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PR und Social Media: So setzen Sie Ihre Strategie um

Vorsicht, es folgt ein euphorisches Blogposting, das so gar nicht zum derzeitigen Tenor rund um ein ungewisses neues Jahr und die verblassende Freude über tolle Tools wie Twitter passt. Sympra hat ein neues Produkt am Start, und darüber freuen wir uns. Es heißt Social Media Newsroom – und es hat nichts mit Hype und einseitig auf Twitter & Co. ausgerichteter Kommunikation zu tun. Ganz im Gegenteil führt es endlich zusammen, was zusammengehört. Kommunikation 1.0 und Kommunikation 2.0.

Fest steht: Der große Hype um Twitter und Social Media ist vorbei. Marktschreierische Twitter-Gurus haben 2010 schwere Zeiten vor sich. Integrierte, strategisch fundierte Ansätze in der Unternehmenskommunikation werden wieder verstärkt Gehör finden. Die Stunde der Social-Media-Realisten ist gekommen. Warum voll auf Social Media setzen und Media Relations vernachlässigen? Warum dialogorientierte Öffentlichkeitsarbeit forcieren, aber nicht gleichzeitig klassische Medien sehr service- und qualitätsorientiert mit Material und Storys versorgen? Schlechte Zeiten für mit Scheuklappen agierende Experten.

Ich finde: Dialoge sollten Sie nicht zwanghaft auf der trendigsten Plattform, sondern mit Ihren relevanten Medien und Multiplikatoren einfach dort führen, wo es diesen am liebsten ist. Und zusätzlich sollten Sie alle relevanten Informationen zu Ihrem Unternehmen, Ihrer Marke, an einem attraktiven, leicht zu durchschauenden Ort im Web bündeln. Je nach Ausrichtung nicht nur den old fashioned stuff wie Geschäftsberichte und Pressemitteilungen, sondern auch Social-Media-Inhalte, die Ihrer Marke ein Gesicht geben.

An sich Punkte, auf die man sich schnell einigen kann. Doch zwischen Erkenntnis und Umsetzung lag bisher oft ein weiter Weg. Wer sich mit einer Unternehmenswebsite mit veraltetem, schwierig bedienbarem Content-Management-System herumschlagen muss, die das Einstellen von Pressebildern zu einer monatlich Stunden fressenden Herausforderung macht, in die man aufgrund des Aufwands nicht einmal den Praktikanten einarbeiten möchte, der hat keine Zeit für die Kür der Online-Kommunikation. Wer von all den Social-Media-Tools rund um Twitter und Co. größten Respekt hat und damit – zumindest – zeitlich überfordert ist, ebenso.

Photocasef88kgnjh1 in Es ist immer seltener fehlendes Wollen, es ist oft ein Dilemma der fehlenden Werkzeuge. Weniger ein Problem der Beratung, zumindest zeigt das unser Agenturalltag. Workshops, Zieldefinitionen, dann in der Folge ein integriertes Kommunikationskonzept, das klassische Medienarbeit und, falls sinnvoll, aktuellste Online-PR-Instrumente gleichermaßen einbindet, sind nur die Basis. Sie schaffen zwar die Voraussetzung für erfolgreiche und rundum zeitgemäße Unternehmenskommunikation. Doch wenn anschließend im Unternehmen selbst wenig Zeit und keine effizienten Werkzeuge zur Verfügung stehen, die tagtäglich dabei helfen, den Kontakt zu Redaktionen und zu Bloggern, Twitter-Nutzern, Facebook-Fans und weiteren wichtigen Dialoggruppen gleichermaßen zu halten – Bingo. Dann klappt es nicht. Keine erfolgreiche Strategie ohne konsequente Umsetzung.

Wie wäre es, wenn ein guter Teil dieser Umsetzung völlig entspannt und effizient verliefe? Da kommt er ins Spiel, der Social Media Newsroom. Als Phantom geistert er bereits seit etwa zwei Jahren durch die PR-Landschaft. Ursprünglich aus den USA kommend, inzwischen auch hierzulande einige Male präsent. Was sich dahinter verbirgt ist eine Website oder ein Teil der vorhandenen Unternehmenswebsite, die oder der gleichermaßen die Aufgabe eines klassischen Pressebereiches mit Service für Redaktionen erfüllt und die Anforderungen von Multiplikatoren im Social Web befriedigt.

Toll am Social Media Newsroom: Er versorgt Journalisten und Blogger

Klassisch arbeitende Redakteure erhalten in dem neuartigen Newsroom – wenn das die Kommunikationsstrategie so vorsieht – weiterhin ihre Presseinformationen, Fotos und weitere Materialien zum Download. Doch das ist nicht das Besondere. Toll am Social Media Newsroom ist seine Multifunktionalität: Blogger und andere Meinungsmacher sollen ebenso wie Redaktionen alles finden, was sie für ihre Tätigkeit benötigen. Dies konsequent auf Basis von dialogfreundlicher Web-2.0-Technologie. Das ist nicht nur enorm suchmaschinenfreundlich, sondern notwendig, damit alles jederzeit ganz einfach weitergeleitet, empfohlen, geteilt, “geshared”, getwittert werden kann.

