation-dprg-symposium-am-mittwoch-den-7-dezember-2011-in-stuttgart/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 17:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anahita Shakour-Wiegand</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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„Zwischen Macht und Ohnmacht – Neue Perspektiven f&#252;r die Wirtschaftskommunikation“
Diesen Titel trug ein Symposium, das die DPRG-Landesgruppe Baden-W&#252;rttemberg in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet f&#252;r Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universit&#228;t Hohenheim (Prof. Dr. Dr. Claudia Mast) mit Unterst&#252;tzung der IHK Region Stuttgart am 7. Dezember in Stuttgart veranstaltet hat. Ausgangsthema waren die messbaren Ver&#228;nderungen der Rahmenbedingungen [...]]]></description>
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<p><strong>„Zwischen Macht und Ohnmacht – Neue Perspektiven f&#252;r die Wirtschaftskommunikation“</strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3201" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/12/publikum_klein-300x173.jpg" alt="Publikum Klein-300x173 in " width="300" height="173" />Diesen Titel trug ein Symposium, das die <a href="http://www.dprg.de/">DPRG-Landesgruppe Baden-W&#252;rttemberg</a> in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://media.uni-hohenheim.de/">Fachgebiet f&#252;r Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universit&#228;t Hohenheim</a> (Prof. Dr. Dr. Claudia Mast) mit Unterst&#252;tzung der <a href="http://www.stuttgart.ihk24.de/">IHK Region Stuttgart</a> am 7. Dezember in Stuttgart veranstaltet hat. Ausgangsthema waren die messbaren Ver&#228;nderungen der Rahmenbedingungen rund um die Wirtschaftskommunikation. Denn eine breitere Ansprache des Publikums, Elemente des Magazinjournalismus und gesellschaftliche Bez&#252;ge l&#246;sen zunehmend enge Nutzwertkonzepte ab und erg&#228;nzen die einseitige Ausrichtung an Fachthemen. Dies belegen Ergebnisse aktueller Journalisten- und Bev&#246;lkerungsumfragen in Verbindung mit einer Inhaltsanalyse der Unternehmensberichterstattung, die von der Universit&#228;t Hohenheim in Zusammenarbeit mit der ING-DiBa AG durchgef&#252;hrt wurden. Hinzu kommt, dass Internet und Social Media auch f&#252;r die Wirtschaftskommunikation Ver&#228;nderungen mit sich bringen: Neue Angebote entstehen, Nutzungsmuster ver&#228;ndern sich.</p>
<p>Was bedeuten die sich ver&#228;ndernden Rahmenbedingungen f&#252;r die Medienarbeit? Wie muss Unternehmenskommunikation Themen ausw&#228;hlen, aufbereiten und vermitteln? Wie kann sie Strategien der Publikumsansprache und neue Techniken zur Vermittlung von Wirtschaftsthemen nutzen, um Journalisten, aber auch andere Zielgruppen zu erreichen? Wie kann die Kommunikation den Erwartungen der Bev&#246;lkerung entsprechen? Diesen und anderen Fragen gingen namhafte Referenten aus Wirtschaft und Kommunikation nach.</p>
<p><strong>&#220;ber Wirtschaft berichten: Unternehmensberichterstattung im Umbruch?</strong></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-3178" style="border: 5px solid white;" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/12/Prof.-Dr.-Claudia-Mast-216x300.jpg" alt="Prof -Dr -Claudia-Mast-216x300 in " width="145" height="203" />In einer Keynote zu Entwicklungen im Wirtschaftsjournalismus und ihrer Bedeutung f&#252;r die PR stellte Prof. Dr. Dr. Claudia Mast von der Universit&#228;t Hohenheim zun&#228;chst einige empirische Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprogrammen vor. Unter anderem waren repr&#228;sentative Leitfadengespr&#228;che mit Journalisten und Entscheidern der Wirtschaft, Inhaltsanalysen und Bev&#246;lkerungsumfragen durchgef&#252;hrt worden. Im Fokus der Untersuchungen stand dabei die Perspektive derer, an die sich die Kommunikation in erster Linie richtet. Laut Umfrage interessiert sich der Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung, n&#228;mlich 86 Prozent, f&#252;r Wirtschaftsthemen. Daraus resultieren entsprechend hohe Erwartungen an den Journalismus. Vermehrt sind qualifizierte Erkl&#228;rungen und Hintergr&#252;nde bei Wirtschaftsthemen gefragt, die helfen, Nachrichten selber einzuordnen. Gesellschaftliche und politische Aspekte sollen in der Berichterstattung ebenfalls ber&#252;cksichtigt werden. Laut Claudia Mast herrscht zudem Misstrauen gegen&#252;ber der Medienberichterstattung, die B&#252;rger f&#252;hlen ihre Interessen nicht genug vertreten. Ihr Fazit: Betriebswirtschaftliche Perspektiven verlieren an Akzeptanz, zumindest aus Publikumssicht. Gew&#252;nscht ist eine gesellschaftsorientierte Medienberichterstattung, auf die auch die Unternehmenskommunikation Antworten finden muss, beispielsweise mit einem breiteren Angebot an Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft. Mast: „Publikums- und Breitenmedien werden wichtiger, hier wird die Schlacht um Reputation entschieden“.</p>
<p><strong>Podiumsdiskussion: Wirtschaft erkl&#228;ren: Neuorientierung der Medienarbeit?<br />
</strong></p>
<p>D<img class="alignleft size-medium wp-image-3180" style="border: 5px solid white;" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/12/Podiumsdiskussion-300x155.jpg" alt="Podiumsdiskussion-300x155 in " width="300" height="155" />ie anschlie&#223;ende Podiumsdiskussion, moderiert vom Fachjournalisten Peter Welchering, beleuchtete die Frage nach der Neuorientierung von Unternehmensberichterstattung und Medienarbeit. Es diskutierten Richard Gaul, Vorsitzender des Deutschen Rats f&#252;r Public Relations (DRPR), Prof. Dr. Dr. Claudia Mast, Andreas Richter, Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrer IHK Region Stuttgart, Matthias R&#246;der, Leiter dpa Landesb&#252;ro Stuttgart, sowie Dr. Frank-B. Werner, Chefredakteur €uro und €uro am Sonntag und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Finanzen Verlags. Richard Gaul vom DRPR kritisierte an der Wirtschaftsberichterstattung, dass sie zu stark b&#246;rsenorientiert sei, „der Mittelstand kommt praktisch gar nicht vor“, so Gaul. Au&#223;erdem habe der sogenannte „Rudeljournalismus“, der sich in der Hauptstadt breit gemacht habe, zu Verdichtung und Oberfl&#228;chlichkeit gef&#252;hrt. Er forderte „Inhalte liefern statt Zahlen“ und Andreas Richter von der IHK Stuttgart pl&#228;dierte f&#252;r mehr Berichterstattung &#252;ber die Realit&#228;t der Unternehmen. €uro-Chefredakteur Dr. Frank-B. Werner gab zu Bedenken, dass Interviews h&#228;ufig nach dem Gegenlesen komplett ge&#228;ndert w&#252;rden. Einig waren sich die Podiumsvertreter schlie&#223;lich in ihrer Sicht der zuk&#252;nftigen Unternehmensberichterstattung: Nachrichten ja, aber nicht nur Zahlen und Fakten, sondern Hintergrundinformationen, auch &#252;ber die Branche, angereichert mit volkswirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen. Das Ganze zum Beispiel in Textbl&#246;cken aufbereitet, Kommentar und Korrespondentenbericht inklusive. Auch auf Regionalit&#228;t solle mehr Wert gelegt werden, kommentierte IHK-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Richter, denn „das Produkt muss dem Kunden gefallen und seiner Lebenswirklichkeit entsprechen“.</p>
