Archiv für die Kateogorie ‘ Vorlesungen ’

E-Learning meets 3D – die Videos

Zu unserem Projekt “Weiterbildung in Second Life”, das wir in Zusammenarbeit mit der Hochschule Heilbronn und der MFG Baden-Württemberg durchführen, gibt es jetzt zwei Videos, erstellt von den Studierenden des Studienganges Electronic Business. Die nächsten Vorlesungen finden am 1. und 8. Juni statt. Informationen unter http://forschungsprojekt2010.hs-heilbronn.de.

Forschungsprojekt: Lernen im virtuellen Raum

Virtuelle Welten als Plattformen für die Weiterbildung – zu diesem Thema hat die Hochschule Heilbronn ein Forschungsprojekt initiiert. Ziel ist es, den praktischen Nutzen von virtuellen Welten im betrieblichen Umfeld und bei Weiterbildungen zu erkunden.

Die dazugehörige virtuelle Seminarreihe findet im MFG Innovation Park der virtuellen Welt Second Life statt.  Ab Dienstag , den 11. Mai, referieren unter anderem Veit Mathauer und Martin Kurth von Sympra zu ausgewählten Marketing-Themen. Die Seminare stellen eine gute Chance dar, erste Erfahrungen mit Second Life zu machen.

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Ergänzt wird die Seminarreihe durch eine virtuelle 3D-Betreuung in Form eines Tutors, Mitschnitte der Fachvorträge für individuelle Vertiefungsmöglichkeiten sowie ein virtuelles Get-together nach jeder Veranstaltung, bei dem die teilnehmenden Fach- und Führungskräfte miteinander ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen können.

Das von Prof. Dr. Sonja Salmen von der Hochschule Heilbronn sowie der Medienpädagogin Katja Bett entwickelte didaktisch-methodische Konzept zur 3D-Seminarreihe beruht auf zwei Säulen. Zum einen vermitteln anerkannte Fachexperten in 3D-Impulsvorträgen aktuelles Theorie- und Praxiswissen zu Marketingthemen. Bei diesen Vorträgen können Referenten und Teilnehmende live miteinander interagieren. Zum anderen bekommen die Teilnehmenden nach den Vorträgen die Möglichkeit die vermittelten Inhalte eigenständig oder in kooperativen Arbeitsgruppen anzuwenden. Dieses sogenannte situierte Lernen ermöglicht eine Wissensvertiefung, -anwendung und ein Praxistransfer. Dabei wird zwischen Formen des selbstgesteuerten Lernens (Selfdirected Learning), des gemeinschaftlichen Lernens in Arbeitsgruppen (Collaborative Learning) und des Plenums (Learning Community), in dem sich die Teilnehmenden untereinander vernetzen und so interessensspezifisch ins Gespräch kommen können, unterschieden

Konkret bedeutet das situierte Lernen für die Teilnehmenden Aufgabenstellungen zu bearbeiten, die an das neu erworbene Wissen anknüpfen. So wird auch in der 3D Welt ein möglichst hoher Realitätsbezug erreicht. Ebenso erleichtert die Einbindung verschiedener Perspektiven das Gelernte auf andere Anwendungskontexte zu übertragen. Die Kommunikation mit den anderen Teilnehmenden, bzw. deren Avataren, ermöglicht zudem eine vertiefte Auseinandersetzung mit Inhalten und vermittelt gleichzeitig ein Gefühl der sozialen Eingebundenheit. Lernen findet somit im sozialen Austausch statt.

„Die 3D-Welt erlaubt eine neue Art der ‚Versinnlichung’ des virtuellen Lebens. Als Avatar kann man sich im virtuellen Raum bewegen und sich interaktiv mit den anderen Avataren austauschen, diskutieren und zusammen arbeiten. Gerade durch dieses direkte Miterleben bietet die virtuelle Welt erfahrungsnahe und anschauliche Lernsituationen“, erklärt Prof. Dr. Sonja Salmen, Professorin im Studiengang Electronic Business an der Hochschule Heilbronn.