Ein guter Social Media Newsroom stellt zudem vollautomatisch zusammen, was Unternehmen oder dessen Vertreter an relevanten Social-Media-Aktivitäten entfalten. Neue Bilder, Videos, Blogbeiträge, Lesezeichen aus Social-Bookmarking-Diensten und Vieles mehr wird vollautomatisch aggregiert. Zudem kann die Unternehmenskommunikation jederzeit manuell Content hinzufügen – und zwar sehr viel einfacher als mit jedem Content-Management-System. Auch einfacher als mit Wordpress.

Warum sich Social Media Newsrooms 2010 durchsetzen werden

Den Erfolg einiger ganz gelungener Beispiele nicht in Abrede stellend möchte ich dennoch behaupten: Bis zum heutigen Donnerstag, 14. Januar 2010, hat sich der Social Media Newsroom noch nicht so richtig durchgesetzt. Das hat nicht nur gute Gründe. Es wird sich im Laufe des Jahres 2010 auch ändern. Einige Indizien dafür:

• Unternehmen können den Social Media Newsroom von Sympra ohne Entwicklungsaufwand und ohne EDV-Projekt in ihre bestehende Website integrieren lassen. Konzeption und Umsetzung verlaufen schmerzfrei: Wir machen das in Kooperation mit unserem Technikpartner myON-ID.
• Der Newsroom läuft auf externen Servern und ist von der Unternehmensinfrastruktur unabhängig. Sicherheit und technische Weiterentwicklung belasten weder die PR- noch die IT-Abteilung.
• Handgebastelte Lösungen auf Basis von Blog-Software wie Wordpress führen zu Kompromissen beim Funktionsumfang und im schlimmsten Fall auch bei der Sicherheit. Ganz zu schweigen vom oft wenig überzeugenden Design. Probleme, die beim Sympra Social Media Newsroom komplett entfallen. Sieht gut aus, tut gut und geht nicht daneben.
• Inhalte können vollautomatisch per RSS von Diensten wie Flickr, Youtube, Blogs oder anderen Quellen aus direkt und in Echtzeit in den Social Media Newsroom importiert werden.
• Aktuelle Web-Technologie (Ajax) vereinfacht die Bedienung erheblich; selbst die Einbindung weiterer Web-2.0-Dienste in den Newsroom im laufenden Betrieb ist ohne Einschalten von Programmieren möglich.

Klingt alles ziemlich toll und überzeugt? Kein Wunder. Wir freuen uns, mit unserem eigenen Newsroom heute offiziell online gegangen zu sein. Und brennen darauf, Ihnen die Funktionalität persönlich zu demonstrieren und zu besprechen, ob ein Social Media Newsroom auf Basis modernster Web-2.0-Technologie für Ihre integrierte Kommunikation nicht auch eine feine Sache wäre.

http://newsroom.sympra.de

Ein Monat voller Social-Media-Events mit Sympra

Twitter in der Unternehmenskommunikation, Social-Media-Strategien, Web 2.0 und Wandel in der Medienbranche – Themen, die uns bei Sympra in den vergangenen Monaten immer intensiver beschäftigt haben und die immer stärker Einzug in Beratungsalltag und Tagesgeschäft halten. Im zurückliegenden Monat durften wir uns über mehrere sehr spannende Veranstaltungen zu dem Thema unter Sympra-Beteiligung freuen:

  • Social Media – Zukunft der Kommunikation oder Spielzeug für Web-Geeks?
    Die Wahrheit über Twitter, Blogs und soziale Netzwerke