<p><strong>Wirtschaft kommunizieren: PR f&#252;r Wirtschaftsthemen &#8211; Fallbeispiele</strong></p>
<p>Den dritten Teil des Symposiums bildeten Fallbeispiele aus Unternehmen, die in Impulsvortr&#228;gen vorgestellt wurden. Frank Schabel, Leiter Marketing/Corporate Communications bei der Hays AG, erl&#228;uterte das Thema „Wirtschaftsthemen besetzen: Medienarbeit strategisch oder flankierend?“ Wie kann Pressearbeit wirkungsvoll in das Marketing eingebunden werden? Was ist der interessante Content nach Zielgruppen? Edith Meissner, Manager Executive and R&amp;D Communications, bei der Daimler AG sprach &#252;ber „Wirtschaftsthemen erkl&#228;ren: Innovation als Thema f&#252;r die Medien“. Sie stellte einen Auszug aus dem gesamten Repertoire der Kommunikation bei Daimler vor. Hier finden sowohl klassische Formate wie Brosch&#252;ren, Magazine, Presseinformationen und Pressekonferenzen Geh&#246;r, als auch spezielle Veranstaltungen wie „TechDays“ und „TechTalks“, Hintergrundgespr&#228;che zu einem speziellen Technologiethema, die dann in der Werkstatt oder im Labor stattfinden. Dazu gibt es Social-Media-Aktivit&#228;ten aller Art, Web-B&#252;hnen, Technologie-Blogs und Online Newsletter. Meissners Fazit: Innovationskommunikation ist wie das Konzert eines Symphonieorchesters. Will sagen: Mit der gesamten Klaviatur des Medienmix erreicht man erst die volle Klang- und Raumwirkung. Ein weiteres Thema erkl&#228;rte der Head of Media Relations bei der SAP AG, Christoph Liedtke: „Wirtschaftsthemen individualisieren: Media Relations 2.0 – neue Wege, alte Zielgruppen?“ Er gab Einblicke in die Zusammenarbeit mit Bloggern, die SAP als wichtige Zielgruppe in die PR einbindet. Weltweit arbeiten 45 Personen im Bereich Media Relations, ein Team aus f&#252;nf Personen betreut je 200 autonome Blogger. Teilweise werden auch Blogs zugekauft (Beispiel Forbes), in denen sich dann verschiedene Fachleute &#228;u&#223;ern. Au&#223;erdem seien Videokan&#228;le auf dem Vormarsch, und damit die Notwendigkeit, Inhalte noch komprimierter zu kommunizieren. Twitter sieht Liedtke als wichtigsten Kanal zur Multiplikation und um Trends fr&#252;h zu erkennen. Seiner Ansicht nach wird es generell immer wichtiger werden, die Kompetenz zu entwickeln, eine Meinung zu &#228;u&#223;ern und zu vermitteln.</p>
<p><strong>Wirtschaft leben: Der Vorstandsvorsitzende der Uzin Utz AG  im Interview zum Thema Wirtschaft, Medien und Kommunikation</strong></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignright size-full wp-image-3198" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/12/Dr.Utz_blog.JPG" alt=" in " width="300" height="122" />Dass der Kommunikationswandel auch vor dem Mittelstand nicht Halt macht, verdeutlichte die Abschlussdiskussion mit Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender der Uzin Utz AG aus Ulm. Mit ihm betrachtete Peter Welchering das Verh&#228;ltnis von Wirtschaft, Kommunikation und Medien aus der Sicht eines erfolgreichen Familienunternehmens. Die Wirtschaftsberichterstattung sei als b&#246;rsennotiertes Unternehmen selbstverst&#228;ndlicher Teil der Unternehmenskommunikation, so Utz. Im Jubil&#228;umsjahr 2011 h&#228;tten zum 100-j&#228;hrigen Bestehen des Unternehmens jedoch zahlreiche zus&#228;tzliche Presse- und Marketingaktivit&#228;ten stattgefunden. Ein Projekt mit Ausstellung zur Zukunft des Bodens ist dabei genauso wichtig wie die st&#228;ndige und umfassende Ansprache der Hauptzielgruppe Handwerker. Hier setzt das Unternehmen sowohl auf Weiterbildungsangebote in Bezug auf Produkte, Technik und Marketing, als auch auf spezielle Events an Orten mit Praxisbezug. Inhaltlich besetzt der Produzent von bauchemischen Produktsystemen und Maschinen f&#252;r die Bodenbearbeitung Themen wie umweltfreundliche Technologien, Nachhaltigkeit und wohngesunde Produkte sowie Zukunftstrends.</p>
<p style="text-align: left;">Hintergrundinformationen zum Vortrag von Prof. Dr. Dr. Claudia Mast auf dem DPRG Symposium am 7. Dezember in Stuttgart gibt es <a href="https://media.uni-hohenheim.de/fileadmin/einrichtungen/media/PDF/Hintergrundinformationen_Vortrag_DPRG-Symposium07122011.pdf">hier</a>.</p>
<script src="http://connect.facebook.net/de_DE/all.js#xfbml=1"></script><fb:like href="http://blog.sympra.de/2011/12/13/zukunft-wirtschaftskommunikation-dprg-symposium-am-mittwoch-den-7-dezember-2011-in-stuttgart/" send="true" layout="standard" width="450" show_faces="false" colorscheme="light" action="like" font=""></fb:like>
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		<title>Theorie vs. jahrelange Erfahrung</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2011/12/07/theorie-vs-jahrelange-erfahrung/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines Kübler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>

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Muss man Grunig/Hunt kennen, um gute PR machen zu k&#246;nnen? Ein interessante Frage, die gerade bei Sympra intern diskutiert wird. Die einen bezeichnen die beiden Kommunikationsforscher als „Godfathers of PR“, die andern geben kleinlaut zu, diese nicht einmal zu kennen. Klar ist auf beiden Seiten, dass Kommunikationsarbeit nur erfolgreich sein kann, wenn sie strategisch und [...]]]></description>
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<p>Muss man Grunig/Hunt kennen, um gute PR machen zu k&#246;nnen? Ein interessante Frage, die gerade bei Sympra intern diskutiert wird. Die einen bezeichnen die beiden Kommunikationsforscher als „Godfathers of PR“, die andern geben kleinlaut zu, diese nicht einmal zu kennen. Klar ist auf beiden Seiten, dass Kommunikationsarbeit nur erfolgreich sein kann, wenn sie strategisch und zielgerichtet erfolgt. Einfach mal machen und gucken, was passiert, verschlingt unn&#246;tig Zeit und Geld. Sicherlich wiegen aber auch 20 Jahre praktischer Erfahrung locker so manches Gramm Theorie auf. Zum Gl&#252;ck sind wir in der bequemen Situation, dass sich bei uns sowohl das kommunikationswissenschaftliche Hintergrundwissen als auch die weitreichende PR-Praxis in der Agentur bestens erg&#228;nzen. Und es schadet nie, ab und an mal wieder &#252;ber den eigenen Tellerrand zu blicken und zu pr&#252;fen, ob die t&#228;gliche Arbeit eigentlich noch mit dem erlernten &#252;bereinstimmt.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3162" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/12/grunig-hunt02_klein.jpg" alt="Grunig-hunt02 Klein in " width="500" height="418" /></p>