Für die 3D-Seminare gibt es noch freie Restplätze.

Die Termine:

•    11.05.2010 Thema: Social Web Applikation, Veit Mathauer
•    18.05.2010 Thema: Juristische Aspekte des Social Web mit Fallstudie zu Social Media Guidelines, Martin Kurth
•    01.06.2010 Thema: Innovationsfindungsprozess unter Einbindung Sozialer Medien
•    08.06.2010 Thema: Marketingpotenziale des 3-D Internet

Beginn ist jeweils um 18 Uhr; Ende gegen 21 Uhr.

Informationen über die Vortragsreihe und das Projekt gibt es auf  http://forschungsprojekt2010.hs-heilbronn.de/vortragsreihe.

Das Projektteam der Hochschule Heilbronn gibt bei Fragen gerne Auskunft und begleitet Interessenten auf dem Weg in die 3D-Welten. Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter http://forschungsprojekt2010.hs-heilbronn.de/event/register.

Social-Media-Seminar mit Sympra

Social Media in

Das Potenzial von Twitter, Facebook & Co. ist nicht erst seit dem amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf bekannt und zeigt sich unter anderem in den immensen Zuwachsraten. Auch die Studenten der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Stuttgart zeigten bereits bei einem Vortrag von Sympra-Geschäftsführer Veit Mathauer im März großes Interesse an dem Thema Web 2.0. Daran anknüpfend referierte Sympra am 17. Juni erneut – diesmal zu den Chancen und Risiken von Social Media.

Mit Projekten wie DemokratieZweiNull engagiert sich die PR-Agentur Sympra seit längerem stark im Bereich Web 2.0 und präsentierte den interessierten Studenten und Dozenten die wichtigsten Grundregeln im Umgang mit Social Media und Social Networks. Besonderes Interesse brachte das Publikum dabei der Twitter-Community entgegen. Kein Wunder – die Kombination aus Micro-Blog und Netzwerk ermöglicht durch die niedrige Kontaktschwelle schnelle, unkomplizierte Bindungen. Doch wie sich in der Diskussion zeigte, ist die Unsicherheit bezüglich der angemessenen Nutzung und möglicher Risiken nach wie vor groß.

„Entscheidend im Umgang mit Social Media“, so Social-Media-Experte Bernhard Jodeleit, „ist ein dialogorientiertes und authentisches Auftreten mit individuellem Stil.“ Je nach Kontext kann so die Frage nach Themenrelevanz oder Emotionalität ganz unterschiedlich beantwortet werden. Generell gilt jedoch nach wie vor: Social Media stellen einen öffentlichen Raum dar. Kommuniziert werden sollte folglich nur, was man auch in anderen öffentlichen Situationen frei von sich geben würde. Denn was einmal veröffentlicht ist, multipliziert sich, beispielsweise über RSS-Feeds, in kürzester Zeit, so dass ein komplettes Löschen unmöglich wird. Gerade für Unternehmen gilt außerdem das Gebot der Transparenz. Gefälschte User-Meinungen etwa kommen schnell ans Licht und ruinieren die Glaubwürdigkeit.

Auch die Zukunft der Social Media wurde intensiv diskutiert. Ob nun Twitter weiter exponentiell wächst oder Social Networks wie StudiVZ oder Facebook durch ihre erweiterten Funktionen langfristig siegen, ist dabei schwer zu prognostizieren. „Wachsende Vielfalt und hohe Dynamik machen es schwer, valide Voraussagen zu treffen. Das Potenzial ist aber auf jeden Fall groß“, betont er, „weshalb es ratsam ist, durch ein solides Monitoring zumindest auf die Inhalte vorbereitet zu sein“. Auch der eigene Auftritt im Social Web entwickelt sich von der Kür immer mehr zur Pflicht und bietet große Chancen zum Imageaufbau – vorausgesetzt natürlich der Aufbau erfolgt nach professionellen Kriterien.

Sympra-Projekt DemokratieZweiNull: www.demokratiezweinull.de

[Illustration:  Francis Anderson]