    Das Besondere an diesem Event: Es handelte sich um eine Veranstaltung der Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA) in Zusammenarbeit mit den Agenturen komm.passion, talkabout communications, wbpr und Sympra. Vier befreundete (na gut: sicher zudem im Wettbewerb befindliche…) Agenturen innerhalb der GPRA hatten gemeinsam (!) unter GPRA-Dach ein spannendes Event auf die Beine gestellt, zu dem mehr als 100 Entscheider aus Unternehmen, Medienbranche und Institutionen gekommen waren – allesamt geladene Gäste – eine Top-Besucherqualität. Meines Erachtens ein tolles Beispiel für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit, die ohne Twitter nicht zustande gekommen wäre, denn nur aufgrund von Social Media und Social Networking sind wir Agenturen täglich so intensiv im Austausch und entwickeln solche Ideen.
  • Twitter in der Unternehmenskommunikation
    Das Event bei der MFG Baden-Württemberg (Innovationsagentur des Landes für IT und Medien) war überaus gut besucht, Sympra hat moderiert. Ein spannend besetztes Podium unter anderem mit Uwe Knaus von Daimler (@uknaus) diskutierte das Thema aus meiner Sicht wohltuend praxisnah und aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Da kam der hemdsärmlige, aber erfolgreiche Einstieg der Sparkasse Pforzheim ebenso zur Sprache wie der Umgang mit Twitter bei einem Großkonzern wie Daimler. Rechtliche Aspekte von Twitter am Arbeitsplatz wurden ebenso diskutiert wie Kommunikationsstrategisches, begonnen bei der Notwendigkeit, vor dem Loslegen eine Social-Media-Strategie zu entwickeln, bis hin zu technischen Aspekten rund um Twitter-Keywords- und -Tools. Eine tolle Veranstaltung mit tollen Gesprächen während des offiziellen Teils und im Anschluss.
  • Ganztägiger Kundenworkshop mit einer kompletten Marketingabteilung
    Mit Marketing- und Werbeleuten aus völlig unterschiedlichen Altersgruppen und mit ganz unterschiedlicher Affinität zum Social Web konnte ich in der zweiten Oktoberhälfte bei einem ganztägigen Workshop rund um Social Media und Social Networking diskutieren. Von ganz persönlichen Fragen wie “Wer muss sich wie weit ins Web 2.0 hervorwagen, wenn wir erfolgreich sein wollen?” bis hin zur Definition unternehmensweit relevanter  Strategieentscheidungen sind wir dabei gekommen. Besonders erfreulich finde ich, dass mit dem Workshop nicht die Diskussion zu Ende war – sie wurde beim Kunden intern fortgesetzt, und ich bin sehr gespannt auf das, was daraus wird. Ich hoffe natürlich, dass wir als Agentur dann auch weiter dabei sein dürfen.
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Seminarpausen gab es auch! Zum Twittern natürlich.

Drei Highlights aus einem sehr, sehr interessanten Social-Media-Herbst bei Sympra, und es geht gerade so weiter! Wir freuen uns.

@jodeleit

Links:

Social Media – Zukunft der Kommunikation oder Spielzeug für Web-Geeks?

Die Wahrheit über Twitter, Blogs und soziale Netzwerke
Veranstaltungsinfo, Aufzeichnung und Folien
Interview Monty Metzger mit mir am Rande der Veranstaltung

Twitter in der Unternehmenskommunikation
Veranstaltungsinfo
Audio-Aufzeichnung
Folien

Wochenende – und Ende der Publikationshoheit

Photocase-Marc-Walter-Zutritt-verboten-300x199 in Gleich mehrfach hat sich in der zu Ende gehenden Woche wieder gezeigt, wie schnell sich die Spielregeln in der Online-Kommunikation ändern. Wenn Sie, lieber Leser, nicht ganz tief in der Web-2.0-Materie stecken, so werden Ihnen die Indizien für besagte Dynamik, die ich gleich aufzähle, eher exotisch, technikverliebt, vielleicht sogar nicht wirklich relevant vorkommen:

• Twitter-Listen: Das ganz große Thema im Social Web war in der zurückliegenden Woche die breite Einführung frei zusammenstellbarer Listen von Nutzern bei Twitter. Twitterer können andere Teilnehmer auf diese Weise kategorisieren. Andere Menschen haben so die Chance, sich rascher einen Überblick zu verschaffen, wer die tonangebenden Nutzer zu speziellen Themengebieten sind. Neben der Zahl der Follower gelten Twitter-Listen bereits heute als wichtiger neuer Maßstab zur Bewertung der Reputation und Reichweite eines Twitter-Accounts. Sie werden prominent im Twitter-Profil dargestellt – natürlich wieder primär quantitativ, wie wir es von Twitter kennen. In welchen Listen er auftaucht, kann der Inhaber eines Accounts nur begrenzt beeinflussen – Crowdsourcing findet statt, plötzlich werden Sie als Twitterer von der Netzgemeinde bewertet und in Schubladen gesteckt. Wohl dem, der eine gute Reputation aufgebaut hat. Schade für die, die es in keine Listen schaffen – oder in negativ behaftete.

• Google Sidewiki für alle Browser: Google Sidwewiki bietet Internetnutzern die Möglichkeit, beliebige Internetseiten oder bestimmte Passagen auf diesen Internetseiten zu kommentieren oder zu ergänzen. War bisher nach dem Start im September ein spezielles Plugin zur Nutzung erforderlich, so können jetzt Nutzer aller Browser mit einem simplen Bookmarklet auf Sidewiki zugreifen. Welche Inhalte in Google Sidewiki prominenter und welche weiter unten in der Ergebnisliste dargestellt werden – Google berechnet es in altbewährter Manier anhand eigener Algorithmen. Die Reputation des Absenders eines Kommentars spielt eine wichtigere Rolle als die Aktualität. Einmal veröffentlichte Sidewiki-Einträge zu Webseiten als Betroffener entfernt zu kriegen – möglich, wenn Sie Google von der Unredlichkeit des Kommentars überzeugen. Mit anderen Worten: schier unmöglich. Und nicht unproblematisch.

• Google Social Search: Im Betatest hat Google jetzt auch eine Funktion, die dem Recherchierenden in den Ergebnissen explizit Content anzeigt, den Personen aus seinem eigenen sozialen Umfeld veröffentlicht haben. Dabei bedient sich Google der in Zukunft immer wichtiger werdenden Google Profiles sowie der sozialen Netze bei Twitter und Friendfeed, die zu diesem Zweck ausgewertet werden.