<p style="text-align: left;">Ich gebe es zu – ich musste auch erst noch mal kurz googeln, was es noch mal war, das Grunig und Hunt formulierten. Auch wenn ich zu der Generation von Studenten geh&#246;re, die von den beiden Kommunikationswissenschaftlern gepr&#228;gt wurde und sie immer und immer wieder in Seminararbeiten zitierte. F&#252;r alle, die sich auch nicht mehr ganz sicher sind: Mit ihren vier Modellen zeigten Grunig und Hunt 1984 die Weiterentwicklung der PR in der historischen Abfolge auf. Das vierte Modell ist am zutreffendsten mit dem Stichwort „Dialog“ umschrieben und damit aktueller denn je. Die besten Ergebnisse werden au&#223;erdem laut Grunig und Hunt in einer Win-Win-Situation erzielt, also wenn beide Seiten, Sender und Empf&#228;nger, einen Nutzen davon haben. Eine sch&#246;ne Erfahrung, die Praktiker und Theoretiker gewiss vereint.</p>
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		<title>„Ich hatte erwartet, dass Unternehmensseiten auf Google+ mit irgendeinem Killerfeature starten w&#252;rden.“</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2011/11/17/ich-hatte-erwartet-dass-unternehmensseiten-auf-google-mit-irgendeinem-killerfeature-starten-wuerden/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 16:28:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helen Reiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Annette Schwindt]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[schwindt pr]]></category>

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Annette Schwindt &#252;ber Unternehmensseiten bei Facebook und Google+
In Deutschland kennt kaum jemand Facebook so gut wie Annette Schwindt. Die Beraterin f&#252;r Kommunikation und Bloggerin ber&#228;t mit ihrer Ein-Frau-Agentur schwindt-pr rund um das Thema Onlinekommunikation. Als Autorin von „Das Facebook-Buch“ hat sie sich als Facebook-Expertin etabliert und h&#228;lt die Leser ihres Blogs &#252;ber Aktuelles aus den [...]]]></description>
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<p><em><strong>Annette Schwindt &#252;ber Unternehmensseiten bei Facebook und Google+</strong></em></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3095" style="border: 5px solid white;" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/11/facebook_vs_google-300x225.jpg" alt="Facebook Vs Google-300x225 in " width="226" height="176" /><strong>In Deutschland kennt kaum jemand Facebook so gut wie Annette Schwindt. Die Beraterin f&#252;r Kommunikation und Bloggerin ber&#228;t mit ihrer Ein-Frau-Agentur schwindt-pr rund um das Thema Onlinekommunikation. Als Autorin von „Das Facebook-Buch“ hat sie sich als Facebook-Expertin etabliert und h&#228;lt die Leser ihres <a href="http://blog.schwindt-pr.com/">Blogs</a> &#252;ber Aktuelles aus den verschiedenen sozialen Netzwerken auf dem Laufenden. Seit Einf&#252;hrung der Unternehmensseiten ist schwindt-pr auch auf Google+ vertreten. Im Interview mit Sympra-Mitarbeiterin Helen Reiser zieht Annette Schwindt eine erste Bilanz zu den Unternehmensseiten auf Google+ und erkl&#228;rt, warum sie nicht gerne &#196;pfel mit Birnen vergleicht.</strong></p>
<p><em>Seit Anfang November k&#246;nnen auf Google+ Unternehmensseiten angelegt werden. Was war Ihr erster Eindruck der Unternehmensseiten auf Google+?</em></p>
<p>Mein erster Eindruck war: „Ist das jetzt alles?“ Bislang weisen die Seiten nicht mehr Funktionalit&#228;ten auf als die schon bekannten Profile. Gut, ich darf die jetzt nach meinem Unternehmen benennen und ich kann jetzt Hangouts f&#252;r Kunden anbieten. Aber das Ganze ist doch noch sehr im Anfangsstadium. Ich hatte erwartet, dass Unternehmensseiten auf Google+ mit irgendeinem Killerfeature starten w&#252;rden…</p>
<p><em>Sie sind <a href="https://plus.google.com/#110312168010953903557/posts">dort auch schon vertreten</a> und haben innerhalb weniger Tage mehr als 800 Follower gewonnen. Was ist aus Ihrer Sicht das Erfolgsrezept f&#252;r Unternehmen? Welche Faktoren sorgen daf&#252;r, dass Unternehmensseiten von der Community angenommen werden?</em></p>
<p>Die Anzahl der Follower ist – wie auch auf anderen Plattformen – nicht der prim&#228;re Indikator f&#252;r den Erfolg einer Pr&#228;senz. Vielmehr ist interessant, ob und wie die Seite oder Beitr&#228;ge angenommen und weiterempfohlen werden. Von den &#252;ber 3.000 Followern meines Profils haben noch lange nicht alle meine Seite eingekreist. Und die kamen wiederum von anderen Pr&#228;senzen – Facebook-Fanseite etc. – wo ich mir bereits &#252;ber Jahre einen Namen aufgebaut habe. Solche Zahlen darf man nicht &#252;berbewerten. Die Faktoren, die eine gute Seite machen sind wie immer: Inhalte, Inhalte, Inhalte und gute Vernetzung. Wo liegt der Mehrwert f&#252;r die Follower? Warum sollten sie mir hier auch folgen, wenn sie das vielleicht schon auf Facebook, im Blog und auf Twitter tun? Ich habe das so gel&#246;st, dass ich auf Google+ auch nur Google+ bediene und Facebook auf der Facebook-Fanseite. Im Blog und auf Twitter hingegen gibt es zu allem etwas.</p>
<p><em>Welche Vorteile gegen&#252;ber Facebook-Unternehmensseiten sehen Sie in Google+?</em></p>
<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/11/3373973016_428e31b8621.jpg" rel="lightbox"><img class="alignright size-full wp-image-3111" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/11/3373973016_428e31b8621.jpg" alt="3373973016 428e31b8621 in " width="221" height="309" /></a>Oje, immer dieses Vergleichen von &#196;pfeln mit Birnen… Google+ ist Teil von Google und Facebook ist Facebook. Nat&#252;rlich werden die beiden jetzt noch heftiger um Werbekunden ringen, aber solange die Unternehmensseiten auf Google+ keine verbesserten Funktionalit&#228;ten bieten, sind sie erst mal keine Konkurrenz. Das einzige, was Facebook im Moment nicht kann, sind gesch&#228;ftliche Hangouts (Videocalling auf Facebook geht nur privat und nicht mit mehreren gleichzeitig). Positiv f&#252;r die Onlinereputation ist au&#223;erdem das bevorzugte Google-Ranking von Profilen und Seiten in Google+. Umgekehrt haben Fanseiten derzeit noch sehr viel mehr M&#246;glichkeiten als die Seiten auf Google+. Wenn Google schlau ist, dann sorgen sie f&#252;r bessere Betreuung der Gesch&#228;ftskunden und stabilere Performance als Facebook, denn das frustriert die Gesch&#228;ftskunden dort am meisten. Aber so lange Facebook die Mehrheit der Nutzer hat, pflegt man seine Community nat&#252;rlich erst mal vorwiegend dort.</p>
<p><em>Und was gef&#228;llt Ihnen an Ihrer Facebook-Unternehmensseite besser als bei Google+?</em></p>
