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	<title>Sympra Public Relations Blog &#187; Werbung</title>
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	<description>Weblog von Mitarbeitern der PR-Agentur Sympra GmbH (GPRA)</description>
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		<title>Word-of-Mouth: kalkulierbare Gr&#246;&#223;e in der Mediaplanung</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 09:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Dr. Ralph Sonntag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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Von Tina Ansch&#252;tz, Hubert Burda Media Offenburg, und Prof. Dr. Ralph Sonntag, Hochschule f&#252;r Technik und Wirtschaft Dresden
Empirische Ergebnisse des Kommunikationstools LISA freundeskreis
Word  of Mouth (WoM) Marketing ist Empfehlungsmarketing. Kommunikative   Meinungsmacher lernen freiwillig und kostenlos neue Produkte oder   Dienstleistungen kennen, testen und empfehlen diese auf Basis der   gemachten [...]]]></description>
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<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2010/10/Word-of-Mouth1.jpg" rel="lightbox"><img class="aligncenter size-full wp-image-2552" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2010/10/Word-of-Mouth1.jpg" alt="Word-of-Mouth1 in " width="536" height="354" /></a></p>
<p>Von <a href="../tina-anschuetz">Tina Ansch&#252;tz</a>, Hubert Burda Media Offenburg, und <a href="../ralph-sonntag/">Prof. Dr. Ralph Sonntag</a>, Hochschule f&#252;r Technik und Wirtschaft Dresden</p>
<p><strong>Empirische Ergebnisse des Kommunikationstools LISA freundeskreis</strong></p>
<p>Word  of Mouth (WoM) Marketing ist Empfehlungsmarketing. Kommunikative   Meinungsmacher lernen freiwillig und kostenlos neue Produkte oder   Dienstleistungen kennen, testen und empfehlen diese auf Basis der   gemachten Erfahrungen weiter.</p>
<p>F&#252;r die Wirkung- und damit Erfolgsmessung innerhalb von Instrumenten der Pull-Kommunikation existieren noch keine allgemein akzeptierte Vorgehensweise und Kenngr&#246;&#223;en. In der Publikation <a href="http://w4.stern.nyu.edu/faculty/facultyindex.cgi?id=101">“Consumer Behaviour” von Prof. Assael</a> wird beschrieben, dass eine Person acht weitere Personen im Internet beeinflussen kann. Laut der Word of Mouth Marketing Assoziation (<a href="http://womma.org/">WOMMA</a>) betr&#228;gt die Weiterverbreitungsrate zwischen den durch eine Word-of-Mouth-Kampagne beeinflussten Personen und deren wieder beeinflussten Personen 4,2. Solche Wirkungsstudien gibt es zahlreiche und sicherlich ist dabei auch differenziert die Zielgruppe, das WoM-Werbeobjekt, das Wettbewerbs- und Werbeumfeld dabei zu betrachten.</p>
<p><a href="http://www.lisa-freundeskreis.de"><strong>LISA Freundeskreis</strong></a></p>
<p>Diese Tester-Community umfasst rund 50.000 Mitglieder, von denen 96 % Frauen sind. Durch die Zeitschrift LISA existiert eine enge Bindung zu der Printmarke, ferner k&#246;nnen dadurch auch crossmediale (Print, Online, Word-of-Mouth) Kampagnen umgesetzt werden.Zur zuk&#252;nftigen Optimierung von WoM-Kampagnen wurden verschiedene Faktoren untersucht.</p>
<p><strong>1. Untersuchung der Tester innerhalb einer WoM-Kampagne</strong></p>
<p><strong> </strong>Die Tester von mehreren Kampagnen wurden hinsichtlich Ihrer Profile und ihres Weiterverbreitungsverhalten untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass folgende Faktoren keinerlei Einfluss auf das selbst induzierte Weiterverbreitungsverhalten haben:<br />
•    Ausbildung<br />
•    Einkommen<br />
•    Interesse Computer/ Internet<br />
•    Kinder</p>
<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2010/10/Grafik21.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2494" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2010/10/Grafik21.jpg" alt="Grafik21 in " width="260" /></a></p>
<p><a href="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2010/10/Grafik3.jpg" rel="lightbox"><img class="alignleft size-full wp-image-2495" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2010/10/Grafik3.jpg" alt="Grafik3 in " width="260" /></a></p>
<p>Nicht verwunderlich, aber empirisch auf Basis der Tester untersucht, haben die Faktoren<br />
•    in einem Verein aktiv<br />
•    Anzahl der Freunde<br />
sehr gro&#223;en Einfluss.</p>
<p>Je intensiver das soziale Umfeld ist, desto h&#246;her der WoM-Effekt bei den Testern.</p>