• Die immer rascher voranschreitende Ausbreitung mobiler Tagging-Anwendungen: Verspielte Applikationen wie Gowalla oder Foursquare sind im Moment der neueste Hit der Digitalen Bohème. Das Ganze funktioniert so: Wer mit seinem Android-Handy, iPhone oder anderem schicken Smartphone an einem für ihn relevanten Ort ankommt, der hat – gehört er zu eben jener Digitalen Bohème – nicht besseres zu tun, als dort einen „Spot“ zu begründen und den Ort spielerisch zu „taggen“, also mit Kommentaren oder anderen digitalen Spuren zu versehen.

All diese Themen mögen auf weniger technikaffine Zeitgenossen ein wenig freaky, oder nerdig, wie man heute sagt,  wirken. All diese Themen stehen aus meiner Sicht jedoch gemeinsam für einen ungemein rapiden Wandel: Wir haben nicht mehr die Publikationshoheit, was unsere Marke betrifft. Ob Unternehmen oder Privatperson. Ob Internetseite oder realer Ort da draußen. Alles kann von jedem getaggt, mit Kommentaren versehen in einen anderen als den vom Eigentümer geplanten Kontext gebracht werden.

Die Spielregeln bestimmen dabei Startups in Silicon Valley. Oder ausgewachsene Startups wie Google. Kontrollverlust pur. Wer nur reagiert, kommt zu spät. Einzig sinnvolles Vorgehen: Rechtzeitig eine Strategie entwickeln, die alle neuen, dezentralen, nicht beherrschbaren Kommunikationswege mit einbezieht und auf den langfristigen Aufbau positiver digitaler Reputation setzt.

Wenn Sie jetzt immer noch keine Angst haben und ein wenig spielen möchten: Das Video unten erklärt Google Sidewiki; und hier können Sie das entsprechende Bookmarklet für Ihren Browser ganz einfach installieren. Wie wäre es, wenn Sie gleich hier auf dieser Seite einen Sidewiki-Eintrag hinerließen? Ich würde mich freuen. Aber Achtung: Ihre Experimente wirken sich unmittelbar auf die eigene Reputation aus – wie unter anderem belegt, dass Google automatisch einen neuen Sidewiki-Eintrag in meinem persönlichen Google-Profil angelegt hat, nachdem ich meinen ersten Sidewiki-Kommentar gepostet hatte. Beeindruckend.

Freue mich auf Ihre Kommentare – wo auch immer Icon Smile in

@jodeleit

Social Media: Startschuss für den Dialog

Seit dem GPRA dialoq zu Social Media in München sind einige Tage vergangen, die neuen Kontakte pflegen wir über Xing, Twitter und natürlich auch persönlich, und auch das Debriefng mit allen Beteiligten haben wir absolviert. Zeit für eine kurze Nachbetrachtung, aber auch Gelegenheit für einen Ausblick.

Beeindruckend war sicher das überwältigende positive Feedback zur Veranstaltung (”Selten habe ich eine nützlichere und bessere Überziehung der vorgesehenen Veranstaltungszeit erlebt”, “kurzweiliger und hochinteressanter Abend“, “Klasse Diskussion!“). Interessant auch, wie sehr die Veranstaltung auch Tage später noch die Branche bewegt. Das ist Beleg, dass das Thema einen Nerv getroffen hat. Marketing-Verantwortliche und Pressesprecher begreifen zusehends, dass sich die Unternehmenskommunikation und damit ihre Rolle verändert. Vom alleinigen Sprachrohr und Hüter der Unternehmensbotschaften, zum Berater in allen Fragen der Unternehmensdarstellung und Dirigenten des Mitarbeiter-Chors , der künftig einen großen Teil des Images und Auftritts des Unternehmens prägt.

Die Veranstaltung ist für Sympra daher erst der Auftakt: Wir werden das Thema Social hier in unserem Blog, im Web, in Social Media Coachings und auf Veranstaltungen und Diskussionsrunden weiter vertiefen. Besonders freuen wir uns über den persönlichen Dialog und den Austausch mit anderen PR- und Medien-Schaffenden in Unternehmen, Verbänden und Redaktion.

Sie können  eine Videoaufzeichnung der Veranstaltung verfolgen und die Sympra-Präsentationsfolien abrufen:

View more presentations from sympra.