<p>Wie gesagt: &#196;pfel und Birnen. Unternehmensseiten auf Google+ sind gerade erst gestartet, Facebook ist schon sieben Jahre alt. Mit iframe-Tabs, eigenen Apps und anderen Diensten, die in die Fanseiten integriert werden k&#246;nnen, hat man dort im Moment noch die gr&#246;&#223;eren kreativen M&#246;glichkeiten. Andererseits wird von vielen daf&#252;r die Pinnwand, die das Herzst&#252;ck von Fanseiten darstellt, vernachl&#228;ssigt. Man rennt nur den Fanzahlen und der n&#228;chsten blinkenden App f&#252;r zehntausende Euros hinterher, statt sich um echte Gespr&#228;che zu k&#252;mmern. In die Falle kann man bei Google+ Seiten (im Moment) gar nicht erst geraten. Au&#223;erdem kann man Unternehmensseiten derzeit nur vom selben Konto aus erstellen, zu dem das pers&#246;nliche Profil geh&#246;rt. Damit kann es gar nicht erst zu den Verwirrungen kommen, die Facebooks Unternehmenskonten verursachen.</p>
<p><em>Sehen Sie schwindt-pr dauerhaft auf beiden Netzwerken? Was w&#252;rden Sie Unternehmen raten?</em></p>
<p>Ja sicher, das ist ja mein Beruf. Ich kann ja nicht andere darin beraten, ob sie Google+ nutzen sollen, wenn ich den Dienst nicht selber kenne. Und es ist auch sehr spannend, die Entwicklung von Anfang an beobachten zu k&#246;nnen. Ob ein Unternehmen auf Google+ pr&#228;sent sein sollte oder nicht, muss man genauso individuell entscheiden wie &#252;ber eine Pr&#228;senz woanders. Es bietet sich aus SEO-Gr&#252;nden nat&#252;rlich an, aber man muss auch Kapazit&#228;ten und das entsprechende Know-how daf&#252;r im Unternehmen haben.</p>
<p><em>Wenn Sie sich f&#252;r eines entscheiden m&#252;ssten, w&#228;re es Facebook oder Google+?</em></p>
<p>Fragen Sie mich nochmal, wenn sich Google+ Unternehmensseiten etwas mehr etabliert haben. Die sind ja gerade ein paar Tage alt und Facebook gibt es schon viel l&#228;nger. Im Moment kann man das unm&#246;glich sagen.<br />
<em><br />
Vielen Dank, Frau Schwindt!</em></p>
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		<title>Ein Pl&#228;doyer f&#252;r &#8220;Public Relations&#8221; – oder: Warum Sympra nicht eine PR-Agentur ist</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2011/10/25/ein-plaedoyer-fuer-public-relations-oder-warum-sympra-nicht-nur-eine-pr-agentur-ist/</link>
		<comments>http://blog.sympra.de/2011/10/25/ein-plaedoyer-fuer-public-relations-oder-warum-sympra-nicht-nur-eine-pr-agentur-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 17:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Mathauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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1. Auf die Frage: „Was machst Du so?“ hatte ich fr&#252;her meist geantwortet: „Ich habe eine PR-Agentur.“ Darunter konnten sich die meisten zwar nichts Konkretes vorstellen, aber so in etwa wussten sie dann doch Bescheid: Das ist so etwas wie eine Werbeagentur, weniger mit Anzeigen und Plakate, mehr mit Zeitungsartikeln und so. In vielen F&#228;llen [...]]]></description>
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<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/10/PR_V1.JPG" rel="lightbox"><img class="aligncenter size-full wp-image-3064" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/10/PR_V1.JPG" alt=" in " width="565" height="268" /></a></p>
<p>1. Auf die Frage: „Was machst Du so?“ hatte ich fr&#252;her meist geantwortet: „Ich habe eine PR-Agentur.“ Darunter konnten sich die meisten zwar nichts Konkretes vorstellen, aber so in etwa wussten sie dann doch Bescheid: Das ist so etwas wie eine Werbeagentur, weniger mit Anzeigen und Plakate, mehr mit Zeitungsartikeln und so. In vielen F&#228;llen gen&#252;gte es mir, dass man mich beruflich somit einigerma&#223;en einordnen konnte.</p>
<p>2. Moritz Hunzinger ist ein PR-Berater. Dieter Thomas Heck wollte seine Gattin erw&#252;rgen – war aber wohl nur ein PR-Gag f&#252;r die Vermarktung seiner Memoiren. Beim PR-Bild-Award gibt’s auch mal ein sch&#246;nes Portraitbild vom Regierungssprecher und ein Foto von einem Balkon an der Chinesischen Mauer. &#8220;Liszt war ein geniales PR-Genie&#8221; (Pianistin Hélène Grimaud zum 200. Geburtstag von Franz Liszt).</p>
<p>3. Ein Anruf erreicht mich im B&#252;ro: „Guten Tag! (…) Ich bringe ein neues Produkt auf den Markt und komme zu Ihnen, weil ich PR daf&#252;r brauche.“ Im Klartext bedeutet diese Anfrage: Ich brauche Unterst&#252;tzung bei der Pressearbeit. Genau genommen bei der <span style="text-decoration: underline;">Produkt</span>pressearbeit. Aufgabe der PR ist hier Verkaufsf&#246;rderung, soll die Werbung erg&#228;nzen (oder gar ersetzen), fast ausschlie&#223;lich marktorientiert. Legitim.</p>
<p>4. Im Strategieworkshop unseres Agenturverbands GPRA e. V. machen wir uns Gedanken, ob die GPRA umfirmieren soll. Die beiden mittleren Buchstaben im Akronym stehen f&#252;r „Public Relations“ und einige Agenturkollegen f&#252;hlen sich damit nicht mehr so richtig wohl. Ihr T&#228;tigkeitsspektrum sei viel umfassender geworden, sie b&#246;ten umfassende Kommunikation, Events, Public Affairs und das sei doch weit mehr als Pressearbeit. Wir diskutieren &#252;ber die Vertrauenskrise in der &#214;ffentlichkeit, die durch gro&#223;es Misstrauen gegen&#252;ber politischen Autorit&#228;ten, staatlichen Organisationen und Unternehmen gekennzeichnet ist. Eine gro&#223;e Rolle spielt der Wandel des Mediensystems, vor allem die Krise der klassischen Medien und der Bedeutungsgewinn von Social Media. In dieser Situation wollen wir unsere Kernkompetenzen st&#228;rker nutzen: Wir sind doch die Experten f&#252;r den Aufbau und Erhalt von Vertrauen sowie f&#252;r Meinungsbildung und Dialog mit Stakeholdern – Public Relations pur! Es bleibt bei „GPRA“.</p>
<p>5. „Public Relations [sind] das bewusste und legitime Bem&#252;hen um Verst&#228;ndnis sowie um Aufbau und Pflege von Vertrauen in der &#214;ffentlichkeit auf der Grundlage systematischer Erforschung“ definiert die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG).</p>
<p>Auch wenn &#8220;PR&#8221; nur die Abk&#252;rzung f&#252;r &#8220;Public Relations&#8221; ist: Ich f&#252;hle im allgemeinen Sprachgebrauch einen gro&#223;en Unterschied zwischen den beiden Begriffen. „PR“ reduziert unsere Disziplin nur zu oft auf Pressearbeit und Event, gern laut und am besten kurzfristig wirksam. „Public Relations&#8221; steht f&#252;r mehr: f&#252;r Aufkl&#228;rung, f&#252;r langfristig angelegtes Informieren und Aufbauen von Vertrauen, f&#252;r Interessensausgleich, vor allem f&#252;r <span style="text-decoration: underline;">Dialog</span>. Pressearbeit geh&#246;rt dazu, Kommunikation &#252;ber soziale Medien, aber auch Hintergrundgespr&#228;che, runde Tische und Diskussionen mit Bef&#252;rwortern und Gegner. Public Relations sind nach meinem Empfinden leiser als PR, brauchen mehr Zeit und wirken nachhaltiger. Sympra ist ganz klar eine<span style="text-decoration: underline;"> Public-Relations</span>-Agentur.</p>