<p><strong>2. Bewertung von Instrumenten innerhalb der WoM-Kampagne</strong></p>
<p>Innerhalb von WoM-Kampagnen werden verschiedene Werbeinstrumente genutzt, um die WoM-Kampagne umzusetzen und zu begleiten. Bei LISA Freundeskreis ist u.a. der Erfolg der WoM-Kampagne von Anzahl der Tester, Anzahl der begleitenden Blogbeitr&#228;ge und Newsletter abh&#228;ngig. Diese Faktoren werden als Inputfaktoren bezeichnet. Der Output ist sp&#228;ter die Anzahl der generierten WoM-Kontakte. Es ist anzunehmen, dass ein positiver Zusammenhang zwischen den Inputfaktoren und dem Output existiert. F&#252;r die vorgenommene Untersuchung wurde der Ansatz der linearen Regression genutzt, da die Inputfaktoren innerhalb eines „gleichen“ Bereichs liegen. Die Steigung gibt den Einfluss des Instruments auf die Wirkung, also den WOM-Kontakten, wieder.</p>
<p><img class="size-full wp-image-2537 alignnone" src="http://blog.sympra.de/wp-content/uploads/2010/10/WoM_Wirkung.jpg" alt="WoM Wirkung in " width="465" height="257" /></p>
<p>Im Bereich „Familie“ &#252;bt der Faktor Tester die gr&#246;&#223;te Wirkung aus. Je entfernter das soziale Umfeld, umso weniger wirken WoM- und Werbeinstrumente.</p>
<p><strong>Zusammenfassung<br />
</strong></p>
<p>Mit dieser Methodik k&#246;nnen WoM-Kampagnen optimiert werden. Dieses kann z. B. bei der Auswahl der Tester geschehen. Die Rangfolge der Wirkung bei den Instrumenten kann ber&#252;cksichtigt werden. Somit ist eine Art Mediaplanung zu Beginn und zur Laufzeit der WoM-Kampagne m&#246;glich.</p>
<p><em>Dieser Gastblogbeitrag ist die Zusammenfassung eines Vortrags auf dem <a href="http://www.ddv.de/index.php?id=135">5. wissenschaftlichen interdisziplin&#228;ren Kongress f&#252;r Dialogmarketing des DDV</a><em>. </em></em><em>Den kompletten Vortrag k&#246;nnen Sie gerne bei den Autoren anfordern.</em></p>
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		<title>Sind wir reif?</title>
		<link>http://blog.sympra.de/2009/11/26/sind-wir-reif/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veit Mathauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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Eine junge Zeitung, die ihre Konkurrenz nicht l&#228;nger in anderen Tageszeitungen sieht, sondern in den immer erfolgreicheren Online-Angeboten. Eine kritische Zielgruppe, die mehr Zeit im Netz verbringt, als in jedem anderen Medium. Eine authentische Kampagne, die ein gro&#223;es Kulturph&#228;nomen aufgreift: unser allt&#228;gliches Verhalten im Umgang mit einem Medium, ohne das wir alle nicht mehr leben [...]]]></description>
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<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" src="http://www.dorten.com/media/image/2col/weltkompakt_baecker.jpg" alt="Weltkompakt Baecker in " width="483" height="300" /></p>
<p style="text-align: left;">Eine junge Zeitung, die ihre Konkurrenz nicht l&#228;nger in anderen Tageszeitungen sieht, sondern in den immer erfolgreicheren Online-Angeboten. Eine kritische Zielgruppe, die mehr Zeit im Netz verbringt, als in jedem anderen Medium. Eine authentische Kampagne, die ein gro&#223;es Kulturph&#228;nomen aufgreift: unser allt&#228;gliches Verhalten im Umgang mit einem Medium, ohne das wir alle nicht mehr leben k&#246;nnen. Es geht um die WELT KOMPAKT. Die Sympra-Partneragentur <a href="http://www.dorten.com ">DORTEN</a> hat hierf&#252;r eine sehr bemerkenswerte Strategie und Kampagne entwickelt. Dazu ein kurzes Interview mit DORTEN-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Christian Schwarm.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7700568&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7700568&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Christian, bislang fiel DORTEN gerade nicht mit klassischen Werbekampagnen auf. Wie passt das zu Eurer Positionierung?</strong><br />