7. Oktober, 18.20 Uhr: Web-TV live – Die Wahrheit über Twitter, Blogs und soziale Netzwerke

Social Media – Zukunft der Kommunikation
oder Spielzeug für Web-Geeks?
Die Wahrheit über Twitter,
Blogs und soziale Netzwerke

Zap in

Zaplive-Kanal zum Event

Die Veranstaltung unter diesem Motto, die Sympra morgen zusammen mit der Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA) und drei befreundeten Agenturen in München durchführt, ist seit Tagen restlos ausgebucht. Es besteht aber die Möglichkeit, den Abend live im Internet zu verfolgen und sich via Twitter mit dem Hashtag #gpracsm an der Diskussion zu beteiligen. Am Veranstaltungsort wird eine Twitterwall installiert sein, die Ihre Beiträge für Publikum und Vortragende sichtbar macht. Ab 18.20 Uhr werden die Vorträge und die Diskussion auf der WebTV-Plattform Zaplive übertragen. Die Veranstaltung  können Sie aber auch über den hier in diesem Beitrag eingebundenen Player verfolgen!

Mehr zur Veranstaltung bei der Gesellschaft Public Relations Agenturen e.V. (GPRA).

Wir freuen uns, wenn Sie mit dabei sind!

Die Sympra-Präsentationsfolien (Vortrag nach Plan gegen 19.30 Uhr) sind ab sofort hier sowie bei Sympra einsehbar.

dmexco 2009: Die Online-Branche wird (er)wachsen

Der Wechsel von OMD zu dmexco bedeutet nicht nur einen Umzug der wichtigsten deutschen Messe für digitales Marketing von Düsseldorf nach Köln. Von einer Messe der Start-ups, Vordenker, Geeks und Evangelists ist sie zu einer Fachmesse für Werbetreibende gereift. Die interessieren weniger die unbegrenzten Möglichkeiten des digitalen Marketings, sondern der konkrete wirtschaftliche Nutzen einzelner Instrumente.

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Der scheint groß zu sein. Das sorgt dafür, dass gerade in Zeiten der Krise das Online-Marketing einen großen Zuspruch erfährt. Die Messe war logischerweise ausgebucht und die Stände, Vorträge und die Außenanlagen mehr als gut besucht. Zu den Top-Themen der Messe gehörten die eher unspektaktulären Themen Vermarktung von Online-Werbeplätzen, Suchmaschinen-Marketing, E-Mail-Marketing. Zu den wenigen neuen Themen auf der Messe gehörte Social Media: Wie kann ich Twitter, Facebook und Co. für mein Marketing einsetzen? Und ganz wichtig: Wie kann ich monitoren, was da passiert?

“Die Branche hat einen erstaunlichen Wandel vollzogen und wird erwachsen”, beobachtet Christian Mauer, Geschäftsführer der auf Suchmaschinenoptimierung spezialisierten SUMO.  Der Sympra-Kunde gehört zu den Pionieren der Branche und stellt seit 2004 auf der OMD und nun auf der dmexco aus. Auch die Online-Kaufberatung dooyoo gehört inzwischen zum festen Ausstellerstamm. In diesem Jahr stellten die Berliner gemeinsam mit ihrer französischen Mutter LeGuide.com aus. Deren CEO, Dr. Corinne Lejbowicz, ist mit dem Verlauf der Messe zwar sehr zufrieden (”Die Messe ist wirklich sehr gut besucht.”), sieht aber die dmexco vom Status einer internationale Leitmesse noch weit entfernt: “Betrachtet man Aussteller und Besucher, ist das eine deutsche Messe.”

Mit der dmexco hat sich das digitale Marketing als Instrument im Kommunikationsmix der Untermehmen endgültig etabliert.

Links:

http://www.dmexco.de

http://www.sumo.de

http://www.dooyoo.de

http://www.leguide.com

Who sets the agenda?

Kommsthiernichtrein Schiffner Photocase6be867kp1 in Why should journalism be any different from the way television programmes are aired nowadays? With Twitter and other social media channels people have not only found their voice, they have also learnt how to form an opinion and then put it out there onto the airwaves. This is true of television and now this is increasingly true of print journalism. With the rise of the global economic downturn, the world of journalism and the public sphere is being liberated. If a newspaper cannot afford to be printed, then it is forced to move online, if the medium shifts from print to electronic then social media comes to the fore with blogs and twitter possibilities for readers – the public will answer back and they will answer back loudly, clearly and with an eloquence that is unprecedented – it seems that this shift will enable us to move out of the time capsule where the public agenda was set by journalists and editors. Of course, once these people are online, they can find out hordes of information. Links onto other sites will guide them quickly and efficiently and with practice many will train themselves to discern the “truth” without the engaging smile of a politician trying to convince them of the opposite.

And if the agenda is actually set by the public what are the consequences of this? Will the ramifications on the way politics is practiced also change immensely? Will politicians actually hear what people have to say (because they are saying it again and again) and be forced to act upon the issues raised by the masses? Can they act on our concerns? Do they know how? It seems that this two way communication possibility in journalism is bringing us to the brink of an agenda-setting revolution. By accident, people may actually have the voice that has been denied over the centuries. A coincidence of timelines: an economic downturn forcing some newspapers to be present online only and the rise of social media enabling opinions to be put out there may just be the start of a new type of enfranchising democracy.