<p><strong>Empfinde nur ich diesen semantischen Unterschied? Ihre/Euere Meinung w&#252;rde mich interessieren.</strong></p>
<script src="http://connect.facebook.net/de_DE/all.js#xfbml=1"></script><fb:like href="http://blog.sympra.de/2011/10/25/ein-plaedoyer-fuer-public-relations-oder-warum-sympra-nicht-nur-eine-pr-agentur-ist/" send="true" layout="standard" width="450" show_faces="false" colorscheme="light" action="like" font=""></fb:like>
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		</item>
		<item>
		<title>Integrierte, crossmediale und vernetzte Kommunikation verlangt Arbeitsteilung</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2011/07/22/integrierte-crossmediale-und-vernetzte-kommunikation-verlangt-arbeitsteilung/</link>
		<comments>http://blog.sympra.de/2011/07/22/integrierte-crossmediale-und-vernetzte-kommunikation-verlangt-arbeitsteilung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 11:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marie-Christine Schindler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Marie-Christine Schindler]]></category>
		<category><![CDATA[PR im Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Sparringpartner]]></category>

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&#8220;PR-Schaffende &#252;bernehmen immer mehr Verantwortung und ihr Aufgabengebiet wird breiter&#8221;, zu diesem Befund kommt der k&#252;rzlich ver&#246;ffentlichte European Communications Monitor 2011. Die „Eierlegende Woll-Milch-Sau“ kennen wir noch nicht und so ist es naheliegend, dass eine integrierte, crossmediale und vernetzte Kommunikation auf Arbeitsteilung beruht. Ob ein Unternehmen oder eine Organisation die Dienste von PR-Agenturen in Anspruch [...]]]></description>
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<div id="attachment_2931" class="wp-caption aligncenter" style="width: 380px"><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/07/PR2_0_Wuerfel.jpg" rel="lightbox"><img class="size-full wp-image-2931" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/07/PR2_0_Wuerfel.jpg" alt="PR2 0 Wuerfel in " width="370" height="402" /></a><p class="wp-caption-text">Der PR 2.0-W&#252;rfel von mcschindler: vernetzt, integriert, crossmedial</p></div>
<p style="text-align: left;">&#8220;PR-Schaffende &#252;bernehmen immer mehr Verantwortung und ihr Aufgabengebiet wird breiter&#8221;, zu diesem Befund kommt der k&#252;rzlich ver&#246;ffentlichte <a href="http://www.communicationmonitor.eu/">European Communications Monitor 2011</a>. Die „Eierlegende Woll-Milch-Sau“ kennen wir noch nicht und so ist es naheliegend, dass eine <a href="http://www.mcschindler.com/2011/07/10/pr-2-0-wuerfel-integriert-crossmedial-vernetzt/">integrierte, crossmediale und vernetzte Kommunikation</a> auf Arbeitsteilung beruht. Ob ein Unternehmen oder eine Organisation die Dienste von PR-Agenturen in Anspruch nimmt oder eigene Fachleute einsetzt, ist oft eine Frage der Philosophie. Nat&#252;rlich gibt es auch harte Faktoren, die in die Evaluation einflie&#223;en m&#252;ssen, schlie&#223;lich geht es darum, die anstehenden Aufgaben in der Kommunikation effizient und effektiv zu erledigen. Durch die ver&#228;nderten Aufgaben, welche die PR im Social Web mit sich bringt, kommen Agenturen mit spezialisierten Mitarbeitern ins Spiel. Gerade wenn es darum geht, die neuen Kommunikationsm&#246;glichkeiten in die integrierte Kommunikation einzubetten, tragen sie in einer Phase der Orientierung dazu bei, die Komplexit&#228;t zu reduzieren und Wege aufzuzeigen.</p>
<p>Doch wo k&#246;nnen Agenturen zum Einsatz kommen? Die Aufgabenbereiche, die zwischen Unternehmen und Agentur verteilt werden k&#246;nnen, lassen sich entlang dem Prozess von Planung, Umsetzung und Evaluation in sechs Bl&#246;cke unterteilen:</p>
<ol>
<li><strong>Strategie- und Produktentwicklung:</strong> Definition der Unternehmensziele und Entwicklung der darauf abgestimmten Kommunikationsziele. Die PR im  Social Web zwingt Unternehmen auch, sich mit kulturellen und strukturellen Fragen auseinander zu setzen.</li>
<li><strong>Enablement:</strong> Die Mitarbeiter m&#252;ssen optimal auf ihre Aufgaben vorbereitet werden; Guidelines, Schulungen und Coachings geh&#246;ren zum Ma&#223;nahmen Mix.</li>
<li><strong>Ideen &amp; Inhalte: </strong>Der Kampf um die Aufmerksamkeit ist online besonders gro&#223;. Entsprechend wichtig sind eine solide Konzeption, au&#223;ergew&#246;hnliche Kreativleistungen und die Entwicklung von nutzwertigen Inhalten aller Art.</li>
<li><strong>(Technische) Umsetzung: </strong>Auch wenn mit dem Social Web die technischen H&#252;rden gesunken sind, braucht eine professionelle Realisation meist noch Fachleute, dies beispielsweise bei Websites, Unternehmensvideos und weiteren Corporate Publishing-Erzeugnissen.</li>
<li><strong>Beziehungspflege und Dialog:</strong> Die M&#246;glichkeiten zur Vernetzung und Beziehungspflege sind vielf&#228;ltig und verlockend. Der Aufbau eines direkten Drahtes zu Schl&#252;sseljournalisten und zu Stakeholdern im <a href="http://www.mcschindler.com/2010/01/20/die-musik-spielt-im-vormedialen-raum/">vormedialen Raum</a> verlangt nach einem gezielten Vorgehen.</li>
<li><strong>Monitoring und Analyse: </strong>Kommunikation mit Social Web beginnt mit Zuh&#246;ren. Die Evaluation steht am Anfang und Ende jedes Kommunikationsprozesses. Spezialisten wissen, wie man ein Online-Monitoring aufbaut.<br />
<span style="color: #ffffff">x</span></li>
</ol>
<p>Bis anhin wurden in traditionellem PR-Verst&#228;ndnis nach au&#223;en gerichtete Kommunikationsaufgaben eher von Externen &#252;bernommen, dies betraf insbesondere die Medienarbeit. Die Anforderungen der direkten und dialogischen Kommunikation im Social Web erfordern eine Korrektur in dieser Gewichtung. Die Unternehmen m&#252;ssen in ihrem kommunikativen Handeln n&#228;her an ihre Zielgruppen heranr&#252;cken und ihren Schwerpunkt in Richtung Beziehungspflege und Dialog verschieben. F&#252;r die Zuhilfenahme von Agenturen sprechen bei den einzelnen Aufgabenbereichen folgende Gr&#252;nde:</p>
<ul>
<li>Im Vorfeld der Strategie- und Produktentwicklung k&#246;nnen sie &#252;ber Social-Media-Audits eine unabh&#228;ngige Bestandsaufnahme &#252;ber die Themen, W&#252;nsche und Kommunikationspr&#228;ferenzen der Zielgruppen beisteuern.</li>
<li>Bei der Strategieentwicklung k&#246;nnen sie, ohne die innerhalb des Unternehmens mehr oder minder ausgepr&#228;gte Betriebsblindheit, eine Au&#223;enperspektive einnehmen und in die Entscheidungsfindung einweben helfen.</li>