Wer wirklich frei und medienunabh&#228;ngig denkt, darf die klassischen Kan&#228;le nat&#252;rlich nicht ausschlie&#223;en. Unsere Kunden sch&#228;tzen uns gerade daf&#252;r, dass wir das Marketing-Spielfeld maximieren und in den meisten F&#228;llen ungew&#246;hnliche Wege mit ihnen gehen. Aber selbst diese sind ja kein Selbstzweck. Es ist unser wichtigster Anspruch, dass wir zun&#228;chst immer die richtige Strategie und die beste Idee entwickeln und erst dann nach den angemessenen Kan&#228;len und Medien schauen. Genau so sind wir auch in diesem Fall vorgegangen: Wir halten es f&#252;r die richtige Strategie, diese Zeitung Menschen nahezubringen, die vielleicht gar keine Tageszeitung mehr lesen. Und wir glauben fest daran, dass wir in dieser Kampagne ein interessantes Kulturph&#228;nomen bespielen oder sogar “besprechen”, welches noch nicht ausreichend beachtet wird. Dieses Ph&#228;nomen – n&#228;mlich unser sich andauernd ver&#228;nderndes, manchmal sogar unbewusstes Verhalten im Umgang mit dem Internet – ist in diesem Fall das Kommunikationsformat, nicht die daraus resultierenden Anzeigen, Plakate oder TV-Spots. Unser (&#252;brigens sehr ehrgeiziges) Ziel ist es, mit dieser Kampagne eine hoffentlich kontroverse Diskussion &#252;ber unsere Medienmarotten und &#252;ber unsere Medienkompetenz auszul&#246;sen: Wir alle lieben das Internet, aber sind wir ihm wirklich schon gewachsen? Beherrschen wir noch das Medium oder das Medium l&#228;ngst uns? Um aber in unserer Gesellschaft einen solchen Dialog anzusto&#223;en, braucht es sicher eine treffsichere Flanke. Und die kommt in diesem Fall auch &#252;ber ganz klassische Kan&#228;le.</p>
<p><strong>Was unterscheidet diese Kampagne Eurer Ansicht nach von herk&#246;mmlicher Werbung?</strong><br />
Am Ende hoffentlich die Wirkung &#8230; schlie&#223;lich geht es unterm Strich darum, Menschen f&#252;r dieses neue Zeitungskonzept zu begeistern und als Leser zu gewinnen. In der Machart sind wir uns treu geblieben und konnten zum Beispiel den jungen K&#252;nstler und Fotografen Sascha Weidner f&#252;r eine Zusammenarbeit gewinnen. Die meisten Motive stammen aus seinem umfangreichen Bilderfundus. Sascha fotografiert seit Jahren sein Umfeld, seine ungestellte Realit&#228;t. Genau das hat uns an seinen Fotos gereizt. Den gr&#246;&#223;ten Teil des Grundlagenmaterials f&#252;r die Kino- und TV-Spots haben wir bei Youtube gefunden und dann den entsprechenden Macher kontaktiert. Unsere Sprecherin ist selbst Teil unserer Zielgruppe und steht hinter dem, was sie da erz&#228;hlt. Und sogar die Musik f&#252;r die Radiospots stammt von zwei jungen ausl&#228;ndischen K&#252;nstlern und eben nicht von irgendwelchen Reklamekomponisten. Dar&#252;ber hinaus ist es ganz und gar nicht selbstverst&#228;ndlich, dass ein Kunde den Mut hat, in einer Kampagne nicht von sich selbst oder seinem Produkt zu sprechen, sondern stattdessen gesellschaftliche Verhaltens&#228;nderungen beschreibt. Diese fast schon journalistische Vogelperspektive macht die Kampagne f&#252;r uns zu etwas Besonderem. &#220;brigens tr&#228;gt die Redaktion der WELT KOMPAKT das einhundertprozentig mit. Es werden viele Artikel in der Zeitung erscheinen, die unser aller Internet-Verhalten zum Inhalt haben werden und dieses – wie auch die Kampagne – liebevoll, mit gro&#223;em Augenzwinkern aber eben nicht unkritisch begleiten.</p>
<p><strong>Von Dorten stammt auch der neue Kampagnen-Claim der WELT KOMPAKT: “Kurz. Anders. Gedruckt.” Ist es &#252;berhaupt sinnvoll, einer internet-orientierten Zielgruppe noch bedrucktes Papier verkaufen zu wollen?<br />
</strong>Ich glaube definitiv nicht daran, dass das Internet alle Tageszeitungen verdr&#228;ngen oder gar &#252;berfl&#252;ssig machen wird. Allerdings: unser Medienkonsum ver&#228;ndert sich mit einem unglaublichen Tempo und jede Tageszeitung sollte sich heute ein paar ganz grunds&#228;tzliche Fragen stellen, zum Beispiel, ob sie noch in das Leben ihrer Wunschleser passt – inhaltlich wie funktionell. Die WELT KOMPAKT hat sich in den letzten Jahren antizyklisch, also gegen den schwierigen Tageszeitungsmarkt toll entwickelt und scheint daher vieles richtig zu machen. Unser Kampagnenclaim soll genau das transportieren: Diese Zeitung informiert ihre Leser schnell und &#252;bersichtlich, sie pr&#228;sentiert andere, viel j&#252;ngere Inhalte, aber sie ist und bleibt nach wie vor eine Zeitung und steht selbstbewusst zu sich selbst. Eben kurz, anders, gedruckt.</p>
<p><strong>Vielen Dank!</strong></p>
<p><em>Nachklapp am Freitag, 27.11.2009, 11.10:  Einen interessanten Beitrag zur Kampagne bringt heute der PR REPORT: http://prreport.de/aktuell/aktuell/news-public/article/955-welt-kompakt-noch-lange-nicht-reif/</em></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter" src="http://www.dorten.com/media/image/2col/weltkompakt_freunde.jpg" alt="Weltkompakt Freunde in " width="483" height="300" /></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><img class="aligncenter" src="http://www.dorten.com/media/image/2col/weltkompakt_mama.jpg" alt="Weltkompakt Mama in " width="483" height="300" /></strong></p>
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