But we obviously have to ask ourselves: Is this what we really want? To be taken out of our comfort zone of non-information where the blankets are woolly and where we don’t have a bad conscience about not acting because, well, no one listens anyway? The point is – if we have a voice, then do we not have to make a decision about whether to use it? And if we don’t use it, can we still live with ourselves? Is it not simply easier for us to just read our newspaper and watch the national news every day and have our agenda set for us? Have it filtered for us by journalists? If it isn’t set for us how will we possibly ever have an overview of the agenda…there are so many hundreds of issues, in our fast-paced world where we have to look out for Number One, will we not confuse and trip ourselves up whilst trying to empower ourselves?

And how about those that are disempowered by this digital divide? My father-in-law, who is 86, has asked me several times where the “play” button is on the computer? The internet is a Pandora’s Box for him…something he never ever wants to open as it reminds him of where he is not: In a world that is fast, furious and without any kind of boundaries. If you snooze you lose and if you can’t use the internet, well then can you make an informed decision at all? I suppose that would be a job for unemployed journalists, they could always turn into professional bloggers and, in essence, do the same job as before!

[Foto: Schiffner | photocase.com]

Die Macht des Bildes in der PR – Obama bei Flickr

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Pünklich zu seinen 100 Tagen im Amt wurde Anfang diesen Monats Bilder von Barack Obama auf Flickr online gestellt. Auf über 300 Fotos können wir das Arbeits- und Privatleben des Präsidenten online nachvollziehen. Ein Bild zeigt ihn bei einem Meeting im Flugzeug, ein anderes beim Besuch der blauen Moschee oder beim Basketball.

Bei Imagebuilding-Prozessen sind Bilder ein zentrales Element, darüber sind sich auch Obama und seine Medienberater im Klaren. Die Bilder zeigen ein sehr ausgewogenes Bild vom derzeitigen amerikanischen Präsidenten. Meist wird er umringt von Beratern dargestellt, der Präsident im Meeting und in Verhandlungen als Person von großem Einfluss, wie sich das für einen Präsidenten gehört. Aber auch ein nachdenklicher Obama wird der Öffentlichkeit präsentiert, einer der Verantwortung trägt und sich dessen bewusst ist. Immer wieder wird die Fotoreihe auch aufgelockert durch die Person Obama als Privatmann. Als Sportler, Familienvater und Ehemann wird er auf den Bildern allen Ansprüchen an einen amerikanischen Vorzeigepräsidenten gerecht.

Alles in allem sehr gelungen, um Vertrauen und Sympathie, beim (amerikanischen) Betrachter zu wecken. Was man auch an den vielen positiven Kommentaren ablesen kann. In Deutschland dagegen ist man bisher noch nicht so weit in die Social-Media-Welt vorgedrungen. Bevor beispielsweise ein Merkel-Stream Erfolg haben könnte, sehe ich gewisse kulturelle Hürden zu überwinden. Zwar ist unsere Bundeskanzlerin ohne Frage eine Person des öffentlichen Interesses, trotzdem steht in Deutschland doch immer noch die Politik im Mittelpunkt und weniger deren Erscheinungsbild bzw. Frau Merkels Privatleben. (Weswegen Frau Merkel ihren Wohnsitz auch in Berlin Mitte hat und nicht im Bundeskanzleramt)

Die deutschen Social-Media Nutzer sind daher vermutlich eher an den Ergebnissen von Merkels Handeln interessiert und weniger an deren bloßer bildlicher Dokumentation. Zumindest eine Kombination aus Bildern und Hintergrundinformationen erscheint deshalb sinnvoll für eine deutsche Merkel-Flickr-Version.

Wer sich selbst ein Bild machen will, der findet den „Official White House Photostream“ hier.

Volles Haus bei DemokratieZweiNull

Zum Glück hatten wir zwei weitere Stuhlreihen einbauen lassen: So konnten wir mehr als 120 Gästen einen Sitzplatz bieten, um die Vorträge bei DemokratieZweiNull zu verfolgen. Parallel übertrugen wir die Veranstaltung als Audiostream ins Web, sodass wir weitere 260 Personen am Event teilhaben lassen konnten. Das Publikum im Saal: gemischt – Vertreter von Parteien, der öffentlichen Verwaltung, Marketingfachleute aus Unternehmen, Journalisten, Mitglieder der Web-2.0-Community, Leute aus der Kommunikationsbranche; Gäste aus der Region und von weit weg; solche, die mit Blogs, Twitter & Co. bislang noch wenig zu tun haben, einige, die schon (recht viel) Erfahrung gesammelt haben, wenige Geeks.

Wahlkampf und Web 2.0

Nach kurzer Begrüßung durch Rüdiger Dresel, Partner vom Hausherrn PricewaterhouseCoopers, machte Prof. Dr. Frank Brettschneider den Anfang mit seinem Referat: „Von Obama lernen heißt siegen lernen?“ Als ein profilierter Kenner des vergangenen US-Wahlkampfs berichtete er über die langfristig angelegten Social-Media-Aktivitäten von Barack Obama, über deren Zusammenspiel mit den klassischen Massenmedien, und ging insbesondere auch auf die Macht der Bilder ein. Jeder kennt die emotionalen Bilder aus dem Wahlkampf, auf denen Obama vor einer Menge von Menschen steht, die ihm Plakate mit „Change!“ entgegenhalten. (Im Detail gehe ich gar nicht auf die Vorträge ein; sie stehen als Video und Audio auf DemokratieZweiNull.de bereit).