<li>Unternehmen, die sich gerade erst an das Social Web herantrauen, k&#246;nnen von der praktischen Erfahrung von Agenturen im Umgang mit den Instrumenten und den Eigenarten der Online-Interaktion profitieren. Experten aus Agenturen k&#246;nnen als Trainer und Coaches helfen, die Mitarbeiter des Unternehmens an die Social-Media-Praxis heranzuf&#252;hren.</li>
<li>Bei der Themenentwicklung und der redaktionellen Ausarbeitung sowie Content-Erstellung sind Agenturen traditionell gut aufgestellt und k&#246;nnen auch f&#252;r die Social-Media-Kommunikation entsprechende Leistungen &#252;bernehmen. Im laufenden Dialog wird aber auch von den Unternehmen selbst mehr Engagement bei der spontanen Erstellung von teilbaren Inhalten verlangt. Entsprechende Kompetenz muss also auch dort vorhanden sein.<br />
<span style="color: #ffffff">x</span></li>
</ul>
<p>Der wesentliche Bereich, aus dem sich PR-Agenturen bis auf einige T&#228;tigkeiten in der Social-Web-Kommunikation heraushalten sollten, ist der eigentliche Dialog, das Gespr&#228;ch von Mensch zu Mensch. Denn Authentizit&#228;t und pers&#246;nlichen Einsatz kann man nicht delegieren oder outsourcen. Im Rahmen der Analyse und vorbereitender Ma&#223;nahmen k&#246;nnen Agenturen selbstverst&#228;ndlich die Identifikation der Beeinflusser &#252;bernehmen, wenn es aber um den spontanen Dialog geht, um den fachlichen Austausch oder die Beantwortung von konkreten Fragen, sind die Mitarbeiter des Unternehmens am Zug.</p>
<p>Mit der Umgewichtung der Aufgaben r&#252;cken die Unternehmen n&#228;her an ihre Bezugsgruppen heran und k&#246;nnen so unmittelbarer mit ihnen interagieren. Die externen Berater unterst&#252;tzen hingegen weniger operativ, sondern st&#228;rker strategisch, &#252;berdies &#252;bernehmen sie vermehrt die Rolle eines Sparringspartners. Als solcher r&#252;cken sie n&#228;her an gesch&#228;ftsstrategische Entscheidungsprozesse in Unternehmen heran, das sollten sie jedenfalls, um ihre Aufgabe f&#252;r beide Seiten Nutzen stiftend zu erf&#252;llen. Damit sie dies tun k&#246;nnen, m&#252;ssen sie einiges in Weiterbildung und Fachlekt&#252;re investieren, denn an den rasanten technologischen Entwicklungen und den ver&#228;nderten Kommunikationsabl&#228;ufen dran zu bleiben. Dies kostet Zeit, ist aber auch matchentscheidend um im Beratungsgesch&#228;ft am Ball zu bleiben.</p>
<script src="http://connect.facebook.net/de_DE/all.js#xfbml=1"></script><fb:like href="http://blog.sympra.de/2011/07/22/integrierte-crossmediale-und-vernetzte-kommunikation-verlangt-arbeitsteilung/" send="true" layout="standard" width="450" show_faces="false" colorscheme="light" action="like" font=""></fb:like>
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		<title>„Die Zukunft unter uns“</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2011/07/11/die-zukunft-unter-uns/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 10:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Miller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Boden]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zukunft unter uns]]></category>
		<category><![CDATA[dorten]]></category>
		<category><![CDATA[Uzin Utz]]></category>

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&#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r ein Kreativ-Projekt zum 100-Jahr-Jubil&#228;um der Uzin Uz AG

Wie sieht der Boden der Zukunft aus? Im Kreativ-Projekt „Die Zukunft unter uns“ besch&#228;ftigen sich Designer, Architekten, K&#252;nstler, Filmemacher und Wissenschaftler mit dieser Frage und entwickeln daraus ihre ganz pers&#246;nlichen Ideen. Zu ihrem 100. Firmenjubil&#228;um richtet die Uzin Utz AG als Initiatorin damit ihren Blick weit [...]]]></description>
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<p><strong>&#214;ffentlichkeitsarbeit f&#252;r ein Kreativ-Projekt zum 100-Jahr-Jubil&#228;um der Uzin Uz AG</strong></p>
<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/07/Keyvisual_RGB_72dpi.jpg" rel="lightbox"><img class="aligncenter size-full wp-image-2876" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/07/Keyvisual_RGB_72dpi.jpg" alt="Keyvisual RGB 72dpi in " width="627" height="470" /></a></p>
<p><strong>Wie sieht der Boden der Zukunft aus? Im Kreativ-Projekt „Die Zukunft unter uns“ besch&#228;ftigen sich Designer, Architekten, K&#252;nstler, Filmemacher und Wissenschaftler mit dieser Frage und entwickeln daraus ihre ganz pers&#246;nlichen Ideen. Zu ihrem 100. Firmenjubil&#228;um richtet die Uzin Utz AG als Initiatorin damit ihren Blick weit nach vorne und weg von althergebrachten Denkmustern. Die Fortschritte und Denkanst&#246;&#223;e werden auf der Website <a href="http://www.die-zukunft-unter-uns.de/">www.die-zukunft-unter-uns.de</a> dokumentiert. In einer Ausstellung im Ulmer Stadthaus vom 29.8.2011 bis 10.9.2011</strong><strong> werden die Arbeiten &#246;ffentlich ausgestellt. Sympra betreut die Medienarbeit f&#252;r das von unserer Partneragentur <a href="http://www.dorten.de/">Dorten</a> konzipierte Projekt.</strong></p>
<p>Kann man die Zukunft vorhersagen? Zumindest gibt es Menschen, die das richtige Gesp&#252;r daf&#252;r haben, was in Zukunft gesellschaftlich relevant sein wird. So auch auf dem Gebiet des Bodens. Die Uzin Utz AG, Hersteller von Spezialchemikalien und Ger&#228;ten f&#252;r die Bodenbearbeitung, m&#246;chte dem Projekt „Die Zukunft unter uns“ den Blick in die Zukunft wagen. Daf&#252;r konnte das Unternehmen Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, aus der Kunst, der Fotografie, Wissenschaft und Forschung, aus den Bereichen Sport und Kultur daf&#252;r gewinnen, sich einzubringen und Anregungen zum Thema Boden geben, von denen die gesamte Branche profitieren soll. Sechs Kreativteams machen sich nun auf, die Zukunft des Bodens zu entdecken und tats&#228;chlich umzusetzen, darunter die Ulmer Produktdesigner Sternform und kanadische Szenenbildnerin Jasna Stefanovic. Am Ende stehen neue Eindr&#252;cke, Visionen und Modelle wohin sich die Zukunft des Bodens entwickeln wird. Die Umsetzung des Denkprozesses zeigen die Exponate in der Ulmer Ausstellung im Stadthaus.</p>
<p>„Als Innovationsmotor m&#246;chten wir mit diesem Projekt der Branche neue Impulse und Ideen schenken“, erkl&#228;rt Vorstandsvorsitzender Dr. H. Werner Utz die Beweggr&#252;nde. „Die Uzin Utz AG stellt mit ihren Marken praktisch alle Produkte rund um das Thema Boden her, nur nicht den Boden selbst. Deshalb k&#246;nnen wir als einziges Unternehmen der Branche ganz unvoreingenommen und kreativ an dieses spannende Thema herangehen, ohne zu wissen, was sich daraus entwickelt.“</p>