Nächster Referent war mein Kollege Bernhard Jodeleit, der einen Überblick über aktuelle Plattformen, Informations- und Kommunikationskanäle gab und deren Einsatzmöglichkeiten für die Politik (aber auch für Unternehmen und Institutionen) beschrieb. Sein Credo: Social Media Relations müssen Teil der Gesamt-Kommunikationsstrategie sein, sie müssen systematisch, ernsthaft und engagiert genutzt werden – und ihr Einsatz kostet Zeit oder Geld oder beides.

Podcasting war Thema von Dusan Minic. Er hat aufgezeigt, welche Rolle Video und Audio im Kommunikations-Mix spielen, und wies darauf hin, dass ein Video- oder Audioclip nicht nur auf der eigenen Website stattfinden muss, sondern auch auf YouTube oder iTunes gestellt werden sollte, um gesehen oder gehört zu werden. Die Veranstaltung und diese Website selbst sind ein gute Beispiel für die Einsatzmöglichkeiten von Audio und Video.

Unsere Veranstaltung hieß DemokratieZweiNull, und ein sehr schönes Beispiel dafür, wie das Internet Bürger dabei unterstützen kann, politische Entscheidungen zu beeinflussen, stellte zum Schluss Johanna Schepers von der MFG Baden-Württemberg vor. Sie ist hier Projektleiterin e-Participation Plattform und ist für das Projekt VoicE verantwortlich, bei dem sich z. B. Bürger aus Baden-Württemberg und Valencia/Spanien über Verbraucherschutzthemen und die entsprechende Gesetzgebung in Brüssel informieren können.

Social Media live!

Oliver Gassner von carpe.com, einer der aktivsten Blogger, Twitterer, Kommentatoren und Social-Networker der Region, bloggte und twitterte live und informierte die Web-Community darüber, was gerade referiert wurde. Seinen Namen kennen viele, ihn als Person nur wenige. Mir ging es übrigens bei einigen anderen Gästen gleich: Die kannte ich von ihren Tweets, von ihren Blogkommentaren, manche sogar via Mail – und sah sie an diesem Abend zum ersten Mal live.

Wir hatten eine Twitterwall aufgebaut, und während die Referenten sprachen, erschienen dort die Tweets von Personen, die die Veranstaltung entweder am PC oder im Saal verfolgten. Sie gaben Inhalte der Vorträge wieder, kommentierten diese, fragten an, ob es noch Platz für sie gäbe und ob sie noch kommen dürften, stellten Fragen für die Diskussionsrunde. Ich habe zum ersten Mal live die Twitterbegleitung eines laufenden Events miterlebt und hatte anfangs Bedenken, dass diese „Parallelplattform“ von den Vorträgen ablenken könnte. Im Gegenteil – es war eine tolle Ergänzung und ein superschneller Feedbackkanal.

Überwiegend positive Reaktionen

Der Abend endete mit einem Get-Together im Foyer von PwC. Das Team von Prof. Dr. Brettschneider hatte einen Eye-Tracker aufgebaut, mit dessen Hilfe man z. B. den Blickverlauf über Parteienwebsites verfolgen konnte. Sehr aufschlussreich!

In den Gesprächen mit den Gästen bekamen wir fast ausschließlich positives Feedback. Klar, dass man es bei einem so heterogenen Publikum nicht allen Recht machen kann. Einige aus der Web-2.0-Community fühlten sich unterfordert („ist alles ziemlich einsnullig hier“), manche Aussagen der Referenten waren aus ihrer Sicht diskussionswürdig („Finde ja auch, dass gelackte Agenturvideos niemanden interessieren. Es geht um Authenzität – auch technisch.“). Eine ganze Reihe von Menschen scheinen wir aber auch wachgerüttelt zu haben und bekamen Kommentare zu hören wie: „Die Themen packen und lassen nicht ruhen: Werde umgehend anregen, diese auch in unserem Unternehmen eingehender zu vertiefen.“ Manche tauchten wohl zum ersten Mal in die Welt von Social Media ein und hatten zum ersten Mal Kontakt mit dem sagenumwobenen Twitter oder dem Phänomen Facebook („Ob ich auch twittern sollte?“, „Bislang kannte ich ja nur xing.de“).

Gesprächsstoff gab’s jedenfalls reichlich. Geplant war das Get-Together bis ca. 20.00 Uhr, um 21.30 Uhr war’s noch recht voll, die Letzten gingen kurz vor halb elf.

Für uns war das Event ein vorläufiger Höhepunkt von DemokratieZweiNull. Auch wir haben in der Vorbereitung viele Erfahrungen sammeln können, die wir in Folgeprojekten berücksichtigen werden. Eine davon: Mit Social Media und Online-PR lässt sich ein Event hervorragend promoten, die Reichweite ist gigantisch – aber es kostet auch viel Mühe, Zeit und Freizeit. Und: Man kommt in Kontakt mit vielen Menschen, die man bisher nicht gekannt hat.

Was wir bisher an Rückmeldungen – persönlich, via Mail, via Twitter – erhalten haben, bestätigt uns, dass wir einen interessanten Abend gestaltet haben. Heute Vormittag erreichte mich der Anruf eines Politikberaters aus Hessen, der mit uns ein ähnliches Event organisieren möchte. Und am 5. Mai 2009 geht’s ja schon konkret weiter mit „DIE BLAUE STUNDE ZUR DEMOKRATIE 2.0 – Bürgerkommunikation im Web“, einer Veranstaltung von Sympra und der MFG Baden-Württemberg im Rahmen von Kreativraum.

DemokratieZweiNull: Eine Chronologie

Sympra goes Social Media: DemokratieZweiNull, ein integriertes Projekt mit Event und begleitender Online-PR, ist ein schönes Beispiel dafür, was sich mit Social Media und einem spannenden Thema innerhalb kürzester Zeit auf die Beine stellen lässt. Innerhalb von 14 Tagen konnte Sympra in diesem Fall eine Community rund um das Thema Social Media, Public Relations und Wahlkampf im Web aufbauen, die zum einen die geplante Veranstaltung vorbereitet und Networking im Vorfeld ermöglicht, zum andern aber auch über den Event-Termin hinaus bestehen bleibt.

Eine kleine Chronologie:

12. Februar 2009: Das Kernteam (Dusan Minic von anspruch, Veit Mathauer und Bernhard Jodeleit von Sympra) trifft sich am Vormittag bei Sympra zum Brainstorming und spricht über potenzielle Locations sowie das Motto für die Veranstaltung. WahlkampfZweiNull ist im Gespräch, doch DemokratieZweiNull setzt sich durch. Der Begriff kann auch über das Superwahljahr 2009 hinaus mit Leben erfüllt werden. Nachmittags ist die Domain demokratiezweinull.de registriert und aktiviert, ebenso der Twitter-Account “demokratie20″. Die technische Umsetzung beginnt am frühen Abend.

13. Februar, halb zehn am Morgen: “Der Rohbau für unsere Seite steht”, heißt es in einer E-Mail.

D20home1 in 16. Februar: http://demokratiezweinull.de erhält sein endgültiges Design. Letzte Blog-Funktionen werden implementiert, dazu gehörigen einige Plugins, der Spamfilter Akismet. Die Aufgaben der Autoren sowie der Moderatoren für die Kommentarfunktion werden verteilt. Die Aktions-E-Mail demokratiezweinull (at) sympra.de wird eingerichtet. Um 16.54 Uhr erscheint der erste Artikel auf der Website: “Ein Blog zum Event.”

17. Februar: Morgens um halb zehn twittert @demokratie20 zum ersten Mal. Inzwischen hat das Kernteam bereits etliche mögliche Locations besichtigt und angefragt. Es wird eng. Heute geht eine Anfrage an PricewaterhouseCoopers in Stuttgart auf den Weg – und diese Location in der Friedrichstraße 14 wird es dann auch.

18. Februar: PricewaterhouseCoopers sagt zu, die Location wird nach Besichtigung gebucht. Der Twitter-Account hat innerhalb von zwei Tagen 44 Follower gewonnen.

19. Februar: Zweiter Artikel im Blog ist online. Das Anmeldeformular zur Veranstaltung wird eingebaut.

21. Februar: Xing hat rechtzeitig zum Wochenende die beantragte Gruppe “DemokratieZweiNull – Wahlkampf im Web” eingerichtet.

23. Februar: Die Xing-Gruppe hat bereits 70 Mitglieder.

24. Februar: 100 Mitglieder bei Xing.

25. Februar: Das Blog DemokratieZweiNull wird erstmals als Quelle bei Rivva gelistet.

27. Februar: 174 Mitglieder in der Xing-Gruppe, bereits mehr als 40 Anmeldungen zum Event, insgesamt knapp 600 Unique Visits auf dem Blog DemokratieZweiNull und 202 Follower für den Twitter-Account @demokratie20. Das alles innerhalb von zehn Tagen. Drei Institutionen haben bereits angefragt, ob wir mit ihnen ein ähnliches Vortragsevent veranstalten möchten.

Resümee aus unserer Sicht ist: Mit dem richtigen Thema zum richtigen Zeitpunkt lassen sich Blogs und Social Networks ganz hervorragend nutzen, um eine interessierte Zielgruppe zusammenzuführen und für eine Sache zu begeistern. Wir freuen uns über den Erfolg von DemokratieZweiNull und auf eine spannende Veranstaltung am 25. März in Stuttgart.

Zur Projektwebsite: http://demokratiezweinull.de
Zum Twitter-Account: http://twitter.com/demokratie20
Zur Xing-Gruppe: https://www.xing.com/net/demokratiezweinull