<p>Wer sind die Kreativteams genau? Und welche Projektbestandteile gibt es noch? Diese Fragen beantwortet die Projektwebsite <a href="http://www.die-zukunft-unter-uns.de">www.die-zukunft-unter-uns.de</a>. In den kommenden Wochen wird hier &#252;ber das Geschehen und die Hintergr&#252;nde kontinuierlich berichtet. Zudem bietet der Bodenreport unter <a href="http://www.facebook.com/diezukunftunteruns">www.facebook.com/diezukunftunteruns</a> die M&#246;glichkeit zum kreativen Austausch und zur Beteiligung.</p>
<p>Die <a href="http://www.uzin-utz.de">Uzin Utz AG</a>, Ulm, ist mit rund 900 Mitarbeitern und einem Konzernumsatz von 184 Mio. Euro f&#252;hrend in der Entwicklung und Herstellung von Spezialchemikalien und Ger&#228;ten f&#252;r die Bodenbearbeitung.</p>
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		<title>Wie ist die Schwerkraft eigentlich aufgebaut?</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2011/05/22/wie-ist-die-schwerkraft-eigentlich-aufgebaut/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 18:15:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arno Laxy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[Grenoble]]></category>
		<category><![CDATA[ILL]]></category>
		<category><![CDATA[Institut Laue-Langevin]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschafts-PR]]></category>

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Grenoble. Ein Ort in S&#252;dostfrankreich, den mancher mit der Winterolympiade 1968 oder dem j&#228;hrlich stattfindenden Jazzfestival in Verbindung bringt. In der gr&#246;&#223;ten Hochgebirgsstadt der Alpen sind aber auch eine der weltweit besten Business Schools, die Grenoble École de Management, und bedeutende Gro&#223;forschungseinrichtungen wie das Institut Laue-Langevin (ILL), das sich der wissenschaftlichen Neutronenforschung verschrieben hat, beheimatet. [...]]]></description>
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<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/05/Eingang1.jpg" rel="lightbox"><img class="size-thumbnail wp-image-2814 alignright" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/05/Eingang1-150x150.jpg" alt="Eingang1-150x150 in " width="150" height="150" /></a></p>
<p>Grenoble. Ein Ort in S&#252;dostfrankreich, den mancher mit der Winterolympiade 1968 oder dem j&#228;hrlich stattfindenden Jazzfestival in Verbindung bringt. In der gr&#246;&#223;ten Hochgebirgsstadt der Alpen sind aber auch eine der weltweit besten Business Schools, die Grenoble École de Management, und bedeutende Gro&#223;forschungseinrichtungen wie das Institut Laue-Langevin (ILL), das sich der wissenschaftlichen Neutronenforschung verschrieben hat, beheimatet. Das ILL betreibt seit mehreren Jahrzehnten Grundlagenforschung und ist eine europ&#228;ische Erfolgsgeschichte. Hierhin f&#252;hrte mich oder eher f&#252;hrte ich vor kurzem eine Pressereise.</p>
<div id="attachment_2794" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/05/Neutronenquelle_Erklärung.jpeg" rel="lightbox"><img class="size-thumbnail wp-image-2794 " src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/05/Neutronenquelle_Erklärung-150x150.jpg" alt="Neutronenquelle Erkla Rung-150x150 in " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Peter Geltenbort vom ILL</p></div>
<p>R&#252;ckblende: Am 22. Januar 1963 begr&#252;nden Konrad Adenauer und Charles de Gaulle mit der Unterzeichnung des Elysee-Vertrags die franz&#246;sisch-deutsche Zusammenarbeit. Ein Aspekt des Vertrages ist die Kooperation bei Wissenschaft und Forschung. <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/0122/wissenschaft/0010/index.html">Heute gilt das deutsch-franz&#246;sische Tandem als Motor der EU-Forschung</a>. Die Gr&#252;ndung des ILL im Januar 1967 war eines der ersten konkreten Resultate der Zusammenarbeit. 1973 schloss sich Gro&#223;britannien den beiden Gr&#252;ndungsmitgliedern an. Die drei Gr&#252;nderstaaten besitzen und finanzieren das Institut zu gleichen Teilen.</p>
<p>Der Geb&#228;udekomplex des Instituts atmet den Baustil der sechziger Jahre und einige grundlegende Bauteile des Hochflussreaktors stammen noch aus dieser Zeit, wie gusseiserne Plaketten mit Firmennamen belegen. Der Reaktor selbst wurde zwischen 1993 und 1995 &#252;berholt und erzeugt den h&#246;chsten Neutronenfluss der Welt mit einer thermischen Leistung von 58 Megawatt. Die Mitarbeiter im ILL sind im besten Sinne europ&#228;isch und zeigen mit ihrer freundlichen offenen und mehrsprachigen Art wie Europa erfolgreich zusammenw&#228;chst. Der hochgewachsene deutschst&#228;mmige Abteilungsleiter referiert auf Englisch &#252;ber das Institut, der englische Vize-Direktor begr&#252;&#223;t uns mit einem freundlichen L&#228;cheln im Gesicht, die aus Italien stammende Mitarbeiterin der Presseabteilung erkl&#228;rt mit leicht franz&#246;sischem Akzent auf Englisch wie das ILL vor Erdbeben gesichert ist. Und der deutsche Direktor bleibt nicht nur dank seines pr&#228;gnanten Namens Richard Wagner pr&#228;sent, sondern auch wegen seiner kenntnisreichen und spannenden Ausf&#252;hrungen &#252;ber die Forschungen an seinem Institut.</p>
<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/05/Very-Cold-neutrons.jpg" rel="lightbox"><img class="size-thumbnail wp-image-2801 alignright" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/05/Very-Cold-neutrons-150x150.jpg" alt="Very-Cold-neutrons-150x150 in " width="150" height="150" /></a>Richtig beeindruckend wird der Rundgang durch das ILL, wenn man durch die Druckschleuse die kuppelgekr&#246;nte 60 Meter hohe Halle mit dem Reaktor betritt. Von au&#223;en wirkt das Geb&#228;ude unscheinbar, seine Gr&#246;&#223;e ist schwer zu ermessen. Innen aber ruht mein Blick auf einem riesenhaft wirkenden Kran, der zum Beispiel schwere Betonplatten innerhalb der Halle transportiert. Der Raum selbst ist voller Instrumente und Forschungsger&#228;tschaften, Wissenschaftler im Arbeitsmantel eilen an uns vorbei. Da zum Zeitpunkt des Besuchs der Neutronenstrahl nicht in Betrieb war – er funktioniert im Dauerbetrieb w&#228;hrend Zyklen von je 50 Tagen – konnten wir einen Blick in das Abklingbecken werfen und das bl&#228;uliche Leuchten des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tscherenkow-Licht" target="_blank">Tscherenkov-Lichts</a> sehen.</p>
<p>Die Gr&#252;ndungsidee des ILL war es, eine starke Neutronenquelle f&#252;r die zivile Grundlagenforschung zu schaffen. Das ist gelungen, denn seit nunmehr vierzig Jahren, befindet sich in den R&#228;umlichkeiten des ILL die weltweit st&#228;rkste mit einer Leistung von 58 Megawatt. Sie wird st&#228;ndig auf den neuesten Stand der Forschung und Sicherheitstechnik gebracht. Das ILL versteht sich als Service-Institut, das seinen Hochflussreaktor der wissenschaftlichen Gemeinschaft weltweit zu Forschungszwecken zur Verf&#252;gung stellt. Mehrere Tausend Forschungsvorschl&#228;ge gehen j&#228;hrlich beim ILL ein. Wissenschaftliche Komitees pr&#252;fen und w&#228;hlen daraus diejenigen aus, die sie f&#252;r am sinnvollsten halten. 2.000 Wissenschaftler f&#252;hren j&#228;hrlich &#252;ber 1.200 Experimente durch. Experimente, die nicht nur f&#252;r die Grundlagenforschung wichtig sind, sondern oft auch f&#252;r die industrielle oder die therapeutische Anwendung.</p>
<p>Zu den aktuellen Forschungsergebnissen am ILL geh&#246;ren unter anderem:</p>
<ul>
<li>ein neues Radioisotop zur verbesserten Krebstherapie, <em>das zielgerichteter wirkt und geringere Kollateralsch&#228;den in gesundem Gewebe verursacht</em></li>
</ul>
<ul>
<li>die Schwerkraft-Resonanz-Spektroskopie, die helfen kann, die grundlegende Struktur  der Schwerkraft zu entschl&#252;sseln</li>
</ul>
<ul>
<li>neueste Erkenntnisse zur Funktionsweise der Frostschutzproteine in Fischen der Arktis.</li>
</ul>
<p><span style="color: #ffffff;">x</span><br />
Doch das steht im Einzelnen auf einem anderen Blatt bzw. auf der <a href="https://www.ill.eu/de/news-events/press-room/presseinformationen/ein-neues-radioisotop-fuer-verbesserte-krebstherapien/" target="_blank">Webseite des Instituts Laue-Langevin</a>.</p>
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		<title>Von Lagerfeuern und Lotsen</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2011/05/06/von-lagerfeuern-und-lotsen/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 19:44:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut von Stackelberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Public Relations]]></category>
		<category><![CDATA[GPRA]]></category>

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		<description><![CDATA[

PR-REPORT-Konferenz zu neuen Kan&#228;len, neuen Regeln, neuen Strategien am 5. Mai 2011 in Berlin
Hatten wir nicht alle gehofft, dass diese Diskussion schon seit Jahren beendet sei? Ein Relikt aus der grauen Urzeit der Public Relations? Und pl&#246;tzlich begegnet sie uns auf einem Kongress mit dem zukunftsweisenden Titel „PR nach der &#196;ra der klassischen Medien“: „PR [...]]]></description>
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<p><strong>PR-REPORT-Konferenz zu neuen Kan&#228;len, neuen Regeln, neuen Strategien am 5. Mai 2011 in Berlin</strong></p>
<p>Hatten wir nicht alle gehofft, dass diese Diskussion schon seit Jahren beendet sei? Ein Relikt aus der grauen Urzeit der Public Relations? Und pl&#246;tzlich begegnet sie uns auf einem Kongress mit dem zukunftsweisenden Titel „PR nach der &#196;ra der klassischen Medien“: „PR und Journalismus haben nichts miteinander zu tun!“ postulierte Kuno Haberbusch, beim NDR zust&#228;ndig f&#252;r investigative politische Dokumentationen und Reportagen und 2001 Mitgr&#252;nder des Vereins <a href="http://www.netzwerkrecherche.de">Netzwerk Recherche</a>. „PR-Leute wissen zwar ganz genau, wie Journalismus funktioniert, aber sie sind deshalb noch lang keine Journalisten und sollten sich auch nicht so nennen!“</p>
<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/05/jeske20110505-016.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2767" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2011/05/jeske20110505-016.jpg" alt="Jeske20110505-016 in " width="564" height="373" /></a></p>
<p>Nat&#252;rlich gaben diese Thesen ausreichend Stoff f&#252;r den gew&#252;nschten Streit, denn sein Diskussionspartner war Frank Behrendt, Vorstand der PR-Agentur fischerAppelt und studierter Journalist. Und er hielt sich wacker: „Die Journalisten w&#228;ren ohne uns PR-Leute ganz sch&#246;n aufgeschmissen, denn wo k&#228;men denn sonst die Informationen her? Gl&#252;cklicherweise ist die PR erwachsen und professionell geworden. Und sie ist ein offensichtlich attraktives Berufsfeld, denn die Journalisten kommen ja zu uns, weil die Verlage ihre Stellen einsparen oder sie kein Geld mehr verdienen.“</p>
<p>Ein launiges Intermezzo bei einer auch sonst gelungenen Premiere. Das Branchenmagazin PR REPORT und unser Verband, die <a href="http://www.gpra.de">GPRA</a>, hatten gemeinsam zu diesem Kongress eingeladen und etwa 100 Teilnehmer waren dieser Einladung gefolgt. Sie h&#246;rten eine recht umfassende Bestandsaufnahme gleich im Er&#246;ffnungsvortrag. Dieter Schweer, Mitglied der Hauptgesch&#228;ftsf&#252;hrung des BDI, zeichnete ein d&#252;steres Bild der deutschen Befindlichkeit: „Das Vertrauen der B&#252;rger in Staat und Unternehmen br&#246;ckelt. Das Gef&#252;hl der Ohnmacht, die Angst vor dem Ungewissen f&#252;hrt zur Tendenz der individuellen Informationsbeschaffung und -bewertung.“ F&#252;r ihn ist dies auch ganz klar ein Grund f&#252;r die Krise der klassischen Medien: „Die B&#252;rger vertrauen nur sich selbst.“</p>
<p>Die Informationsf&#252;lle im Internet f&#252;hre aber gleichzeitig zu einer Komplexit&#228;t, die m&#246;glicherweise das Individuum &#252;berfordere. „Nein“, sagt Kay Oberbeck, Direktor Presse- und &#214;ffentlichkeitsarbeit bei Google, „das ‚Mehr an Information’ ist gut, weil Freiheit und Auswahl von Information dem Einzelnen mehr Macht gibt“ &#8211; zumindest theoretisch, wenn n&#228;mlich alle den gleichen Informationsstand bes&#228;&#223;en. „Ein Teil unserer politischen Bewegung“, davon ist er &#252;berzeugt, „ist der Entwicklung der Kommunikationstechnik geschuldet.“</p>
<p>„Wohl wahr“, sagt Dr. Alexander G&#252;ttler, Pr&#228;sident der GPRA, „die Emanzipation der B&#252;rgergesellschaft w&#228;re ohne den technologischen Wandel kaum denkbar.“ Meinungsbildung f&#228;nde an vielen Orten und auf viel mehr Plattformen statt als fr&#252;her. „Und f&#252;r uns PR-Leute bedeutet das, dass wir uns auch an diesen ganz verschiedenen ‚Lagerfeuern’ einfinden m&#252;ssen, wo die Leute zusammensitzen und diskutieren.“ Folglich ist Public Relations, darin waren sich alle Referenten einig, nicht mehr Verlautbarung, sondern vor allem Zuh&#246;ren und Dialog. G&#252;ttler geht noch einen Schritt weiter. Die PR-Profession sei ideal daf&#252;r geeignet, hier auch eine Lotsenfunktion zu &#252;bernehmen. „Wer wenn nicht wir kann den Unternehmen und Institutionen sagen, wo es mit der Kommunikation k&#252;nftig langgeht.“</p>
<p>Konsequenterweise hat die GPRA in ihrer Mitgliederversammlung, die am Folgetag ebenfalls in Berlin stattfand, genau diese Lotsenfunktion an der Seite des Kunden in der Neufassung der Grunds&#228;tze f&#252;r die Mitgliedsagenturen festgeschrieben.</p>
<p>(Foto: © Jens Jeske / <a title="blocked::http://www.jens-jeske.de/" href="http://www.jens-jeske.de/">www.jens-jeske.de</a>)</p>
<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/AmRmZ8DKMLg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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